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Wir fahren nach Berlin! In der deutschen Hauptstadt gibt es immer etwas zu erleben – ob pulsierendes Nachtleben in Kreuzberg, buntes Treiben am Alexanderplatz oder historischer Charme im Nikolaiviertel. Neben ihrer bewegenden Geschichte ist die Millionenstadt an Spree und Havel für ihre facettenreiche Kunst und Architektur bekannt. Dafür wurde sie von der UNESCO sogar als „Stadt des Designs“ ausgezeichnet. Bei einem Camping-Urlaub in Berlin solltest du dir neben klassischen Attraktionen wie dem Brandenburger Tor auch das Deutsche Spionagemuseum und die idyllischen Gärten der Welt nicht entgehen lassen. Brauchst du eine Luftveränderung? Dann mach einen Abstecher ins 40 Kilometer entfernte Oranienburg mit gleichnamigem Barockschloss. Soll die Reise noch weiter gehen, wie wäre es mit einer Wohnmobil-Tour durch Norwegen?

Das Brandenburger Tor in Berlin bei Sonnenuntergang.
Das Brandenburger Tor fehlt auf keiner Sightseeing-Tour durch Berlin.

Norwegen – das sind Fjorde, Nordlicht und bunte Holzhäuser. Die zerklüftete Küstenlinie gehört zu den längsten der Welt und nördlich des Polarkreises scheint von Mai bis Juli die Mitternachtssonne. Doch das westlichste der skandinavischen Länder hat noch viel mehr zu bieten. Erlebe beim Camping in Norwegen einen unwiderstehlichen Mix aus Wikinger-Geschichte und Moderne. Lass dich von der ursprünglichen Natur des Landes verzaubern oder von der blühenden Kulturszene mitreißen. Finde jetzt bei Campanda die ideale Route für deine Rundreise durch das Land der Fjorde – Norwegen ist immer eine Reise wert! Die folgenden Etappen führen dich von Berlin aus in die schönsten Ecken Südnorwegens und wieder zurück.

WOHNMOBIL IN BERLIN MIETEN

  • Dauer der Wohnmobil-Tour: 1 Woche
  • Länge der Rundreise: ca. 2.750 km
  • Start- und Endpunkt: Berlin

Mache dich mit den Regeln und Gepflogenheiten des Landes vertraut, bevor du das erste Mal zum Camping in Norwegen aufbrichst. So musst du beispielsweise mit Mautgebühren rechnen, wenn du neuere Straßen, Brücken und Tunnel befährst. Diese sind so lange gebührenpflichtig, bis die Baukosten gedeckt sind. Danach wird die Mautpflicht wieder aufgehoben. Mautpflichtige Strecken erkennst du an blauen Schildern mit der Aufschrift „automatisk bomstasjon“, „automatic toll“ oder „toll plaza“. Bei der Durchfahrt werden alle Fahrzeuge elektronisch übers Kennzeichen oder einen eingebauten AutoPASS-Chip erfasst. Frage daher beim Camper Mieten, ob dein Fahrzeug einen solchen Chip besitzt. Es ist empfehlenswert, das Wohnmobil vor der Anreise bei der Euro Parking Collection (EPC) zu registrieren. Dort werden die Mautzahlungen verwaltet. Dadurch hast du einen besseren Überblick über Gebühren und Fälligkeiten. Um Geld zu sparen, kannst du an einigen Stellen auf mautfreie Nebenstrecken ausweichen.

Eine Person bezahlt die Mautgebühren.
Mautgebühren müssen in Norwegen auf vielen Straßen entrichtet werden.

Innerorts liegt die Höchstgeschwindigkeit bei 50 km/h, außerorts bei 80 km/h. Für Wohnmobile unter 3,5 Tonnen gilt auf Autobahnen eine Richtgeschwindigkeit von 90 km/h. Auf Landstraßen ist vor allem während der Dämmerung mit Wildwechsel zu rechnen – fahre entsprechend vorsichtig. Zudem herrscht in ganz Norwegen Tagfahrlicht-Pflicht. Die Promillegrenze liegt bei 0,2 und ist somit niedriger als in Deutschland. Bei Verstößen gegen die Verkehrsregeln musst du mit hohen Strafen rechnen.

