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Eine Chile Rundreise führt euch in das faszinierende Land, welches sich über den gesamten westlichen Rand Südamerikas erstreckt. Mit einer Länge von ca. 4.200 km und einer durchschnittlichen Breite von höchstens 200 km findet ihr hier die extremsten Gegensätze. Anders ausgedrückt herrschen hier die unterschiedlichsten Klima- und Vegetationszonen.

Euch erwartet zwischen der trockensten Wüste der Welt im Norden und dem ewigen Eis im Süden ein sagenhaftes Land. Die tropischen Regenwälder sind das Zuhause einer unendlichen Tier- und Pflanzenwelt. Dazu laden zahlreiche National- und Naturparks alle Outdoor-Begeisterten zum Mountainbike, Wandern oder Kajakfahren ein. Erkundet das langgestreckte Land mit eurem Camper und ihr werdet die Atmosphäre dieses Landes hautnah spüren. Kurz gesagt – Faszination pur.

Anreise nach Chile

Die bequemste und unkomplizierteste Art um nach Chile zu gelangen, ist per Flugzeug. Der Flughafen in Santiago de Chile (Santiago Arturo Merino Benitez) ist der wichtigste und größte Flughafen des Landes und nur 20 km vom Stadtzentrum entfernt. Ihr könnt ihn von verschiedensten deutschen Städten aus anfliegen. Die preiswertesten Flüge starten aus Berlin, Frankfurt am Main und Düsseldorf und werden von den Fluglinien Lufthansa, LAN Chile, Iberia, Air France oder TAM Linhas Aéras angeflogen. Meistens findet ein Zwischenstopp in Madrid statt.

Flug nach Chile aus Deutschland
Große Distanz: Flüge von Deutschland nach Chile gibt es nur mit Zwischenstopp

Insgesamt existieren 14 weitere Flughäfen in Chile. Ganz im Süden befindet sich der Flughafen Punta Arenas und ist einer der größten in Chile. Nach Beendigung eurer Chile Rundreise tretet ihr von dort die Heimreise an.

Für eure Chile Rundreise muss euer Reisepass noch mindestens 6 Monate gültig sein. Ein Visum ist nicht erforderlich. Bei der Ankunft müsst ihr lediglich eine Touristenkarte vorzeigen. Die sogenannte Tarjeta de Turismo wird euch bereits im Flugzeug ausgehändigt. Diese Karte müsst ihr während des gesamten Aufenthalts mitführen und bei der Ausreise wieder abgeben.

Des Weiteren empfehlen wir euch eine Fotokopie des Reisepasses mitzuführen, da der Verlust vor Ort zu erheblichen Schwierigkeiten führen kann – es ist Pflicht, dass ihr ihn zu jeder Zeit bei euch tragt. Kinder benötigen nur den Kinderreisepass.

Beste Reisezeit für Chile

Grundsätzlich gilt in Chile der Norden als niederschlagsarm und der Süden als regenreich. Die Jahreszeiten sind denen in Europa entgegengesetzt. Dies bedeutet, dass Januar und Februar die wärmsten Monate sind und der Juli der Kälteste. Allgemein kann gesagt werden, dass die beste Reisezeit für Chile Oktober bis Dezember (Frühling bis Sommer) oder April bis Mitte Juni (Herbst bis früher Winter) ist.

In den Sommermonaten Dezember, Januar und Februar kann es im mittleren Chile sehr warm werden, wobei euch im südlichen Chile kaum Wassertemperaturen über 15 Grad erwarten.

Fahren mit dem Camper in Chile

Folgende Dinge solltet ihr als Selbstfahrer nach der Anmietung eures Campers beachten:

Die Verkehrsregeln sind den deutschen recht ähnlich. Die Höchstgeschwindigkeit beträgt innerorts 50 km/h und auf Landstraßen 100 km/h. Auf der Autobahn gelten 120 km/h als Tempolimit. Die Panamericana (die längste Nord-Süd-Verbindung und gleichzeitig die längste Straße der Welt) und auch alle anderen Autobahnen sind gut ausgebaut.

In abgelegenen Orten werdet ihr hauptsächlich Schotterpisten vorfinden. Fragt am besten die Einheimischen nach dem Zustand, wenn ihr euch unsicher seid. Die Entfernung zur nächsten Tankstelle kann schon mal mehr als 100 km betragen, achtet deswegen immer auf euren Füllstand.

