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In den letzten Jahren hat sich auf dem Reisemobil-Markt einiges getan: Immer mehr Menschen möchten ein Wohnmobil mieten, um ihren Urlaub „on the Road“ zu verbringen. Wer ein Reisemobil oder einen Caravan mieten möchte, ist jedoch auf das regionale Angebot angewiesen. Und dieses Angebot reicht vielerorts nicht mehr aus, um die große Nachfrage zu bedienen. Das macht es privaten Wohnmobilbesitzern möglich, mit ihrem Hobby Geld zu verdienen.

Du möchtest dein Wohnmobil privat vermieten oder überlegst noch, ob die private Vermietung was für dich wäre? Dann wird dir dieser Artikel weiterhelfen. Wir erklären dir, warum und für wen sich das private Vermieten lohnt, wie die private Wohnmobilvermietung abläuft, wie der Wohnmobilmarkt funktioniert und wie man das eigene Wohnmobil sicher und erfolgreich vermietet.

Wohnmobil privat Schluesseluebergabe

Wir erklären dir, wie man sein Wohnmobil sicher und erfolgreich vermietet.

Im ersten Kapitel vergleichen wir das Kaufen mit dem Mieten eines Wohnmobils, im zweiten gehen wir auf die verschiedenen Wohnmobil Typen und deren Anschaffungspreise ein. Das dritte Kapitel erklärt die Unterschiede zwischen der gewerblichen und der privaten Vermietung. Im vierten erfährst du, was die Vorteile des Vermietens sind und wie Campanda dich bei der Vermietung unterstützt. Im fünften Kapitel geben wir hilfreiche Tipps zum Wohnmobilmarkt und den Vorlieben der Mieter. Das letzte Kapitel erklärt, wie man das eigene Wohnmobil erfolgreich vermietet, indem man Preise clever setzt und kundenorientiert handelt.

  1. Campingurlaub, aber wie? Wohnmobil mieten oder kaufen
  2. Welche Wohnmobil Typen und Hersteller gibt es?
  3. Gewerbliche und private Wohnmobilvermietung – Wo liegt da der Unterschied?
  4. Das eigene Wohnmobil vermieten mit Campanda – Das sind die Vorteile!
  5. Wohnmobil privat vermieten – Wie viel kann man verdienen?
  6. Wohnmobil von privat mieten – So ticken Mieter
  7. Wohnmobil privat vermieten – Wie man Preise setzt und Kunden bindet
  8. Jetzt mit dem Vermieten loslegen
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Campingurlaub, aber wie? Wohnmobil mieten oder kaufen

Der Urlaub mit dem Wohnmobil ist ein einzigartiges Erlebnis. Und immer mehr Menschen entscheiden sich dazu, ihren Urlaub im Reisemobil statt im Hotel zu verbringen. Seit Jahren steigt die Zahl der Neuzulassungen von Wohnmobilen kontinuierlich an. Dasselbe gilt für die Zahl der Anfragen bei der Reisemobilvermietung.

Doch was lohnt sich eher, ein Wohnmobil zu mieten oder zu kaufen? Lässt sich der Kauf eines Reisemobils vielleicht sogar mit dem Wohnmobilverleih verbinden? Das folgende Kapitel gibt eine erste Übersicht zu diesem Thema.

Wohnmobil mieten oder kaufen

Wohnmobil mieten oder kaufen? Wir schlüsseln Vor- und Nachteile auf.

Wohnmobil kaufen – Teure Anschaffung, endloses Vergnügen?

Ein Wohnmobil kostet jede Menge Geld. Je nach Modell zahlt man für ein Reisemobil mittlerer Ausstattung mindestens 50.000 Euro. Hinzu kommen zusätzliche Kosten für den Unterhalt des Wohnmobils. Aus diesen Gründen lohnt sich der Kauf eines Wohnmobils vor allem für Camper, die das Fahrzeug regelmäßig nutzen können.

Nehmen wir an, das Wohnmobil kostet 50.000 Euro. Hinzu kommen je nach Schadstoffklasse und Größe des Fahrzeugs knapp 500 Euro an Steuern. Die Versicherung kostet inklusive Kasko jährlich knapp 200 Euro. Zuzüglich Stellplatz, TÜV und gelegentlichen Reparaturen kommt man so auf rund 1.500 Euro, die jährlich zusätzlich anfallen. Über 10 Jahre gerechnet ergibt das eine gesamte Belastung für Kauf und Unterhalt von ca. 65.000 Euro, oder 6.500 Euro im Jahr.

Wer im Jahr drei Wochen verreisen kann, sieht sich so durchschnittlichen Kosten von knapp 310 Euro pro Nacht gegenüber. Bei sechs Wochen im Jahr liegen die durchschnittlichen Übernachtungskosten bei knapp 155 Euro. Wohl gemerkt ohne Ausgaben für Benzin, Lebensmittel und Campingplatz. Somit lohnt sich der Kauf eines Wohnmobils aus rein finanzieller Sicht nur für Camper, die mindestens 60 Tage im Jahr verreisen können.

Paar im Wohnmobil mit Karte

Mit dem eigenen Wohnmobil kann man jederzeit spontan auf Entdeckungstour gehen.

Wohnmobil mieten – Lohnt sich die Flexibilität?

Ein Wohnmobil zu mieten lohnt sich finanziell vor allem für Gelegenheitscamper. Wer weniger als zwei bis drei Monate im Jahr verreist, fährt so günstiger. Im Durchschnitt liegen die Mietpreise je nach Fahrzeugart zwischen 80 und 120 Euro pro Nacht.

Allerdings lässt das Wohnmobil Mieten nicht dieselbe zeitliche Flexibilität wie ein eigenes Wohnmobil zu. Wer in der Hauptsaison verreisen möchte, sollte sein Wohnmobil mindestens sechs Monate im Voraus buchen. Ansonsten ist nicht gewährleistet, dass noch ein passendes Campingmobil für den Reisezeitraum verfügbar ist. Und wer am liebsten jedes Wochenende verreisen möchte, ist im eigenen Wohnmobil spontaner und günstiger unterwegs.

Wohnmobil privat vermieten – Die Finanzierungshilfe für Reisemobil-Besitzer

Für Gelegenheitscamper, die zwar flexibel verreisen möchten, aber nicht viel Geld für ein eigenes Wohnmobil ausgeben können oder wollen, lohnt sich ein Mittelweg:



Das Wohnmobil privat vermieten!



