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Der Sommerurlaub ist für die meisten der wohlverdiente Höhepunkt des Jahres. Auch Wohnmobilurlauber buchen ihr Fahrzeug am liebsten für den Sommer. Dabei gibt es viele gute Gründe, sich stattdessen im Herbst oder Frühling eine Auszeit zu gönnen. Von buntem Kleid der Jahreszeiten bis zum Ausbleiben von großen Touristenmassen – Die Nebensaison hat so einige Reize.

Warum sich ein Abenteuer abseits der Hauptsaison lohnt

Wer den Unannehmlichkeiten der Hauptsaison aus dem Weg gehen möchte, sollte zunächst genau im Blick haben, wann die beliebteste Reisezeit eigentlich ist. Diese beschränkt sich nämlich keinesfalls in allen Regionen auf den gleichen Zeitraum und nicht grundsätzlich nur auf die Sommermonate. In südlichen Regionen kündigen sich beispielsweise die höchsten Besucherzahlen dann an, wenn die größte Hitze bereits vorbei ist. Aber auch Wintersportgebiete haben einen Saisonhöhepunkt, der sich natürlich nicht auf warme Temperaturen konzentriert. Feiertage sowie die Wochen um Ostern und Weihnachten gehören meistens ebenfalls zur Hauptsaison. Behält man dies im Hinterkopf, kann bei der Urlaubsplanung für die Nebensaison nicht mehr viel schief gehen.

Denn während dieser Zeit zu reisen, bietet viele unschlagbare Vorteile. Während Wohnmobile für den Sommer oft früh ausgebucht sind, ist es zu anderen Jahreszeiten hingegen einfacher, sich seinen passenden Camper zu sichern. In den meisten Fällen ist auch der Mietpreis deutlich geringer. Geld sparen kann man obendrein auf Stell- und Campingplätzen, die in der Nebensaison mit vergünstigten Tarifen locken.

Junge Menschen stehen in Freien neben einem Auto.
Im Herbst ein wenig wärmer anziehen und menschenleere Natur genießen.

Ein Urlaub abseits der Ferienzeiten ist zudem viel entspannter. Beliebte Reiseziele sind nicht mehr heillos überlaufen, sodass man seine Zeit dort in Ruhe verbringen kann. Schon die Fahrt zum Urlaubsort ist angenehmer, denn auf den Straßen ist weniger los als im Sommer, wodurch auch Staus oft abnehmen. Vor Ort kann man die Topsehenswürdigkeiten ganz ohne Gedränge und Anstehen genießen. Und da die meisten Campingplätze nicht ausgebucht sind, ist es leichter, auch spontan einen schönen Stellplatz für das Wohnmobil zu ergattern.

Davon abgesehen, lassen sich die meisten Reiseziele in der Nebensaison ganz anders erleben: Die Landschaften zeigen sich insbesondere im Herbst und Frühling in einem einzigartigen Gewand; an manchen Orten sind die Naturschauspiele geradezu spektakulär. Oft finden zu diesen Jahreszeiten auch kulturelle Events und kulinarische Feste statt. Dabei lernt man die jeweilige Region von einer Seite kennen, die man im Sommer so nicht erlebt.

Das große Aufblühen: Frühlingserwachen im Wohnmobil

Der Frühling duftet nicht nur, er erstrahlt in vielen bunten Farben. Denn kaum zeigt sich die Sonne, fangen die Landschaften an zu blühen. Nach dem grauen Winter ist genau jetzt die richtige Zeit für einen Wohnmobilausflug, der Farbe ins Leben bringt.

Gelb-rotes Tulpenfeld mit einer Windmühle im Hintergrund.
In den Niederlanden bieten bunte Tulpenfelder einen unvergleichlichen Anblick.

Topkandidat für einen farbenfrohen Roadtrip im April oder Mai sind die Niederlande, denn jetzt zeigen sich die Tulpenfelder in ihrer vollen Pracht. Absolutes Muss ist ein Ausflug zum Keukenhof in Lisse. Im größten Blumenpark der Welt kann man über sieben Millionen blühende Pflanzen bewundern. Ein weiteres Highlight ist das Tulpenfestival auf dem Noordoostpolder. Hier tuckert man auf 100 Kilometern an wunderschönen Tulpenfeldern vorbei und kann gleichzeitig einige außergewöhnliche Orte entdecken.

Wer es etwas wärmer mag, der fährt in die Toskana. Hier können sich Urlauber auf einen milden, sonnigen Frühling freuen und kommen gleichzeitig in den Genuss der Kamelienblüte. Im März blühen diese edlen asiatischen Pflanzen in der malerischen Hügellandschaft um Lucca in den Gärten historischer Villen. Ein besonderes Event ist das legendäre Kamelienfest im kleinen Bergdorf Sant’Andrea di Cómpito. Dieses landschaftliche Ereignis sollte man unbedingt mit einem Besuch von Florenz verbinden. Ganz ohne Touristenmassen sind die Prunkbauten, Museen und Kunstwerke der Stadt ein doppelt schönes Erlebnis.

Typische Landschaft der Toskana.
Im Frühling lockt die Toskana mit milden Temperaturen.