Pferde auf Straße in Chile
In Chile keine Seltenheit: Pferde kreuzen eine Straße

Die Autos fahren in Chile auf der rechten Straßenseite. Viele Straßen sind gebührenpflichtig. In Santiago de Chile wird diese Gebühr über ein elektronisches Gerät (TAG) erhoben. Mietfahrzeuge sind damit bereits ausgestattet. Die Mautpreise variieren je nach Strecke und Abschnitt zwischen 700 und 4000 Pesos (entspricht aktuell 0,82 EUR – 4,70 EUR). Habt immer genug Bargeld bei euch, denn an den Mautstationen kann man nicht mit Karte zahlen.

Viele Nebenstraßen und auch die berühmte Carretera Austral sind nicht asphaltiert. Dies gilt auch für so gut wie alle Zubringerstraßen zu Chiles Nationalparks. Ihr benötigt einen Allradantrieb – ohne diesen dürft ihr die Carretera Austral gar nicht befahren.

Sämtliche Angebote beinhalten Selbstbeteiligungen – Schäden am Fahrzeug in Höhe des Selbstbehaltes sind also haftbar. Die Deckungssummen sind in Chile relativ gering, deswegen empfehlen wir euch eine Zusatzversicherung in der Heimat abzuschließen. Manche Kreditkarten enthalten so etwas bereits. Grenzübergänge mit dem Mietcamper von Chile nach Argentinien sind möglich – hierfür müsst ihr im Vorfeld eine Zusatzversicherung abschließen.

Ebenfalls wird euch eine mangelnde Beschilderung (selbst in touristischen Gebieten) auffallen. Hier empfehlen wir euch die Straßenkarten von COPEC (es gibt davon auch Wanderkarten). Solltet ihr die App „Waze“ benutzen, empfehlen wir euch diese ebenfalls, denn das Straßennetz ist dort relativ gut abgebildet.

Die kleinen Besonderheiten

Nun kommen wir zu den kleinen, spannenden Besonderheiten: In der Stadt stehen viele Ampeln erst hinter der Kreuzung. Für uns ist das natürlich gewöhnungsbedürftig – also fahrt achtsam. Wenn ihr angehalten werdet und einen Strafzettel kassiert, wird euer Führerschein eingezogen und ihr bekommt ihn am darauffolgenden Tag wieder, wenn ihr ihn beim nächstgelegenen Gericht bezahlt.

Es gibt in Chile keine Rechts-vor-Links Regelung. Entweder sagt euch das Stoppschild („PARE“) bzw. ein Vorfahrtsschild was zu tun ist oder es ist eben kein Schild vorhanden. Dann am besten mit Handzeichen verständigen.

Außerorts ist es Pflicht mit Abblendlicht zu fahren. Grund hierfür sind unter anderem die Schotterpisten, die riesige Staubwolken aufwirbeln. So könnt ihr besser gesehen werden. In Chile kann es schon mal vorkommen, dass ihr Fahrradfahrer, Fußgänger, Pferde- oder Kuhgespanne auf den Autobahnen seht. Wenn ihr in der Stadt fahrt, passt unbedingt im Berufsverkehr auf. Viele Hauptverkehrsstraßen ändern zu dieser Zeit ihre Fahrtrichtung.

Sehr beliebt bei Patagonia Reisen im Camper sind sogenannte One Way Rental. Dabei muss man das Fahrzeug nicht am Ausgangspunkt abgeben und spart sich doppelte Wege. Allerdings berechnen die Mietstationen dafür ziemlich hohe Rückführungskosten (häufig über 1.000 €).

In Chile gibt es zahlreiche Campingplätze. Auch Wildcampen ist in einigen Gebieten und auch in Nationalparks erlaubt – hier erkundigt euch unbedingt im Vorfeld um etwas Geld zu sparen und lest aufmerksam unsere Routenplanung. Das Mindestalter zur Anmietung eines Campers beträgt in Chile 25 Jahre. Theoretisch reicht der deutsche Führerschein aus aber zur Sicherheit solltet ihr einen internationalen Führerschein mitführen.

Nur ein kleiner Hinweis am Rande: Chile ist eine stark erdbebengefährdete Zone. Es gibt dort regelmäßig kleinere Beben und auch stärkere sind keine Seltenheit. Macht euch vorab noch einmal mit dem Verhalten bei Erdbeben vertraut.