In Norwegen bezahlst du mit Norwegischen Kronen oder mit Kreditkarte, die fast überall im Land akzeptiert wird. Wildcampen ist durch das Jedermannsrecht vielerorts gestattet, obwohl Wohnmobile und Wohnwagen eigentlich davon ausgenommen sind. Solange du dich an bestimmte Regeln hältst, wird Freistehen aber oftmals toleriert:

  • Das Jedermannsrecht gilt nur für nicht eingezäuntes Gebiet.
  • Halte mindestens 150 Meter Abstand zum nächsten bewohnten Haus.
  • Behandle Natur, Tiere und Einheimische mit Rücksicht und Respekt.
  • Hinterlasse deinen Lagerplatz so, wie du ihn vorgefunden hast.
  • Übernachte nicht an Orten, an denen dies ausdrücklich verboten ist.
  • Von April bis September ist offenes Feuer in brandgefährdeten Gebieten verboten.
Ein Wohnmobil steht vor der beeindruckenden Kulisse eines Fjordes in Norwegen.
Norwegen ist nicht grundlos ein Paradies für Camper. Die Natur bietet hier einfach atemberaubende Anblicke.

Angeln ist in Norwegen ein beliebter Volkssport. Um an den Seen, Flüssen und Fjorden Norwegens die Angelroute auszuwerfen, brauchst du nur einen Erlaubnisschein. Diesen erhältst du günstig in vielen Supermärkten und Tankstellen oder sogar per SMS. Weitere Reise- und Sicherheitshinweise findest du auf der Website des Auswärtigen Amtes.

Wohnmobil-Rundreise durch Norwegen: Anreise und empfohlener Reisezeitraum

Anreise: Von Berlin nach Fredrikstad (ca. 910 km)

Bei Campanda kannst du dein Wohnmobil einfach online mieten und vor Ort in Berlin abholen. Nun trennen dich etwa 14 Stunden Reisezeit von deinem Wohnmobil-Urlaub in Norwegen. Über das deutsche Autobahnnetz gelangst du nach Rostock und nimmst dort die Fähre ins schwedische Trelleborg. Die Überfahrt dauert etwa fünfeinhalb Stunden. Bei zwei Personen plus Camper musst du mit etwa 100 Euro Fährgebühren rechnen – die genauen Preise sind abhängig von der Länge deines Wohnmobils. Von Trelleborg aus fährst du über die E20 und E6 an der schwedischen Westküste bis nach Svinesund und überquerst dort die Landesgrenze. Unterwegs lohnen sich Malmö und Göteborg für einen Zwischenhalt. Hinter der Grenze sind es nur noch 40 Minuten bis nach Fredrikstad. Jetzt kann das Camping in Norwegen beginnen!

Die beste Zeit für deine Rundreise durch Norwegen

Die Sommermonate sind für einen Norwegen-Urlaub am besten geeignet. Zwischen Mai und September ist es angenehm hell und warm mit Durchschnittstemperaturen bis 22 °C. An der Küste ist es sogar wärmer als im Binnenland, dafür fällt hier häufiger Regen. Zu jeder Jahreszeit musst du mit Wetterumschwüngen rechnen – Regenkleidung gehört also unbedingt ins Reisegepäck. Während der Hauptsaison von Juli bis August musst du mit einem höheren Besucheraufkommen rechnen. Kümmere dich daher rechtzeitig um mögliche Stellplatz-Reservierungen, wenn du zu dieser Zeit mit dem Wohnmobil durch Norwegen reisen willst.

Fredrikstad: Besterhaltene Festungsstadt Skandinaviens

Bunter Häuser in eine kleinen Kopfsteinpflaster-Straße in Fredrikstad.
Bezaubernd reihen sich die bunten Häuschen in Fredrikstad aneinander. Wenn das zu keinem Stadtbummel einlädt!