Lässt man andere Camper mit dem eigenen Wohnmobil verreisen, wenn man es selbst gerade nicht braucht, kann man pro Tag bis zu 100 Euro verdienen. Auf das Jahr gerechnet lassen sich so mit etwas Glück zusätzliche Einnahmen von über 10.000 Euro erzielen – der optimale Kompromiss aus Wohnmobil mieten und kaufen.

Wohnmobil Urlauber mit Karte

Wer sein Wohnmobil vermietet, genießt alle Vorteile des eigenen Campers und kann gleichzeitig die Reisekasse auffüllen.

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Welche Wohnmobil Typen und Hersteller gibt es?

Der Markt für Wohnmobile in Deutschland und Europa zeichnet sich durch seine Vielfalt aus. Im Großen und Ganzen untergliedert sich die Welt der Wohnmobile in vier Hauptklassen: Vollintegrierte, Teilintegrierte, Alkoven und Kastenwagen. Hinzu kommt die eigene Klasse der Wohnwagen und Caravans, welche nicht auf autonomen Basisfahrzeugen, sondern auf Anhängern gebaut werden.

Wer ein Reisemobil kaufen oder ein Wohnmobil mieten möchte, sollte sich deshalb vorab mit den unterschiedlichen Klassen vertraut machen. Nur so ist garantiert, dass man sich für das Fahrzeug entscheidet, welches am besten zu den eigenen Bedürfnissen passt.

Wohnmobil Klassen – Das sind die wichtigsten Reisemobil Typen

Die verschiedenen Reisemobil Klassen unterscheiden sich neben dem Preis vor allem in ihrer Größe und Ausstattung. Welche Wohnmobil Klasse für dich die Richtige ist, hängt von den eigenen Vorlieben ab. Die folgende Übersicht soll dir bei der Entscheidung helfen.

Teilintegrierte Wohnmobile

 

Teilintegrierte Wohnmobile gelten als die beliebteste Reisemobil Klasse. Sie bieten einen angenehmen Kompromiss aus Preis und Leistung. Besonders Paare und kleine Familien entscheiden sich gerne für einen teilintegrierten Camper.

Teilintegriertes Wohnmobil

Teilintegrierte sind vor allem bei Paaren und kleinen Familien beliebt.

Bei Teilintegrierten verwenden die Hersteller bereits vorgefertigte Basisfahrzeuge namhafter Fahrzeugproduzenten und ergänzen diese um die Wohnkomponenten. Durch ihre einfache Bauweise sind Teilintegrierte relativ günstig und bieten einen recht hohen Komfort. Die meisten sind mit einem großzügigen Wohnraum mit Dinette, vier bis sechs Schlafplätzen, einer Kochzeile und einer Nasszelle ausgestattet.

Günstige Modelle sind neu bereits ab etwa 45.000 Euro zu haben. Mit einem durchschnittlichen Verbrauch von 20-25l/100km sind sie im Vergleich zu anderen Wohnmobil Typen relativ sparsam. Weil die meisten Teilintegrierten auf einem von vier vielproduzierten Basisfahrzeugen basieren, sind Werkstätten und Ersatzteile in großen Mengen und damit relativ günstig zu finden. Viele der kleineren Teilintegrierten wiegen außerdem weniger als 3,5 Tonnen und dürfen schon mit einem einfachen B-Führerschein gefahren werden.

Vollintegrierte Wohnmobile

Vollintegrierte Wohnmobile stellen die teuerste Reisemobil Klasse dar und bieten den größten Komfort. Anders als bei Teilintegrierten verwenden die Hersteller von Vollintegrierten nur das sogenannte „Windlauffahrgestell“ von gängigen Basisfahrzeugen. Auf dieses bauen die Hersteller den Wohnmobilaufbau samt Motor und Co. aus einem Guss. Die meisten Modelle verfügen über eine richtige Küche, ein Badezimmer und besonders viel Stauraum. Große Modelle bieten bis zu acht Schlafplätze.

Vollintegriertes Wohnmobil

Vollintegrierte Wohnmobile bieten jede Menge Platz und Komfort.

Das Ganze hat natürlich seinen Preis. Neue Vollintegrierte kosten mindestens 70.000 bis 80.000 Euro. Sie fallen meist länger aus und brauchen zur Unterbringung einen größeren Stellplatz. Der Verbrauch liegt bei großen Modellen um die 30l/100km. Oft wiegen sie mehr als 3,5 Tonnen, sodass ein C- oder C1-Führerschein notwendig ist. Weil sie von den Wohnmobil Herstellern selbst und nur in kleinen Stückzahlen gefertigt werden, können außerdem nur wenige lizenzierte Werkstätten Reparaturen und Wartungsarbeiten übernehmen. Auch Ersatzteile sind nicht so günstig zu finden wie bei Teilintegrierten.

Alkoven Wohnmobile

Die Bezeichnung „Alkoven“ kommt aus dem Französischen und bedeutet „Bettnische“. Eine solche befindet sich in Alkoven Wohnmobilen über der Fahrzeugkabine. Dank dieses zusätzlichen Schlafbereiches sind sie vor allem bei Familien sehr beliebt. Eltern und Kinder haben in dieser Reisemobil Klasse jeweils einen eigenen Rückzugsort während des Campingurlaubs. Weil der Extra-Schlafbereich die Anzahl der gesamten Schlafplätze auf bis zu sechs erhöht, entscheiden sich auch Reisegruppen gerne für einen Alkoven.

Alkoven Wohnmobil

Alkoven verfügen über eine separate Schlafnische über der Fahrerkabine.

Obwohl Alkoven bei der Wohnmobilvermietung die beliebteste Fahrzeugklasse darstellen, gehören sie laut promobil bei Käufern zu den unbeliebtesten Modellen. Das liegt vor allem an den hohen Unterhaltskosten: Bei ähnlichen Ausstattungen und Kaufpreisen wie Teilintegrierten sind Alkoven in der Unterbringung relativ teuer. Durch den zusätzlichen Aufbau auf dem Dach ist eine hohe Garage zum Unterstellen notwendig, viele Tiefgaragen scheiden aus. Hinzu kommt ein sehr hoher Benzinverbrauch von etwa 30-35l/100km. Wenngleich einige kleine Alkoven Wohnmobile weniger als 3,5 Tonnen wiegen, ist für viele ein LKW-Führerschein notwendig.

Kastenwagen und Campingbusse

Kastenwagen erfreuen sich zunehmender Beliebtheit. Das hat zwei Gründe: Sie sind relativ günstig in Kauf und Unterhalt und vergleichsweise leicht zu fahren. In der Regel handelt es sich um ausgebaute Transporter. Beinahe jeder Camper Van kann mit einem B-Führerschein gefahren werden. Sie sind die richtige Wahl für Städte-Entdecker.