Routenvorschlag Chile Rundreise

Jetzt wird es spannend, denn wir stellen euch eine atemberaubende Route von Santiago de Chile bis nach Punta Arenas ganz im Süden für Selbstfahrer vor. Seht zunächst den Gesamtverlauf auf einer Karte:

Start: Santiago de Chile

Nach der Ankunft holt Ihr euren Camper in Santiago de Chile ab und beginnt euer fantastisches Abenteuer in der pulsierenden Hauptstadt. Lasst das Flair und die Einzigartigkeit auf euch wirken und besucht den überdachten Marktplatz Mercado Central. Hier bestellt ihr euch das Nationalgericht Empanada (gefüllte Teigtaschen). Auch Eis im Emporio La Rosa sollte unbedingt auf eurer Liste stehen, denn der Laden gehört zu den 20 besten Eisläden der Welt. Außerdem solltet ihr mit der Drahtseilbahn auf einen Hügel fahren und die wunderschöne Aussicht über die Stadt bis zu den Anden genießen.

Aussicht Santiago de Chile
Schöne Aussicht von einem Hügel auf die Wolkenkratzer von Santiago de Chile

Im Museum für präkolumbianische Kunst wartet Faszination auf euch und wunderschöne Parks der Altstadt auf Hügelspitzen gelegen, zählen zu den schönsten Parkanlagen des Landes. Solltet ihr hier im Januar sein, erwartet euch das außergewöhnliche Theater Festival Internacional de Teatro Santiago a Mil. Zu dieser Zeit führen internationale Theaterensembles auf öffentlichen Plätzen ihre Stücke auf.

Wer es sich leisten kann, lässt sein Wohnmobil 2-3 Tage stehen und macht einen Abstecher nach Rapa Nui (Osterinseln). Erreichen könnt ihr die Insel mit den berühmten monumentalen Steinskulpturen per Flugzeug.

Wir haben das Nationalgericht Empanada ja bereits erwähnt aber es warten noch weitere kulinarische Highlights auf euch: Completos (ein chilenischer Riesen Hot Dog mit Avocado, Mayo und Tomaten), Machas a la Parmesana (Muscheln mit Parmesan überbacken), Caldillo de Congrio (Fischsuppe), Alfajores (ein süßes Gebäck bestehend aus zwei Keksen und einer Milchkonfitüre), der Carmenere Wein und Pisco Sour (Nationalgetränk der Chilenen und Peruaner) um nur einen kleinen Vorgeschmack zu liefern.

Unsere Camping- /Stellplatztipps:

  • Parkplatz vor dem Parque Municipal (kostenlos)
  • Camping Millantu


Santiago de Chile – Pucón (Nationalpark und Vulkan Villarrica)

Der Vulkan Villarrica gehört zu den meistbesuchten Sehenswürdigkeiten Chiles. Euch erwartet eine Mischung aus wilder Schönheit, atemberaubenden Anden-Panoramen und ein Blick direkt in den Krater. Denn ihr habt hier die Möglichkeit in einer geführten Tour genau das zu erleben – und wann kann man das schon mal?

Auf diesem Bild wirkt der 2.847 Meter hohe Vulkan Villarrica erstaunlich ruhig

Er gehört zu den aktivsten Vulkanen Chiles und ihr solltet euch die Möglichkeit, den rauchenden Villarrica aus nächster Nähe zu betrachten, nicht entgehen lassen. Unzählige Veranstalter bieten hier ihre Touren an. Preise vergleichen lohnt sich.

Unser Stellplatztipp:

  • Rio Trancara, Camping Lleuque

Pucón – Petrohué

Weiter geht unsere Chile Rundreise Richtung Süden. Chile ist in dieser Region reich an Seen – jedoch gilt der Lago Todos Los Santos als DER schönste See. Weitläufige Ufer und umringt von drei vergletscherten Vulkanen, bietet er eine einzigartige Atmosphäre, die im ältesten Nationalparks Chiles auf euch wartet. Bis auf ein paar kleine Siedlungen, findet ihr euch hier in wunderschöner Abgeschiedenheit wieder. Es gibt darüberhinaus unzählige Wanderwege.