Die Altstadt von Fredrikstad liegt in einer sternförmigen Festung aus dem 16. Jahrhundert. Die denkmalgeschützte Verteidigungsanlage galt als uneinnehmbar, musste aber 1814 vor schwedischen Truppen kapitulieren. Hier befindet sich ebenfalls das größte Modelleisenbahn-Zentrum Skandinaviens sowie eine der letzten öffentlichen Telefonzellen des Landes – ein beliebtes Fotomotiv für Touristen. Wohnmobil-Stellplätze findest du zum Beispiel am Fredrikstad Gästehafen.

Etappe 1: Von Fredrikstad nach Oslo – den Oslofjord hinauf (ca. 100 km)

Für deine nächste Etappe setzt du Kurs auf die norwegische Hauptstadt. Mit den Schäreninseln im Rücken fährst du je nach Strecke 75 bis 100 Minuten durch Østfold und Akershus bis nach Oslo. In Oslo und Umgebung bieten sich mehrere Stellplätze für Übernachtungen an.

Oslo: Norwegens schlagendes Herz

Das Königliche Schloss in Oslo.
Schau auch bei dem Königlichen Schloss zu Oslo vorbei. Vielleicht bekommst du hier sogar Norwegens Royals zu Gesicht!

Die multikulturelle Metropole ist bekannt für ihre hochkarätigen Museen und Grünanlagen. Viele Sehenswürdigkeiten sind bequem fußläufig zu erreichen. Eine Fähre bringt dich zu den Museen der Halbinsel Bygdøy. Für die norwegische Hauptstadt solltest du einen ganzen Tagesaufenthalt einplanen. Hier nur einige Attraktionen, die dich erwarten:

  • Die Museumsinsel Bygdøy mit Kon-Tiki-Museum, Fram-Museum und großem Freilichtmuseum
  • Die Aussicht vom Dach des begehbaren Opernhauses in der Form eines Eisbergs
  • Die Skisprungschanze Holmenkollen mit angeschlossenem Museum
  • Die Atmosphäre, Architektur und Gastronomie im Viertel Aker Brygge
  • Das Königliche Schloss mit umliegendem Schlosspark

Ein Tipp: Mit dem Oslo Pass sind viele Sehenswürdigkeiten und öffentliche Verkehrsmittel kostenlos.

Etappe 2: Von Oslo zum Hardangervidda-Nationalpark – Naturschönheit Norwegens hautnah erleben (ca. 340 km)

Nach deinem Aufenthalt im pulsierenden Oslo lernst du im größten Nationalpark Norwegens auch die spektakuläre Natur des Landes aus der Nähe kennen. Als Basis für Ausflüge in den Hardangervidda-Nationalpark dient das Dorf Kinsarvik am Hardangerfjord. Die Fahrt nach Kinsarvik dauert etwa 5 Stunden, Übernachtungsmöglichkeiten bietet unter anderem der Stellplatz Kinsarvik Camping.

Ein Frau sitzt am Ufer eines Fjordes in Norwegen.
Einfach nur die unvergleichliche Schönheit der Natur genießen. Wo geht das besser als an Norwegens einmaligen Fjorden?

Kinsarvik: Kultstätte der Wikinger

Das Dorf am Hardangerfjord diente früher als Gerichtsplatz der Wikinger und eignet sich hervorragend als Sprungbrett in die Region. Bei einem Spaziergang durch den Ort bestaunst du Holzschnitzereien und Obsthaine. Für Familienurlauber lohnt sich ein Besuch im Freizeitpark Mikkelparken. Wer in Norwegen angeln will, findet in Kinsarvik ebenfalls gute Fanggründe.

Wanderung durch den Nationalpark

Die Hardangervidda ist mit 8.000 km² Fläche die größte Hochebene Europas. Sie ist ein Paradies für Wanderer und Naturfreunde und besitzt eine artenreiche Tier- und Pflanzenwelt. Eine der schönsten Wanderrouten führt dich von Kinsarvik auf die Hochebene. Dabei folgst du dem Flusslauf des Kinso, vorbei an den vier wunderschönen Wasserfällen Tveitafossen, Nykkjesøyfossen, Nyastølsfossen und Søtefossen. Die Wanderung dauert etwa sechs Stunden – rutschfestes Schuhwerk wird empfohlen.

