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Sie vermieten Ihr eigenes Reisemobil über Campanda? Dann ist es besonders wichtig, ein ansprechendes Inserat für Ihr Fahrzeug zu erstellen. Das Online-Inserat ist das Schaufenster für Ihr Angebot und für Kunden bei der Auswahl entscheidend.

Eine gut erstelltes Inserat ist für Kunden nicht nur attraktiver, sondern spart auch viel Zeit bei Buchungsanfragen. Es spricht für sich, sodass bei der Anfrage weniger Details geklärt werden müssen. Außerdem macht eine gute Präsentation einen professionellen Eindruck und schafft so schon vor dem ersten Kundenkontakt Vertrauen. Um Ihnen beim Anlegen eines erfolgreichen Inserats zu helfen, haben wir in diesem Artikel eine Schritt-für-Schritt-Anleitung für Sie erstellt.

Schritt 1: Attraktive Fotos

Die Bilder Ihres Fahrzeugs sind das erste, das potenzielle Mieter sehen und oft ausschlaggebend für die Wahl des Reisemobils. Achten Sie also auf eine gute Bildqualität. Hochwertige Fotos machen einen guten ersten Eindruck und steigern das Interesse an einer Buchung.

Wohnmobil vor Wiese
Gute Aufnahmen Ihres Fahrzeugs machen Lust auf mehr. Was das Wohnmobil wohl sonst noch zu bieten hat?

Worauf ist bei den Fotos allgemein zu achten?

Wichtig ist, dass Sie hochwertige Fotos schießen und Bilder hochladen, die verschiedene Aspekte Ihres Fahrzeuges zeigen. Es sollte mindestens eine Außen- und eine Innenansicht dabei sein. Das erste Bild sollte Ihr Fahrzeug von außen zeigen. Idealerweise enthält Ihr Inserat 10 bis 15 Fotos.

Nehmen Sie die Fotos bei Tageslicht und gutem Wetter auf. Machen Sie aber keine Fotos direkt ins Sonnenlicht. Wichtig ist, dass der Ort, an dem Sie die Fotos aufnehmen hell und sauber ist. Außerdem sollten Sie das Fahrzeug vorher innen und außen komplett reinigen, damit Sie es online von seiner besten Seite zeigen. Besonders ansprechend ist es, die Außenaufnahmen vor einer Wiese oder Naturlandschaft zu machen.

Camper am Meer
Blitzblank und in einer wunderschönen Kulisse: So kommt man beim Betrachten direkt in Urlaubsstimmung.

Welche Fotos sollten dabei sein?

Versetzen Sie sich in die Lage eines potenziellen Mieters: Welche Aspekte des Wohnmobils würden Sie gern sehen? Was ist bei einem Urlaub im Wohnmobil besonders wichtig? Und welche Fragen müssen im Voraus bezüglich des Fahrzeugs geklärt werden?

Damit potenzielle Mieter sich einen guten Gesamteindruck vom Fahrzeug machen können, sind Fotos der Außenansicht wichtig. Zeigen Sie Ihr Fahrzeug von vorne, von hinten und von beiden Seiten. Natürlich ist auch der Innenbereich von Interesse. Machen Sie Bilder von den Betten (Tages- und Nachtansicht), der Küche (mitsamt Geräten und Ausstattung) sowie des Bads (Dusche, Waschbecken, WC). Lichten Sie außerdem den gesamten Innenraum ab (von hinten nach vorne und andersherum), sodass potenzielle Kunden ein Gefühl für den Aufbau und die Größe bekommen.

Wohnmobil Innenraum
Zeigen Sie potenziellen Mietern, wie Ihr Fahrzeug von innen aussieht. Was hat es alles zu bieten?

Um Ihr Angebot besonders attraktiv zu gestalten, können Sie auch Detailaufnahmen von den besonderen Ausstattungsmerkmalen Ihres Fahrzeugs zeigen. Durch solche Extras hebt sich Ihr Fahrzeug von anderen Angeboten ab. Im Innenraum können dies beispielsweise der Fernseher, Küchenutensilien und die Klimasteuerung sein. Im Außenbereich sind Dinge wie Heckgarage, Fahrradträger, Markise und Campingmöbel interessant.

Wohnmobil mit Markise und Campingmoebeln
Setzen Sie Markise und Campingmöbel in Szene, wenn Sie Teil des Angebots sind.

Schritt 2: Eine ansprechende Beschreibung

Zusätzlich zu den Fotos liefert die Beschreibung potenziellen Mietern nähere Informationen zu Ihrem Fahrzeug. Sie ist das zweite, das sich Mieter anschauen, bevor sie ihre Entscheidung fällen. Eine gut geschriebene, informative Beschreibung erhöht die Chancen auf eine Buchung.

Worauf ist bei der Beschreibung allgemein zu achten?

Die Beschreibung sollte kurz und knackig sein und trotzdem die wichtigsten Informationen enthalten. Eine guter Richtwert sind 70 bis 120 Wörter. Der Text sollte Ihr Fahrzeug positiv darstellen, es aber realistisch beschreiben. Es hat sich außerdem als erfolgreich erwiesen, wenn der Text einfach zu lesen, gut strukturiert und in einer neutralen Sprache gehalten ist.