Wunderschön: Der Lago Todos Los Santos

Besuchen könnt ihr die nahe gelegenen Saltos de Petrohué. Ein wunderschönes Gemälde aus mehreren Wasserfällen, Stromschnellen und dem Gletscher. Ihr müsst hier eine kleine Gebühr entrichten (ca. 2€) und könnt dann die türkisblauen Kaskaden von Brücken, Spazierwegen und Aussichtsplattformen aus bewundern.

Unser Campingtipp:

  • Camping Petrohue

Petrohué – Queulat Nationalpark

Über die Schotterpisten der Carretera Austral geht es nun ein ganzes Stück weiter zum Queulat Nationalpark – wo euch abermals etwas Spektakuläres erwartet. Der Weg ist weit und um dort „frisch“ anzukommen, nutzt ruhig die Gelegenheit der Wildnis Patagoniens und schlagt euer Zelt auf oder sucht euch einen ruhigen Stellplatz. Denn wir erinnern uns – in Nationalparks ist Wildcampen erlaubt (oder geduldet).

Im Queulat findet ihr den wohl bekanntesten Gletscher Chiles und abermals möchten wir die Szene mit einzigartig, spektakulär und atemberaubend beschreiben. Es geht einfach nicht anders. Ein strahlend blauer See, ein mächtiges Bergmassiv und der gigantische hängende Gletscher Colgante, von dem sich ein Wasserfall in die Tiefe stürzt. Es gibt verschiedenste Trails im Nationalpark. Auf jeden Fall solltet ihr die 3 bis 4-stündige Wanderung zum Gletscher unternehmen.

Wenn ihr nicht Wildcampen möchtet, könnt ihr preiswerte Campingplätze in Puyuhuapi finden. Direkt am Fjord liegend werdet ihr förmlich spüren, wie euer Körper neue Energie tankt.

Queulat Nationalpark – Puerto Rio Tranquilo

Die Möglichkeit überall ein Zelt aufzuschlagen oder einen ruhigen Stellplatz zu suchen, macht eure Chile Rundreise auf der Carretera Austral perfekt.

Als nächstes erwartet euch wohl eines der größten Wunder der Welt: Die Marmorhöhlen Capillas de Marmol im Gletschersee General Carrera in Patagonien. Sie verdanken ihr spektakuläres Aussehen der Brandung des türkisblauen Gletschersees, der bizarre symmetrische Formen entstehen ließ. Sie liegen inmitten des Sees und sind mit dem Boot oder Kajak zu erreichen. Die Wände bestehen übrigens nicht (wie man vielleicht annimmt) aus Marmor.

Marmorhöhlen Capillas de Marmol
Absolut zu empfehlen: Mit dem Boot zu den Marmorhöhlen Capillas de Marmol

Der Name weist nur auf die wellenartige, feine Struktur hin. Dort erwartet euch eine mystische und weltweit einzigartige Atmosphäre. Fahrt ihr am späten Nachmittag hin, dringen die Strahlen der tief stehenden Sonne direkt in die Höhlen und lässt den Ort wie aus einer anderen Welt erscheinen. Ihr könnt sogar auch die tiefer liegenden Felsformationen sehen, da das Wasser hier glasklar ist.

Puerto Rio Tranquilo – Puerto Natales

Jetzt führt euch der Weg eurer Chile Rundreise Richtung Puerto Natales über Argentinien. Eine weite Entfernung, die ihr jetzt zurücklegen werdet und ihr solltet unbedingt einen Zwischenstopp einlegen – denn auch in Argentinien ist Wildcampen gestattet. Kleiner Tipp: In El Calafate gibt es wunderschöne Plätze.

In Puerto Natales besucht ihr das chilenische Nationalmonument Cueva del Milodón. Eine einzigartige 200 Meter lange Höhle. Gegen Ende des 19. Jahrhunderts wurden hier die Überreste eines Mylodon (Riesenfaultiers) gefunden und heute bewacht ein lebensgroßes Replik des gigantischen Säugetiers die Höhle.

Puerto Natales bedeutet zahllose Freiluftaktivitäten, Fjordtouren und unzählige Wanderwege aber hauptsächlich ist es der Ort der das Tor zum berühmten Nationalpark Torres del Paine bildet. Der Name des 242.000 Hektar großen Nationalpark bedeutet übersetzt „Türme des blauen Himmels“. Ihr zahlt Eintritt und in dem Nationalpark darf nicht wildgecampt werden.