Der Wasserfall Tveitafossen in Norwegen.
Der Wasserfall Tveitafossen wird dir auf der Wanderung durch Hardangervidda begegnen. Was für ein Anblick!

Etappe 3: Vom Hardangervidda-Nationalpark nach Stavanger – an der norwegischen Westküste entlang (ca. 230 km)

Die nächste Etappe deiner Reise führt dich etwa 4,5 Stunden durch die zerklüftete Fjordlandschaft Norwegens nach Stavanger. Bei einem Zwischenhalt bestaunst du die unvergessliche Gletscherlandschaft des Folgefonna-Nationalparks.

Stavanger: Auf Kulturreise in Norwegens Erdöl-Metropole

Lass dich von dem Beinamen der Stadt nicht täuschen – in der viertgrößten Stadt Norwegens erwartet dich ebenso unberührte Natur wie ein reiches Kulturangebot. Das hiesige Erdölmuseum bietet faszinierende Einblicke in die Geschichte der Ölförderung. Eindrucksvoll ist auch die Altstadt Gamle Stavanger mit mehr als 170 denkmalgeschützten Holzhäusern. Auf deiner Rundreise durch Norwegen sollte ein Abstecher zu den Schwertern im Berg und dem Solastrand, dem längsten Sandstrand Norwegens, nicht fehlen. Stellplätze bietet der Campingplatz Stavanger Camping.

Etappe 4: Von Stavanger nach Kristiansand – mit dem Camper durch Südnorwegen (ca. 240 km)

Deine Route nach Kristiansand führt dich an den Südzipfel Norwegens. Fjorde, Seen und Nordseeküste bieten auf der dreieinhalb Stunden langen Fahrt eine eindrucksvolle Kulisse.

Kristiansand: Facettenreicher Ferienort

Der Hafen von Kristiansand mit vielen kleinen Booten und zahlreichen bunten Häuschen im Hintergrund.
Ob Kulturangebot, duftende Blüten oder Badespaß: In Kristiansand ist für jeden was dabei.

Kristiansand hat für jeden Geschmack etwas zu bieten. Stelle dein Wohnmobil auf einem der örtlichen Camping-Parkplätze ab und begib dich auf Streifzug! Im Sommer verwandelt sich die Stadt in ein Blumenmeer. Neben erstklassigen Bade- und Wandermöglichkeiten erwartet dich ein hervorragendes Kulturangebot. So lohnt sich beispielsweise ein Besuch der Kristiansand Domkirke, des Kanonenmuseums und des Herrenhofs Gimle Gård. An der Fiskebrygga genießt du köstliche Fischgerichte und erstehst in den Seitengassen der Fußgängerzone letzte Urlaubssouvenirs.

Etappe 5: Von Kristiansand zurück nach Berlin (ca. 930 km)

Am letzten Reisetag machst du dich auf den Heimweg nach Berlin. Zunächst nimmst du in Kristiansand die Fähre ins dänische Hirtshals – die Überfahrt dauert etwa 200 Minuten. Danach folgst du der E39 und wechselst bei Aalborg auf die E45, die hinter der dänischen Grenze zur A7 wird. Deine Route führt dich über die A24 und A10 bis nach Berlin. Dabei kommst du an Flensburg, Schleswig, Rendsburg, Neumünster, Bad Segeberg und der Fontanestadt Neuruppin vorbei – alles lohnende Ziele, wenn du noch einen Zwischenstopp einlegen willst. Insgesamt benötigst du für die Rückreise etwa elf Stunden. Nachdem du Berlin erreicht hast, gibst du dein Wohnmobil bei Campanda einfach wieder ab und beendest deine Norwegen-Rundreise.

Deine Norwegen-Rundreise mit dem Wohnmobil

Norwegen ist durch seine Gastfreundlichkeit und das großzügig ausgelegte Jedermannsrecht das perfekte Urlaubsziel für Mobilisten. Einzigartige Natur, kultureller Reichtum und kulinarische Genüsse sorgen für unvergessliche Erinnerung. Plane mit Campanda deinen Norwegen-Urlaub und begib dich auf eine fantastische Reise!

Von Berlin ins Land der Fjorde – in 7 Tagen Norwegen im Wohnmobil erleben
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