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Bislang habe ich Schweinenackensteaks immer klassisch mit Bier, Zwiebeln und Honig mariniert. Daran gab es für mich nichts zu rütteln. Das hat sich allerdings geändert, seit mir Wohnmobilnachbar Guillaume aus Marseille in Mimizan-Plage sein Marinaden-Rezept verraten hat.

Zugegeben, es waren edle Koteletts, die Guillaume auf seinen Grill drehte, aber die köstliche Marinade mit Calvados und Olivenöl passt zu jeder Sorte Schweinefleisch. Seither genießen wir unsere Nackensteaks à la Mimizan-Plage.

Guillaume empfiehlt zum beschwipsten Schwein einen kräftigen Rotwein. Was mich betrifft, bleibe ich in diesem Fall lieber beim Bier.

Für Schweinenackensteaks à la Mimizan-Plage benötigen Sie:

  • Schweinenackensteaks, ca. 2 Zentimeter dick geschnitten
  • Olivenöl (Extra virgin)
  • Lorbeerblätter
  • Acht Wacholderbeeren
  • Schalotten, in Ringe geschnitten
  • Rote Paprikain Streifen
  • Grünen Pfeffer, Paprikagewürz edelsüß, Salz, Calvados und gepresste Knoblauchzehen
Steak auf Grill
Foto:HolgersFotografie/pixabay/CC0

Und so wird’s gemacht:

Zunächst gibt man Paprikapulver, Lorbeerblätter, Wacholder, Knoblauch, Salz und grünen Pfeffer mit dem Olivenöl in einen Mörser und verarbeitet alles zu einer groben Paste. Zum Schluss rührt man den Calvados unter.

Guillaume empfiehlt, den Apfelschnaps unbedingt vorher zu kosten – man weiß ja nie. Jetzt werden die Schweinenackensteaks liebevoll mit der Paste von allen Seiten eingestrichen.

Die Marinade lässt sich übrigens gut vorbereiten und hält sich über Wochen im Kühlschrank. Zwiebeln und Paprika werden jetzt mit dem restlichen Salz vermengt, kurz mit den Händen durchgewalkt und auf die eingestrichenen Steaks verteilt.

Diese werden nur einzeln in Frischhaltefolie verpackt und zum Marinieren mindestens 1,5 Stunden in den Kühlschrank gelegt. So kurz? – fragte ich entgeistert. Guillaume erklärte mir, dass durch das feste Einwickeln in Frischhaltefolie der Mariniervorgang extrem beschleunigt wird.

Ich war begeistert. Bevor die herrlich duftenden Steaks auf den Grill wandern, lässt man sie eine halbe Stunde Zimmertemperatur annehmen. Schließlich entfernt man so gut wie möglich Paprika, Zwiebeln und Gewürzpaste mit dem Rücken eines Messer.

Dann die Nackensteaks à la Mimizan-Plage wie gewohnt grillen. Guillaumes Frau hatte damals in Mimizan-Plage einen Tabouleh-Salat mit viel frischer Petersilie und Datteln zubereitet, wie man ihn in Marseille gerne zu gegrilltem Fleisch isst. Großartig!

Titelbild: @TapisRouge/http://bit.ly/1Zkj0oO/CC0/http://bit.ly/1lyJtlE