Campingbus

Kastenwagen sind vor allem bei Städtereisenden und jüngeren Campern beliebt.

Die meisten Kastenwagen bieten zwei Schlafplätze im Innenraum und sind somit bei jungen Paaren sehr beliebt. Viele Anbieter bringen außerdem auf dem Dach einen zusätzlichen Schlafbereich zum Aufklappen an. Ein solcher Aufbau erhöht die Anzahl der Schlafplätze auf vier, gleichzeitig aber auch die Spritkosten. Zusätzlich zum Ess- bzw. Schlafbereich besitzen die meisten Camper Vans eine ausziehbare Kochplatte im Kofferraum. Über eine eigene Nasszelle oder Campingtoilette verfügen nur wenige Modelle. Günstige Campingbusse sind neu schon ab 15.000 Euro erhältlich und verbrauchen etwa 15-20l/100km.

Wohnwagen und Caravans

Wohnwagen und Caravans besitzen kein eigenes Basisfahrzeug, sondern werden auf einem Anhänger-Fahrgestell gebaut. Die meisten Wohnwagen bieten einen größeren Wohnraum als viele Wohnmobile und sind funktionaler gebaut, weil kein Platz für Motor und Cockpit beansprucht wird.

Wohnwagen

Wohnwagen sind meistens funktional gestaltet.

Ein besonderer Vorteil ist, dass sich Camping- und Zugfahrzeug einfach trennen lassen. Während der Caravan auf dem Campingplatz wartet, kann man mit dem Auto zu Erkundungstouren aufbrechen und sich mühsames Manövrieren ersparen. Allerdings eignet sich nicht jeder PKW als Zugfahrzeug. Benötigt werden eine Anhängerkupplung und ausreichend PS, um den Wohnanhänger über Autobahn und Berge ans Ziel zu bringen.

Neue Wohnwagen sind schon ab 15.000 Euro zu finden. Gewisse Luxus-Ausfertigungen können preislich aber auch im sechsstelligen Bereich liegen. Wartung und Reparatur sind im Vergleich zu Wohnmobilen recht günstig, weil Wohnwagen weder Motor noch Getriebe besitzen. Je nach Zugfahrzeug braucht ein Wohnwagen-Gespann außerdem nur etwa 10-15l/100km. Man braucht nicht unbedingt einen BE-Führerschein, um mit einem Wohnwagen zu verreisen. Solange der Caravan unter 750 kg wiegt oder das Gesamtgewicht von Wohnwagen und Zugfahrzeug 3,5 Tonnen nicht übersteigt, genügt der normale B-Führerschein.

Besondere Bauklassen

Innerhalb der verschiedenen Wohnwagen und Wohnmobil Typen gibt es bestimmte Bauklassen, die für sich genommen eine eigene Unterklasse bieten. Das gilt für den Campingbus VW Bulli ebenso wie für Faltcaravans. Andere Bauklassen wie zum Beispiel Luxus Wohnmobile lassen sich nicht allein einem Reisemobil Typen zuordnen.

Der VW Bulli – Der wohl beliebteste Campingbus Deutschlands

Eine besondere Unterklasse der Kastenwagen und Camper Vans ist der VW Bulli. VW Bulli ist eine Liebhaber-Bezeichnung für die VW T2 und VW T3 Baureihen, manche zählen noch den VW T1 dazu.

VW Campingbus Bulli

VW Bullis sind echte Kultobjekte.

Während der VW T1 in den 1950er Jahren mit seiner Campingbox von Westfalia die deutsche Camping-Geschichte einläutete, sieht man heutzutage vor allem T3-Bullis auf den deutschen Straßen. Der VW Bulli ist Kult und steht für ein ganz besonderes Lebensgefühl. Zahlreiche Bulli-Fans haben weltweit Fanclubs gegründet, im Sommer findet fast täglich irgendwo ein Bulli-Treffen statt.

Kultobjekte haben leider auch ihren Preis: Ein gut erhaltener VW T2 Bulli kostet mindestens 40.000 Euro, ein T3 ist ab etwa 20.000 Euro zu finden. Hinzu kommt aufgrund der alten Motortechnologie ein relativ hoher Spritverbrauch.

Luxus Wohnmobile

Luxus Wohnmobile bieten den allerhöchsten Komfort im Wohnmobilurlaub. Hierbei setzen Hersteller vorrangig auf LKW- und Bus-Chassis und verbauen darin High-End Technologie. Nicht selten sorgen namhafte Innenarchitekten für ein besonderes Design des Wohnraums.

Die Vorteile dieser Luxus Camper liegen klar auf der Hand. Teures Material wie Teak und Marmor, ein besonders großer Wohnraum und ein aufwändiges Innendesign machen das mobile Wohnen zum Erlebnis. Mit großzügiger Küche, Schlafräumen und echten Badezimmern erinnern viele dieser Fahrzeuge an wahre Sterne-Hotels.

Luxus Wohnmobil von MAGELLANO

Ein wahres Luxus Wohnmobil von MAGELLANO (Foto mit freundlicher Unterstützung von MAGELLANO und der XAXOA GmbH)

Weil solche Luxus-Liner nur in kleinen Stückzahlen und individuell gefertigt werden, lässt sich der durchschnittliche Kaufpreis nur schwer beziffern. Normalerweise liegt dieser aber im mittleren sechsstelligen Bereich und kann bis in die Millionen gehen. Dafür ist ein Rundum-Sorglos-Paket für Reparatur und Wartung beim Hersteller meist inbegriffen.

Kleine Wohnmobile

Die meisten Fahrzeugklassen bieten besondere „Kompakte“ mit weniger als sechs Metern Fahrzeuglänge an. Diese kleinen Wohnmobile sind meist günstiger und darüber hinaus relativ leicht zu fahren. Vor allem Camper, die zum ersten Mal ein größeres Fahrzeug bewegen und nur einen B-Führerschein besitzen, greifen gerne auf ein kleines Reisemobil zurück.

Gewisse Abstriche müssen Camper dabei aber bei der Ausstattung machen. Die meisten kleinen Wohnmobile besitzen keine Nasszelle und nur eine sehr kleine Kochstelle. Auch der Wohnraum ist in der Regel sehr kompakt und bietet oft nur zwei Schlafplätze.

Klappwohnwagen und Faltcaravans

Ein Faltcaravan ist eine Unterklasse der Wohnwagen und gewinnt in den letzten Jahren zunehmend an Beliebtheit. Im fahrbereiten Zustand sieht ein Faltcaravan aus wie ein gängiger Anhänger. Auf dem Campingplatz angekommen, lässt er sich mit wenigen Handgriffen zu einem großen Wohnraum ausklappen. Die meisten Klappwohnwagen kann man mit einem einfachen B-Führerschein fahren, der Kaufpreis beginnt schon bei etwa 5.000 Euro.