Wie sollte der Text aufgebaut sein?

Als erstes kommt der Titel. Dieser sollte das Fahrzeugmodell enthalten, aufzeigen, wie viele Personen hier übernachten können und gegebenenfalls ein besonderes Merkmal hervorheben. An den folgenden drei Beispielen können Sie sich orientieren:

  • Sunlight T 67 – mit viel Stauraum und Anhängerkupplung
  • Neuer VW T5 California für bis zu 4 Personen
  • Sunlight T 57 – mit 3 Schlafplätzen und großer Garage

Die Beschreibung selbst sollte aus drei kurzen Paragraphen bestehen. Der erste Abschnitt informiert über die Art des Fahrzeugs, die Marke und besondere Ausstattungsmerkmale. Die besonderen Merkmale heben Ihr Fahrzeug von anderen ab. Erwähnenswert sind zum Beispiel ein modernes Innendesign, viel Stauraum oder Extras wie Grill und Fahrräder. Außerdem sollte hier die Anzahl der Sitz- und Schlafplätze erwähnt werden.

Schlafplaetze im Wohnmobil
Für Kunden besonders interessant: Wie sehen die Schlafplätze aus und wie verteilen sie sich aufs Fahrzeug?

Im zweiten Abschnitt geht es vorrangig um die Schlafplätze. Lassen Sie potenzielle Kunden wissen, wie sich die Betten auf das Fahrzeug verteilen und um welche Art von Betten es sich handelt. Zusätzlich können Sie in diesem Paragraphen weitere besondere Ausstattungsmerkmale wie Fernseher oder Klimaanlage erwähnen.

Der letzte Abschnitt erklärt, wie sich Küche und Bad zusammensetzen. Erzählen Sie, welche Geräte vorhanden sind und – falls zutreffend – welche Utensilien Sie kostenlos bereitstellen (z.B. Geschirr oder Handtücher).

Schritt 3: Preise clever setzen

Den meisten Vermietern ist es wichtig, eine gute Balance zwischen einer hohen Vermietungsrate und einem profitablen Preis zu finden. Um hier die richtige Mitte zu finden, empfehlen wir als erstes, die Marktlage zu recherchieren. Suchen Sie nach vergleichbaren Inseraten und beachten Sie dabei, dass Mietpreise  von verschiedenen Faktoren wie Standort, Alter des Fahrzeuges und Fahrzeugtyp abhängen. Orientieren Sie sich an den vergleichbaren Inseraten, um Ihren Standardpreis festzulegen.

Wie setzt man saisonale Preise?

Neben dem Standardpreis können Sie saisonale Preise setzen. Es gibt die Optionen Hochsaison, Vorsaison, Nachsaison und Nebensaison. Die saisonalen Preise ermöglichen es Ihnen, die Preise an die Nachfrage anzupassen. So macht es Sinn, zur Hochsaison in Ihrer Region höhere Preise zu verlangen, da wahrscheinlich mehr Mieter an einer Buchung interessiert sind. Zu Zeiten mit niedriger Nachfrage lohnt es sich, die Preise zu senken, um trotzdem Mietanfragen zu erhalten.

Wohnmobil vor Wiese mit Lowenzahn
Wenn Sie Ihre Preise richtig setzen, sehen Sie viele glückliche Kunden in den Urlaub starten.

Zum Festlegen der Saisons sollten Sie sich an den Top-Urlaubszeiten in Ihrer Region – Stichwort Schulferien und Feiertage – sowie der allgemeinen Wohnmobilsaison orientieren. Sinnvoll ist es auch, höhere Preise zu setzen, wenn in Ihrer Umgebung bestimmte Veranstaltungen stattfinden, die zu einer höheren Nachfrage führen.

Natürlich können Sie die Preise auch im Nachhinein anpassen. Sollten Sie merken, dass Sie für bestimmten Zeitspannen eine besonders hohe Anzahl von Buchungsanfragen erhalten, können Sie die Preise heben. Sollte eine große Flaute herrschen, lohnt es sich wahrscheinlich, die Preise etwas zu senken.

Ein letzter Tipp: Der Standardpreis ist der Preis, der potenziellen Mietern angezeigt wird, wenn Sie auf der Webseite ohne Daten nach einem Reisemobil suchen. Ist dieser Preis konkurrenzfähig gesetzt, klicken wahrscheinlich mehr Kunden auf Ihr Inserat, wenn sie die Suchergebnisse durchgehen. Sollte ihnen Ihr Fahrzeug gefallen, ist es gut möglich, dass sie Ihnen eine Anfrage schicken, auch wenn der saisonale Preis nicht dem Standardpreis entspricht.

Jetzt haben Sie alle Werkzeuge in der Hand, um Ihr Reisemobil potenziellen Kunden erfolgreich zu präsentieren. Nutzen Sie die obigen Tipps, um Ihr Inserat attraktiver zu gestalten.

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