Torres del Paine
Grandiose Landschaft im Nationalpark Torres del Paine

Hier findet ihr die besten Seitens Chiles. Wälder, Gebirge, Kondore, Gletscher, idyllische Seen und Flüsse bilden ein spektakuläres Panorama. Unvergesslich ist der Blick auf den Namensgeber Torres del Paine – drei nadelartige Felsberge die sich hoch in die Luft erstrecken.

Im See Lago Grey treiben die Eisschollen vom gleichnamigen Gletscher und ihr könnt einen Bootsausflug über den Serano Fluss zum Balmaceda Gletscher unternehmen. Die Ufer des Fjordes Ultima Esperanza werden unvergesslich sein und laden euch zum Bergsteigen oder Klettern, zu Vogelbeobachtungen, Gletschertouren und vielem mehr ein.

Hier gibt es zahlreiche Möglichkeiten. Vom See Pehoé aus habt ihr eine dramatische Skyline auf den Torres del Paine. Es fährt 2x täglich ein Katamaran und lässt euch das ganze Spektakel vom Wasser aus erleben.

Unser Campingtipp:

  • Campingplatz mitten im Nationalpark, Puerto Natales (ca. 15 € pP)

Puerto Natales – Punta Arenas

Das Ende unsere Chile Rundreise ist Punta Arenas, die südlichste Großstadt der Welt. Sie liegt gerade so noch auf dem Festland gegenüber der Insel Feuerland. Endlich wieder in einer Großstadt angekommen genießt das gute Essen, Wein und die Gastfreundschaft. Am städtischen Strand erwartet euch außerdem ein Schiffswrack.

Beliebtes Fotomotiv: Auf der Isla Magdalena gibt es im Sommer tausende Magellan-Pinguine

Einer eurer letzten Ausflüge sollte nach Isla Magdalena gehen. Das Boot (oder besser gesagt eine ältere Fähre) bringt euch binnen 2 Stunden zur bekannten Pinguininsel. Im Voraus solltet ihr die Pinguin Tour gebucht haben. Auf der Insel brüten im Sommer ca. 200.000 Pinguine, doppelt so viele wie Punta Arenas Einwohner hat. Jetzt habt ihr die Möglichkeit hautnah euer Pinguin-Selfie zu bekommen. Auf abgesperrten Wanderwegen könnt ihr die Tiere ganz nah beobachten.

Von Punta Arenas tretet ihr schließlich den Rückflug nach Hause an.

Kosten der Chile Rundreise

Gestaltet eure Route variabel und lasst euch von uns inspirieren. 2 Wochen solltet ihr als absolutes Minimum für die obige Route einplanen. Die folgenden Kosten solltet Ihr innerhalb einer zweiwöchigen Chile Rundreise für zwei Personen einplanen:

KostenstelleKosten
Hin- & Rückflüge2000 – 3000€
Miete Allradcamperab 1200€
Camper Zusatzversicherung (Steinschlag, Grenzübergang etc.)150€
Einwegmiete1000 – 1500€
Maut100€
Sprit300€
Verpflegung (40€ pro Tag)560€
Campingplätze100€
Eintrittspreise (Vulkantour, Nationalpark, Kajak etc.)400€
Gesamtkosten 2 Personenca. 5800€ – 7300€

Ihr seht, für eure Chile Rundreise nehmen die Flüge und die Campermiete den Großteil der Kosten ein. Nutzt deshalb die Möglichkeit des Wildcampens, um zumindest etwas Geld zu sparen.

Fazit

Auf eurer Chile Rundreise erwartet euch ein Land der Superlative – der extremen Gegensätze und des Unbeschreiblichen. Selbst uns fehlen die (richtigen) Worte diese unzähligen Möglichkeiten und Naturpanoramen zu beschreiben. Nennen wir es einzigartige „Gemälde“, die ihr vorher so noch nie gesehen habt. Euch erwartet ein Abenteuer – vielleicht sogar DAS Abenteuer eures Lebens. Wenn euch nun das Südamerika-Fieber gepackt hat, empfehlen wir euch außerdem unseren Artikel über Argentinien. Das Nachbarland von Chile hat ebenfalls viel zu bieten und seinen ganz eigenen Charme.