Klappwohnwagen

Klappwohnwagen sind wahre Raumwunder und günstig im Preis.

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Gewerbliche und private Wohnmobilvermietung – Wo liegt da der Unterschied?

Die Wohnmobil Vermieter bei Campanda lassen sich in gewerbliche und private Reisemobilvermieter unterteilen. Wenngleich diese Unterscheidung zunächst recht einfach klingt, ist die Grenze zwischen gewerblichen und privaten Vermietern in den meisten Fällen fließend. Die folgende Übersicht klärt über die Unterschiede auf.

Fünf Punkte, in denen sich gewerbliche von privaten Wohnmobil Vermietern unterscheiden

Wie unterscheiden sich private von gewerblichen Vermietern? Wer sein Wohnmobil privat vermieten möchte, wird sich diese Frage bestimmt schon das ein oder andere Mal gestellt haben. Es gibt fünf Punkte, die du für einen Vergleich heranziehen kannst.

Punkt eins lässt sich am einfachsten beobachten: die Anzahl der Fahrzeuge. Punkt zwei ist die jährliche Anzahl an unterschiedlichen Kunden, Punkt drei das jährliche Einkommen. Schließlich kommen die individuellen Ausgaben für Werbung und die eigene Nutzung des Wohnmobils durch den Vermieter hinzu.

Drei Wohnmobile am Strand

Mit drei Campern gilt man als gewerblicher Vermieter. Privat darf man nur ein Wohnmobil vermieten.

Auch das Finanz- oder Gewerbeamt tut sich mit einer Entscheidung oftmals schwer. Wohnt ein privater Wohnmobil Vermieter in einer beliebten Gegend, ist er automatisch für einen großen Kundenkreis attraktiv und erreicht eher ein hohes Einkommen. Selbst wenn er sein Wohnmobil regelmäßig fährt und keine eigene Werbung schaltet – wie lange gilt die Vermietung als privat und ab wann handelt er gewerblich?

Private Wohnmobilvermietung

Wer ein Wohnmobil privat vermieten möchte, darf nur dieses eine Reisemobil besitzen. Wer zwei oder mehr Campingmobile besitzt oder zur Vermietung anbietet, darf sich nicht mehr als privater Vermieter bezeichnen. Darüber hinaus erfolgt die Vermietung ausschließlich privat. Das heißt, man verleiht das Wohnmobil nur „unter Bekannten“ und führt kein eigenes Büro. Private Wohnmobil Vermieter haben außerdem maximal ein Kleingewerbe angemeldet.

Von manchen Seiten hört man, eine private Vermietung sei sogar ohne Gewerbeanmeldung möglich. Laut Gesetz ist aber jeder, der beabsichtigt, mit einer Unternehmung einen Gewinn zu erzielen, zur Gewerbeanmeldung gezwungen. Allein wer sein Wohnmobil an gute Bekannte vermietet und sich ausschließlich für die entstehenden Kosten finanziell entschädigen lässt, kommt um die Gewerbeanmeldung herum. Weil die Anmeldung eines Kleingewerbes einfach ist und die Bearbeitungspauschale nur knapp 30 Euro kostet, raten wir privaten Vermietern auf jeden Fall dazu. So bleiben dir Schwierigkeiten mit dem Finanzamt erspart.

Gewerbliche Vermietung

Gewerbliche Vermieter betreiben die Wohnmobilvermietung zum Erzielen ihres (Haupt)Einkommens. Somit verfügen diese Vermieter über einen Gewerbeschein, führen Steuern ab und können mehrere Fahrzeuge anbieten. Außerdem betreiben gewerbliche Vermieter ein eigenes Büro und schalten ihre eigene Werbung. Darüber hinaus müssen gewerbliche Vermieter ihren Fuhrpark regelmäßig warten und bieten in der Regel eine größere Auswahl und neuere Modelle an.

Gewerbliche Wohnmobil Vermietung

Wer mit mehreren Fahrzeugen sein Haupteinkommen bestreitet, gilt als gewerblicher Vermieter.

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Das eigene Wohnmobil vermieten mit Campanda – Das sind die Vorteile!

Es lohnt sich, ein Wohnmobil zu vermieten. Der Urlaub im Reisemobil wird immer beliebter, und davon können neben gewerblichen Wohnmobilvermietungen auch private Wohnmobilbesitzer profitieren. Wer seinen Camper privat vermieten möchte, kann im Jahr mehrere tausend Euro verdienen. Dank Campanda reduziert sich der damit verbundene Arbeitsaufwand auf ein Minimum.

Im folgenden Kapitel erläutern wir die Vorteile der privaten Wohnmobilvermietung und erklären, wie Campanda dich unterstützen kann und welche Aufgaben und Kosten für dich am Ende tatsächlich anfallen.

Wohnmobil privat vermieten – die Vorteile

Ein Wohnmobil zu kaufen ist eine große und zugleich teure Anschaffung. Für ein neues, mittelgroßes Wohnmobil verlangen Händler in der Regel mindestens 50.000 Euro. Hinzu kommen Ausgaben für die Unterstellung, Wartung, Reparatur, Steuer und Versicherung. Diese Kosten machen es für Normalverdiener schwer, sich den Traum des mobilen Campingurlaubs zu erfüllen. Die Lösung: das eigene Wohnmobil vermieten, wenn man es selbst nicht braucht.

Standzeiten verkürzen

Standzeiten sind Gift für Batterie, Motor und Co. Steht ein Fahrzeug zu lange Zeit ungenutzt in der Garage, können viele Bauteile irreparablen Schaden nehmen. Bei vielen Wohnmobilen kommen zusätzliche Bauteile hinzu. Wasser- und Abwasserleitungen zum Beispiel können Schimmel, Kalk oder Rost ansetzen und verstopfen, wenn sie nicht regelmäßig verwendet werden.

Wohnmobil Standzeiten Kalender

Lange Standzeiten schaden dem Wohnmobil. Die Lösung: Das Wohnmobil vermieten, wenn man es selbst nicht nutzen kann.

Weil die meisten Wohnmobilbesitzer nicht regelmäßig in den Campingurlaub fahren können, sind lange Standzeiten und die damit verbundenen Schäden bei Reisemobilen keine Seltenheit. Die Lösung heißt „Time-Pooling“: Kannst du nicht in Urlaub fahren, weil Arbeit und andere Verpflichtungen warten, vermiete dein Wohnmobil. So ist es regelmäßig in Gebrauch und bleibt von teuren Standschäden verschont.