Angenehm warm ist der Frühling auch in der Provence. Die Region, die man normalerweise mit lilafarbenen Lavendelfeldern verbindet, erstrahlt jetzt dank der Rapsblüte in intensivem Gelb. Neben von Zypressen gesäumten Rapsfeldern sorgen saftig grüne Wiesen, rote Klatschmohnfelder und blühende Obstbäume für Verzückung. Obwohl die Temperaturen oft auf über 20 Grad klettern, sind zu dieser Zeit kaum Touristen in der Region. Man kann also ganz in Ruhe die idyllischen Landschaften erkunden, durch beschauliche Dörfer bummeln und sich die herzhafte Landküche schmecken lassen.

Den goldenen Herbst genießen

Während der Frühling in leuchtenden Farben erstrahlt, kleidet der Herbst die Natur in warme, rot-gelbe Töne. Es duftet erdig und die Landschaften zeigen sich bei tief stehender Sonne und gelegentlichem Nebel in einer geheimnisvollen bis romantischen Stimmung. Für Wohnmobilurlauber sind jetzt – zur Weinlesezeit – die Weinstraßen Europas besonders interessant. Entlang dieser Ferienstraßen kann man Weinfeste feiern, saisonale Köstlichkeiten genießen und auf Wanderungen in der herbstlichen Atmosphäre schwelgen.

In Deutschland ist die Pfalz ein besonders schönes Ziel. Hier führt die Deutsche Weinstraße durch malerische Weinberge und charmante Ortschaften. Unterwegs kommt man auf zahlreichen Winzerfesten in den Genuss der pfälzischen Geselligkeit und kann sich in den gemütlichen Weinstuben leckere, regionale Gerichte aus Pilzen, Wild und Esskastanien auf der Zunge zergehen lassen. Die herbstliche Landschaft lässt sich auf Wanderungen durch den Pfälzerwald oder in den Weinbergen erleben. Übernachten kann man direkt auf Weingütern, denn über 100 Winzer haben an ihren Höfen Stellplätze für Reisemobile ausgewiesen.

Eine Käseplatte mit Weinreben.
Käse und Wein: Zwei der größten Verlockungen Frankreichs.

Etwas weiter südlich lockt in Frankreich die Elsässer Weinstraße. Die Route des vins gilt nicht ohne Grund als Königin unter den Weinstraßen. Auf 170 Kilometern schlängelt sie sich an mittelalterlichen Burgen und wunderschönen Weinbergen vorbei durch idyllische Dörfer und süße Städtchen mit blumengeschmückten Fachwerkhäusern. Zahlreiche Weinkeller laden zum Schlemmen ein und in vielen Orten finden die traditionellen herbstlichen Weinlesefeste statt. Für Weinliebhaber besonders interessant: Auf der Route gibt es ganze 51 Grand-Cru-Lagen – Spitzenlagen, welche besonders charakterstarke und authentische Weine hervorbringen.

Den Sommer verlängern

Wer den Herbst eher ungemütlich findet, kann zwischen September und November auch der Sonne hinterherreisen. Im gesamten Mittelmeerraum ist es im Herbst möglich, ganz ohne die Hektik der Hauptsaison Sonne zu tanken, am Strand zu entspannen und die mediterrane Lebenslust zu genießen. So bekommt man in nur einem Jahr gleich die doppelte Portion Sommer.

Straße mit Wohnmobil vor Gordes, Frankreich.
Gordes in der Provence weiß auch in der Nebensaison zu verzücken.

Perfekte Voraussetzungen für einen spätsommerlichen Roadtrip bietet beispielsweise Sardinien. Die Sommerhitze ist vorbei, aber bei sonnigen 25 Grad lässt es sich immer noch sehr gut im Meer baden. Auch für Aktivitäten wie Stadtbummel, Wandern oder Klettern ist das Wetter jetzt viel angenehmer. Außerdem ist die naturbelassene Insel ein wahres Paradies für Camper: Spektakuläre Küstenstraßen, einsame Buchten und beeindruckende Steilküsten sorgen auf jeder Reise-Etappe für Staunen.

Eine Extradosis Sommer gibt es auch an der sonnigen Algarve. Die Küstenregion im Süden Portugals lockt nicht nur mit den meisten Sonnentagen europaweit, sondern auch mit traumhaften Bilderbuchstränden, faszinierenden Felsformationen und wunderschönen Naturparks. Im Camper kann man nach Lust und Laune an der Küste entlangcruisen, Hafenstädte entdecken und das bergige Hinterland erkunden.

Strand in Andalusien.
An Andalusiens Stränden kann man den Sommer ganz langsam ausklingen lassen.

Sonnenanbeter fühlen sich in der Nebensaison auch in Andalusien richtig wohl. Im September und Oktober klettern die Temperaturen noch auf 22 bis 30 Grad – perfekt, um an der Costa del Sol zu faulenzen und einen Roadtrip durch die Region zu unternehmen. Auf diesem kann man die berühmten Pueblos Blancos und Städte wie Sevilla, Granada und Córdoba besichtigen. Speziell im Herbst gibt es außerdem zahlreiche Gelegenheiten, typische andalusische Festlichkeiten zu erleben. Highlights sind das Weinfest in Jerez de la Frontera, die Feria de San Lucas in Jaén und das Jazzfestival in Málaga. ¡Olé!

Ob entspanntes und authentisches Erleben von eigentlichen Touristen-Hotspots, bis hin zu unvergesslichen Eindrücken für die Sinne entlang duftender Blumenfelder: Die Gründe und Vorteile, sich während der Nebensaison in einen Camping-Trip zu stürzen, sind vielfältig. Mit dem passenden Wohnmobil von Campanda steht diesem Unterfangen nichts mehr im Wege!