Geld verdienen und das eigene Wohnmobil finanzieren

Ein Wohnmobil zu kaufen und zu unterhalten ist kostspielig. Die Kasse kann man aufbessern, indem man das Wohnmobil selbst etwas dazu verdienen lässt. Wer mit Campanda sein Wohnmobil privat vermietet, kann im Jahr – je nach Fahrzeug, Verfügbarkeit und Region – bis zu 20.000 Euro dazuverdienen. Damit sind der Kaufpreis als auch die Kosten für Wartung und Reparaturen schon nach wenigen Jahren wieder drin.

Kontakt zu anderen Campern und Wohnmobil-Fans

Als Vermieter bist du automatisch Mitglied der großen Camping-Community. Regelmäßig klopfen andere begeisterte Camper an deine Tür, um im Wohnmobil zu verreisen. Nach der Reise könnt ihr euch austauschen und vielleicht sogar Freundschaften schließen. Kommen die Mieter aus der Nachbarschaft und sind von deinem Wohnmobil begeistert, werden sie vielleicht sogar zu Stammkunden.

Freunde beim Camping

Als Vermieter lernt man regelmäßig begeisterte Camper kennen.

So hilft dir Campanda bei der Vermietung

Das eigene Wohnmobil privat zu vermieten klingt finanziell nach einer attraktiven Idee. Für viele Wohnmobilbesitzer mischt sich dieser Gedanke allerdings mit diversen Sorgen. So muss man Mieter finden, diese betreuen und ist im Falle einer Panne oder eines Unfalls der Ansprechpartner. Außerdem benötigt man einen zusätzlichen Versicherungsschutz.

All dieser Aufgaben nimmt sich Campanda für dich an. Wenn du dein Wohnmobil über Campanda zur Vermietung anbietest, unterstützt dich das erfahrene Portal bei allen Fragen und Aufgaben. Dieser Service ist für dich zunächst kostenlos – du bezahlst nur dann eine Provision, wenn du dein Wohnmobil erfolgreich vermietet hast. Um dir einen Überblick über die Hilfen und Leistungen von Campanda für private Wohnmobilvermieter zu verschaffen, haben wir die wichtigsten Punkte für dich zusammengefasst.

Mieter finden leicht gemacht

Bei Campanda erhälst du als Vermieter einen persönlichen Account und erstellst auf der Website ein eigenes Angebot für dein Fahrzeug. Dein Angebot ist für alle potenziellen Mieter auf der Website sichtbar. Campanda präsentiert und bewirbt Reisemobile in fünf verschiedenen Sprachen auf der ganzen Welt. Von diesem großen Kundenkreis profitierst du automatisch und ohne zusätzliche Arbeit.

Campanda Wohnmobil Vermieter

Campanda Vermieter profitieren von der Bekanntheit der Marke.

Organisation und Koordination – Ein Minimum an Aufwand

Viele Anfragen von Kunden bedeuten in der Regel auch viel E-Mail- und Post-Verkehr. Diesen übernimmt Campanda zum größten Teil. Jede Kundenanfrage wird zunächst an Campanda gerichtet und nur dann weitergeleitet, wenn du dein Fahrzeug für den angefragten Zeitraum als verfügbar angegeben hast. Gibt es nach einem erfolgreichen Abschluss eines Mietvertrages generelle Fragen zum Mietprozess, kümmert sich Campanda um deren Beantwortung. Nur spezielle Fragen, beispielsweise zum Wohnmobil, werden an dich weitergeleitet. So beschränkt sich der organisatorische Aufwand für dich auf ein Minimum.

Rund um die Uhr Schadenservice von Campanda

Die wohl größte Sorge von privaten Vermietern lautet: „Was, wenn etwas passiert“? Schließlich will und kann niemand garantieren, jederzeit erreichbar zu sein, falls der Mieter wegen einer Panne oder eines Unfalls liegen bleibt. Und auch bei dieser Sorge schafft Campanda Abhilfe.

Die Campanda-Hotline ist nämlich rund um die Uhr erreichbar und fungiert als erste Anlaufstelle für Mieter. Das heißt, sollte dein Mieter unterwegs irgendwelche Schwierigkeiten haben, meldet er dies zunächst bei Campanda. Der Campanda-Mitarbeiter informiert anschließend die Versicherung und übernimmt die weitere Abwicklung. Du wirst dann umgehend in Kenntnis gesetzt, musst dich aber zunächst um nichts weiter kümmern.

Eine sichere und günstige Lösung für die Wohnmobil Versicherung

Um ein Wohnmobil zu vermieten, benötigt man eine Selbstfahrermietversicherung. Die gängige Haftpflicht- oder Kasko-Versicherung reicht nicht aus. Die Suche nach der passenden Versicherung ist oft mühselig. Man will zwar gut abgesichert sein, zugleich aber nicht zu viel bezahlen. Eine umfangreiche Selbstfahrermietversicherung kann gut und gerne über 2.000 Euro kosten. Das ist mehr als das Fünffache einer normalen Versicherung.

Bulli Spardose

Bei Campanda sparst du dir dank unserem Partner Allianz die teure Selbstfahrermietversicherung.

Bei Campanda ist die Versicherung in trockenen Tüchern. Campanda arbeitet mit der Allianz-Versicherung zusammen und bietet allen privaten Vermietern die Möglichkeit, die Selbstfahrermietversicherung der Allianz für ihr Wohnmobil abzuschließen. So bist du für den Ernstfall abgesichert und Campanda unterstützt dich bei der Abwicklung von Schadensfällen.

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Wohnmobil privat vermieten – Wie viel kann man verdienen?

Selbstverständlich soll es sich lohnen, das eigene Wohnmobil in fremde Hände zu geben. Also: Wie viel kann man als privater Wohnmobilvermieter verdienen? Diese Frage ist nicht ganz so leicht zu beantworten, da der jährliche Verdienst von vielen Faktoren abhängt. Zum einen davon, wie häufig du bereit bist, dein Wohnmobil zu vermieten und wie viele Mieter sich für dein Fahrzeug entscheiden. Diese Dinge kannst du größtenteils selbst beeinflussen, zum Beispiel durch ein attraktives Profil.

Zum anderen hängt der durchschnittliche Verdienst vom Marktpreis ab. Dieser ergibt sich generell aus Angebot und Nachfrage. Neben saisonalen und zyklischen Schwankungen zählen dabei auf dem Markt für das Wohnmobil mieten vor allem zwei Faktoren: Fahrzeugtyp und Region. Worauf es bei beiden Faktoren ankommt, behandeln wir in den nächsten zwei Punkten.

Verdienst nach Fahrzeugtyp

Der Campingmarkt lässt sich grob in fünf Kategorien unterteilen: Vollintegrierte, Teilintegrierte, Kastenwagen, Alkoven und Wohnwagen. Für jede dieser Fahrzeugklassen herrscht ein anderer Preis auf dem Mieter-Markt.

Abbildung 5.1: Boxplot Preis nach Wohnmobilklassen

Abbildung 5.1: Durchschnittliche Mietpreise nach Wohnmobilklassen

Den höchsten durchschnittlichen Preis pro Nacht, unabhängig von Region und Saison, erzielen vollintegrierte Wohnmobile: 145 Euro. Alkoven bringen im Durchschnitt 122 Euro pro Nacht ein, Teilintegrierte 121. Wesentlich günstiger sind Kastenwagen mit 103 und Wohnwagen mit 55 Euro pro Nacht.

Das Diagramm zeigt aber auch: Die Preise sind sehr variabel. Die Hälfte der Vollintegrierten bewegt sich preislich zwischen 123 und 160 Euro pro Nacht. Der günstigste Vollintegrierte, der bei Campanda bisher zur Miete angeboten wurde, kostete 68 Euro, der teuerste stolze 217 Euro. Alkoven bewegen sich zwischen 57 und 186 Euro (die Mehrheit zwischen 105 und 138 Euro), Kastenwagen zwischen 51 und 157 Euro (die Mehrheit zwischen 91 und 118 Euro) und Teilintegrierte zwischen 59 und 181 Euro (die Mehrheit zwischen 105 und 135 Euro).

Wohnwagen erzielen in der Regel einen durchschnittlichen Mietpreis zwischen 45 und 67 Euro pro Nacht. Der günstigste Wohnwagen bisher kostete nur 17 Euro, der teuerste aber ganze 99 Euro.

Verdienst nach Region

Ein Blick auf die Preise für alle Fahrzeuge zeigt große Unterschiede (siehe Abbildung 5.2). Besonders in Schleswig-Holstein und einigen Regionen Niedersachsens und Mecklenburg-Vorpommerns liegt der durchschnittliche Preis pro Nacht in vielen Gemeinden über 130 Euro.

Abbildung 5.2: Karte - Mietpreise in Deutschland

Abbildung 5.2: Durchschnittliche Mietpreise in Deutschland nach Gemeinden

Ebenfalls teurer ist das Wohnmobil mieten in der Nähe von Metropolen. So landen auch Gemeinden rund um Berlin, Hamburg, München, Stuttgart und Köln in einer der beiden höchsten Preisklassen. Gleiches gilt in der Nähe beliebter Urlaubsregionen wie dem Bodensee, Schwarzwald und der Mecklenburgische Seenplatte. In den Großstädten selbst sind die Preise dagegen etwas günstiger, was am hohen Angebot dort liegen kann.

Ein genauer Blick auf die einzelnen Fahrzeugklassen lässt nähere Rückschlüsse zu. Die Karte zu vollintegrierten Wohnmobilen zeigt, dass diese hochpreisigen Fahrzeuge nur in wenigen Regionen Deutschlands angeboten werden (Abbildung 5.3). Das kann das Bild der Preisunterschiede des gesamten Marktes verzerren. Deshalb ist es sinnvoller, sich die Teilintegrierten anzuschauen, welche in ganz Deutschland angeboten werden.

Abbildung 5.3: Karte - Mietpreise Vollintegrierte in Deutschland

Abbildung 5.3: Durchschnittliche Mietpreise für Vollintegrierte Wohnmobile in Deutschland nach Gemeinden

Abbildung 5.4 zeigt die preislichen Unterschiede für Teilintegrierte in Deutschland und bestätigt das Bild, welches schon der gesamte Preisspiegel aller Fahrzeuge geliefert hat. Teilintegrierte sind besonders teuer (mehr als 120 Euro pro Nacht) an der Ostsee, am Bodensee, im Schwarzwald und in der Nähe von Metropolen wie Berlin, Hamburg, München und Köln.

Abbildung 5.4: Karte - Mietpreise Teilintegrierte in Deutschland

Abbildung 5.4: Durchschnittliche Mietpreise für Teilintegrierte Wohnmobile in Deutschland nach Gemeinden

Dir als Vermieter können die oben gezeigten Karten helfen, mehr mit deinem Wohnmobil zu verdienen. Schaue dir einfach den durchschnittlichen Preis in deiner Heimatregion an und vergleiche diesen mit den durchschnittlichen Mietpreisen in deinen Nachbarregionen. Wohnst du zum Beispiel in Berlin und möchtest dort einen Kastenwagen vermieten, kannst du über 30 Euro zusätzlich pro Nacht verdienen, wenn du deinen Camper nicht nur zuhause, sondern auch im Umkreis zur Abholung anbietest.

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Wohnmobil von privat mieten – So ticken Mieter

Der Urlaub im Wohnmobil gewinnt zunehmend an Beliebtheit. Weil die steigende Nachfrage von gewerblichen Vermietern nur noch schwer befriedigt werden kann, sind Wohnmobileigentümer gefragt. Diese können damit nicht nur anderen den Traum des mobilen Urlaubs ermöglichen, sondern gleichzeitig auch eine respektable Menge Geld verdienen.

Doch wie funktioniert der Markt für die private Wohnmobilvermietung? Wo sind Wohnmobile am meisten gefragt, in welchen Zeiträumen möchten die meisten Menschen im Camper verreisen? Und welches sind eigentlich die beliebtesten Reisemobile? Die wichtigsten Fakten rund um diese Fragen findest du in diesem Kapitel. Ausführliche Informationen findest du in unserer Campanda Studie zum Reiseverhalten deutscher Wohnmobil-Urlauber.

Die beliebtesten Mietzeiten für Wohnmobile

Die beliebteste Reisezeit für den Campingurlaub ist der Sommer. Wer Sonne, Strand und Meeresluft genießen möchte, verreist meist im Juli und August. In diese Zeit fallen in den meisten Bundesländern auch die langen Schulferien. Kleine Hochs an Anfragen gibt es zusätzlich von April bis Juni und im späten September. In diese Zeit fallen in der Regel Oster-, Pfingst- und Herbstferien, außerdem ist das Klima milder und damit besser zum Wandern geeignet.

Sommer Urlaub Wohnmobil

Die meisten Mieter fahren am liebsten im Sommer mit dem Wohnmobil in den Urlaub.

Das Timing der Mietanfragen – Camper sind meist kurzentschlossen

Während die tatsächliche Ausfahrt mit dem Wohnmobil im Juli und August Hochsaison hat, häufen sich die Anfragen bei Campanda im Mai, Juni und Juli. Viele Camper entscheiden sich somit eher kurzfristig für ein Fahrzeug und stellen erst vier bis sechs Wochen vor dem geplanten Urlaubsbeginn ihre ersten Anfragen.

Die Mietdauer – Wochenendausflug oder Länder-Trip im Wohnmobil?

Insgesamt sind Reisedauern von ein bis zwei Wochen am beliebtesten. Dies gilt vor allem während der Hauptsaison und für Familien. Denn für den gemeinsamen Sommerurlaub geht es gerne einmal etwas weiter weg, häufig nach Spanien, Italien, Südfrankreich oder Kroatien.

Wohnmobil Uhr

Viele Camper verreisen gern für ein bis zwei Wochen. Aber auch verlängerte Wochenenden sind beliebt.

Im Frühling und im Herbst entscheiden sich Camper meist für kurze Ausflüge von drei bis vier Tagen. Allerdings ist es schwer, für solche Kurztrips ein verfügbares Wohnmobil zu finden. Die meisten Vermieter verlangen eine Mindest-Mietdauer von einer Woche. Wir empfehlen, die Mindest-Mietzeit auf zwei oder drei Tage herabzusetzen. Das kann die Anzahl an Anfragen mitunter stark erhöhen.

Wohnmobil mieten im Winter – Ein wachsender Trend

Mehr und mehr Urlauber fahren im Wohnmobil an die Skipiste, um sich hohe Hotelkosten und den Trubel überfüllter Unterkünfte zu ersparen. Eine große Zahl von Skiregionen hat bereits reagiert und mitunter gut ausgestattete Campingplätze direkt an der Piste aufgebaut.

Winter Camping

Immer mehr Camper entscheiden sich auch im Winter dazu, mit dem Wohnmobil zu verreisen.

Allerdings ist nicht jedes Wohnmobil für den Campingurlaub im Winter geeignet. Wer im Winter vermieten will, muss ein winterfestes Wohnmobil anbieten und dieses auch auf den Winterurlaub vorbereiten. Da darf eine gute Heizung ebenso wenig fehlen wie ein beheizter (Ab)wasser-Tank. Darüber hinaus muss das Fahrzeug mit Winterreifen und Schneeketten ausgestattet sein.

Integriert, Alkoven oder Kastenwagen – Welche Wohnmobile sind am beliebtesten?

Der Wohnmobilmarkt ist äußerst vielseitig. Vom kleinen Kastenwagen über den mittelgroßen Teilintegrierten bis hin zum Luxus-Liner – fast jeder findet ein Fahrzeug ganz nach seinen Vorlieben. Für Wohnmobil-Vermieter ist jedoch vor allem eine Frage interessant: Welche Wohnmobile sind bei Mietern besonders beliebt?

Abbildung Wohnmobil Typen

Welche Fahrzeugtypen mieten Wohnmobil-Urlauber am liebsten?

Die beliebtesten Fahrzeugtypen unter gemieteten Wohnmobilen

Den ersten Platz teilen sich Alkoven und Teilintegrierte. Teilintegrierte stellen mit einer relativ guten Ausstattung und gleichzeitig günstigen Preisen einen praktischen Kompromiss dar. Die Beliebtheit von Alkoven könnte daher stammen, dass sich vor allem Familien zum Mieten eines Wohnmobils entscheiden und Familien gleichzeitig auch zur wichtigsten Zielgruppe des Alkoven gehören.

Knapp dahinter folgt der Kastenwagen. Die kleinen Campingbusse stehen vor allem bei Paaren, jungen Campern und Städte-Entdeckern hoch im Kurs. Weil Kastenwagen im Mietpreis relativ günstig sind und unerfahrene Wohnmobil-Fahrer vor eine weniger große Herausforderung stellen, sind sie eine beliebte Wahl für Mieter, die den Wohnmobil-Urlaub zum ersten Mal ausprobieren möchten.

Weniger beliebt sind vollintegrierte Wohnmobile. Das dürfte vor allem am hohen Mietpreis liegen. Weil Vollintegrierte eine recht luxuriöse Ausstattung bieten und somit im Einkauf relativ teuer sind, müssen Vermieter einen hohen Preis verlangen. Mieter dagegen möchten die Mietkosten möglichst gering halten und lieber die Mietdauer um ein paar Nächte verlängern.

Die beliebtesten Wohnmobilmarken

Auf dem Wohnmobil Markt herrscht eine große Marken-Vielfalt. Welche Wohnmobilmarken unter Käufern besonders beliebt sind, erfährst du in diesem Artikel von promobil. Doch wie sieht es auf dem Markt für Miet-Wohnmobile aus?

Ein erster Blick zeigt, dass Mieter in Deutschland vor allem auf heimische Reisemobile zurückgreifen. Die gesamte Top 10 der beliebtesten Miet-Wohnmobile stammt aus Deutschland. Auf den ersten Plätzen stehen Knaus Tabbert, Dethleffs und Volkswagen. Bei den Wohnwagen stammen mit Bürstner, Hobby, Knaus Tabbert, LMC und TEC die beliebtesten fünf Marken auch hier aus Deutschland. Dafür haben es aber mit den slowenischen Adria Wohnwagen und den französischen Caravans von Sterckeman zwei internationale Vertreter in die Top 10 geschafft.

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Wohnmobil privat vermieten – Wie man Preise setzt und Kunden bindet

Du möchtest dein Wohnmobil privat vermieten, um etwas Geld zu verdienen und anderen den Traum vom Camping zu ermöglichen? Campanda hilft dir bei diesem Vorhaben! Dank unseres internationalen Netzwerks buchen Camper aus der ganzen Welt Reisemobile über Campanda. Damit du voll von diesem Netzwerk profitieren kannst, ist es wichtig, marktgerechte Preise zu setzen und richtig mit (potenziellen) Mietern umzugehen. In diesem Kapitel erklären wir dir, wie du Preise clever setzt und kundenorientiert handelst und so Mieter gewinnst.

So setzt du die Preise für die private Wohnmobilvermietung

Einen Preis für das eigene Inserat festzulegen ist nicht einfach. Aber es gibt einige Kniffe, die du anwenden kannst, um einen wettbewerbsfähigen Preis für die Wohnmobilvermietung zu finden. Wie du am besten an die Preissetzung herangehst, liest du hier.

Wohnmobil erfolgreich vermieten

Mit den richtigen Preisen bringst du viele Vermietungen zum Abschluss.

Mit anderen vergleichen

Orientiere dich zunächst am Preis von ähnlichen Angeboten. Ähnlich heißt: gleicher Standort, gleicher Fahrzeugtyp, ähnliches Fahrzeugalter, ähnliche Ausstattung. Auf der Webseite von Campanda gibt es bereits eine große Auswahl an Fahrzeugen. Schaue dir hier ein paar vergleichbare Inserate an und orientiere dich an deren Preisen, um deinen Standardpreis festzulegen.

Saisonale Preise setzen

In deinem Account kannst du unterschiedliche Preise für vier Saisons festsetzen: Hauptsaison, Vorsaison, Nachsaison und Nebensaison. Der Standardpreis gilt hierbei als Referenz. Nutze diesen anfangs am besten für Vor- und Nachsaison.

Für die Hochsaison kannst du dich an den deutschen Schulferien und deinen eigenen Urlaubsvorlieben orientieren: Scheint die Sonne und hat die Schule geschlossen, möchten Camper verreisen. Außerdem kannst du bei großen Veranstaltungen in deiner Nähe Hochsaison-Preise verlangen. Zum Beispiel sind Reisemobile rund um München während des Oktoberfests sehr beliebt.

Die Nebensaison ist generell die Winterzeit von Mitte November bis Anfang März. In dieser Zeit verreisen „klassische“ Camper eher selten. Mit günstigen Preisen ist es trotzdem möglich, Kunden zu gewinnen, sofern das Wohnmobil wintertauglich ist. Befindet sich eine Skiregion in deiner Nähe, ist es während der Ferienzeit eventuell möglich, mit Hochsaisons-Preisen noch Kunden finden.

Anfragen analysieren, Preise anpassen

Wir empfehlen, ein kleines Tagebuch mit Preisen und Anzahl an Anfragen zu führen. Werte dieses Tagebuch am Ende des Jahres aus und schaue, wann besonders viele und wann sehr wenige Anfragen kamen. Zu Zeiten mit vielen Anfragen kannst du den Angebotspreis um ein paar Euro erhöhen. Blieben zu bestimmten Zeiten die Anfragen komplett aus, kann es sich lohnen, in dieser Zeit einen günstigeren Preis zu verlangen.

Die erste Mietanfrage – Was tun?

Sind die Preise gesetzt und das Fahrzeug online, können sich jederzeit Kunden melden, die dein Wohnmobil mieten möchten. Nun gilt es, den Mietvertrag abzuschließen. In diesem Abschnitt geht es darum, wie du am besten Anfragen beantwortest und mit Kunden kommunizierst.

Wohnmobil Vermieter bei der Arbeit

Was tun, wenn die erste Mietanfrage eintrifft?

Anfragen schnell beantworten

Mietanfragen von potenziellen Kunden solltest du idealerweise innerhalb von 12 Stunden beantworten. Kunden fragen in der Regel bei bis zu zehn Vermietern an. Wer zuerst antwortet, steigert seine Chance, den Interessenten als Mieter zu gewinnen. Zudem wirkt sich die Reaktionszeit der Vermieter auf die Position in den Suchergebnissen von Campanda aus. Wer schnell antwortet, erscheint in den Suchergebnissen weiter oben und erhöht so seine Chance auf weitere Mietanfragen.

Angebot ablehnen oder Angebot erstellen

Anfragen beantwortest du über deinen Campanda-Account. Dort hast du bei jeder Anfrage die Auswahl zwischen zwei Optionen: „Ablehnen“ oder „Angebot erstellen“. Bei einem Klick auf „Ablehnen“ erhält der Interessent eine automatische Nachricht, dass er dein Wohnmobil nicht mieten kann.

Ein Klick auf „Angebot erstellen“ leitet dich zu einem vorausgefüllten Formular weiter – dem Mietangebot. Dort stehen die wichtigsten Vertragsdetails. Diese Angaben, vor allem Reisedauer und Preis, kannst du hier noch einmal bearbeiten und dem Kunden ggf. ein alternatives Angebot unterbreiten. Wenn du mit der Bearbeitung fertig bist, sendest du das Angebot an den Kunden. Dieser kann dann nochmal entscheiden, ob er das Angebot so annimmt oder ablehnt. Sollte er annehmen – Herzlichen Glückwunsch, du hast dein Wohnmobil vermietet.

Der richtige Umgang mit Mietern

Jeder Kunde, der über Campanda ein Wohnmobil mietet, kann anschließend seinen Vermieter und den Ablauf der Vermietung bewerten. Diese Bewertung wird ab dann allen weiteren Interessenten, die sich ein Angebot des Vermieters anschauen, angezeigt. Aus diesem Grund ist es wichtig, bei den Kunden einen guten Eindruck zu hinterlassen.

Vermieter erklaert Wohnmobil

Wer freundlich ist und sich Zeit für seine Mieter nimmt, kann mit zufriedenen Kunden rechnen.

Ganz wichtig ist Freundlichkeit. Hat ein Kunde dein Mietangebot akzeptiert, nimm umgehend Kontakt auf. Dabei kannst du Einzelheiten besprechen und den Kunden gleichzeitig Sicherheit und Vertrauen signalisieren. Viele Menschen, die zum ersten Mal ein online ein Wohnmobil von privat mieten, sind sich der Sache ein wenig unsicher. Wenn du dich umgehend meldest, wissen sie, dass alles funktioniert hat und bringen das übers Internet gebuchte Wohnmobil direkt mit einem netten Vermieter in Verbindung.

Ebenfalls wichtig ist Hilfsbereitschaft. Für viele Kunden ist das Reisen mit dem Wohnmobil Neuland. Viele der privaten Wohnmobil Vermieter von Campanda nehmen sich deshalb bei der Übergabe und auch schon im Vorfeld ausreichend Zeit, offene Fragen zu klären und die Einweisung in das Fahrzeug informativ sowie persönlich zu gestalten. Das garantiert Kunden einen schönen Urlaub und sorgt für einen guten Umgang mit deinem Fahrzeug.

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Jetzt mit dem Vermieten loslegen

Du verreist gerne mit deinem eigenen Wohnmobil, findest aber nicht immer die Zeit dazu? Dann nutze die Standzeiten deines Campers, um Geld für deine nächste Reise zu verdienen. Mit den obigen Tipps und dem weltweiten Campanda-Netzwerk steht einer erfolgreichen Vermietung nichts mehr im Weg. Werde jetzt Teil unserer internationalen Community!

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