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Sie wünschen sich mehr vom Camping, als nur neue Gegenden zu erkunden und dem Alltag zu entfliehen? Dann ist ein Aktivurlaub mit dem Wohnmobil vermutlich genau das richtige! Satteln Sie Ihr Mountainbike oder Kanu oder schnüren Sie Ihre Wanderschuhe und erkunden Sie Deutschland mit dem Wohnmobil auf völlig neue Weise. In diesem Beitrag finden Sie nützliche Tipps für einen spannenden Aktivurlaub im Wohnmobil.

Mountainbiking und Camping – Die perfekte Kombination

Von der Oberrheinischen Tiefebene über den Schwarzwald bis ins bayerische Arberland – In Deutschland gibt es jede Menge Paradiese für Mountainbiker. Die satten Tannenwälder, hellgrünen Laubflächen und weiten Wiesen lassen sich eindrucksvoll auf zwei Rädern erkunden.

Dazwischen finden Sie interessante Städte wie Heidelberg oder Frauenau, herrliche Aussichtspunkte und historische Sehenswürdigkeiten. Als Wohnmobilfahrer transportieren Sie Ihr Mountainbike dabei ganz bequem von Station zu Station.

Tour durch den Schwarzwald mit Mountainbike und Wohnmobil

Im Schwarzwald finden Mountainbiker in erster Linie Forst- und Asphaltstraßen. In Deutschlands höchstem Mittelgebirge garantiert der Feldberg mit seinen etwa 1.500 Metern lange, technisch anspruchsvolle Abfahrten durch eine teilweise subalpine Vegetation.

Für eine erste Tour mit dem Mountainbike durch den Schwarzwald eignet sich die Gegend um Biberach, Seelbach und das Schuttertal. Dort liegt der Campingplatz Ferienparadies Schwarzwälder Hof.

Besser geht es für Camper, die ihr eigenes Mountainbike auf die Reise mitnehmen, fast nicht. Vom Stellplatz lassen sich dort gleich drei Touren unternehmen – jeden Tag eine neue.

Fahrradweg Schwarzwald
Foto:hpgruesen/pixabay/CC0

Was man im ersten Moment nicht erwartet: Der Campingplatz stellt sich als wahre Spa- und Wellnessoase heraus und hat seine fünf Sterne zurecht verdient. Urlauber, die dort übernachten, haben Zutritt zum Hallenbad und zur Sauna des erstklassigen Campingterrains.

Zwischen den Touren mit dem Mountainbike bieten sich außerdem jede Menge Sehenswürdigkeiten in der Region für einen Ausflug an. Das Wahrzeichen des Geroldsecker Lands ist die Burgruine Hohengeroldseck aus dem Mittelalter.

Einige der Burgmauern sind bis zu 26 Meter hoch. Im hinteren Teil der Burg sind darüber hinaus die frühgotischen Spitzbogenfenster noch erstaunlich gut erhalten.

Odenwaldparadies im Rheinland

Eine weitere Etappe für Ihren Trip zum Mountainbiken mit dem Wohnmobil könnte der Odenwald am Ostrand der Oberrheinischen Tiefebene sein. Der Weg dorthin führt zügig nach Norden am Besuchermagneten Heidelberg vorbei.

Im Odenwald finden Sie einsame Täler, die sich idyllisch und ruhig vor Ihnen ausbreiten. Typisch für die Gegend dort sind der helle Mischwald und die weiten Freiflächen, die herrliche Aussichtspunkte bieten.

Mehr als 1.000 Streckenkilometer sind für Mountainbiker ausgeschildert und machen das Gebiet für Fahrradfahrer sehr übersichtlich. Entscheiden Sie sich für eine der 30 Rundtouren und starten Sie zum Beispiel bei Ellenbach, wo Sie einen geeigneten Wohnmobilstellplatz finden. Als kleinen Höhepunkt gibt es südlich von Erbach in Beerfelden einen kleinen Bikepark mit sieben Strecken und einem Lift.

Eine nette Abwechslung zu den anspruchsvollen Touren in freier Wildbahn.

Ein Abstecher in den Pfälzerwald

Nutzen Sie vom Odenwald die Gelegenheit für einen Abstecher in den Pfälzerwald. Das ist der Vorteil an einer Tour mit dem Wohnmobil – lassen Sie sich treiben und machen Sie dort Halt, wo es Ihnen gefällt.

Der Pfälzerwald ist eine riesige Waldfläche, deren Ausläufer bis in die französischen Vogesen reichen. Er bildet so das größte zusammenhängende Waldgebiet Deutschlands.

Feldweg Odenwald
Foto:domeckopol/pixabay/CC0

Ihre Erwartungen an eine Mountainbiketour durch den Pfälzerwald dürfen also ruhig hoch sein. Bizarre Buntsandsteinfelsen ragen wie hingeworfen immer wieder empor.

Für eingefleischte Mountainbikeprofis, die mit dem Wohnmobil unterwegs sind, gibt es ein äußerst abwechslungsreiches Terrain: kurze Anstiege und Abfahrten im ständigen Wechsel.

Arberland – Das Schlaraffenland für Mountainbiker mit Reisemobil

Für die letzte Fahrradetappe bietet sich der Landkreis Regen im Bayerischen Wald an. Eine Karte ist von Nutzen, wenn Sie Cross Country ausprobieren und Ihre Kondition trainieren möchten.

Ansonsten gibt es zahlreiche ausgeschriebene Wege mit anspruchsvollen Anstiegen und Downhills über mehr als 1.200 Streckenkilometern quer durch den Arberland-Wald.

Pfälzerwald
Foto:thraniwen/pixabay/CC0

Längst ist die Arberland-Runde kein Geheimtipp mehr, sie lohnt sich für jeden Zweiradsportler. Sie führt in vier Etappen an eindrucksvollen Naturschönheiten vorbei.

Der anspruchsvollste Abschnitt ist die 70 Kilometer lange Tagestour von Bischofsmais nach Arnbruck, zu der Sie am besten schon früh am Morgen aufbrechen sollten.

Radeln Sie auf der Arberland-Rundtour gemütlich zu den Ufern des Höllenstein- und des Arbersees und machen Sie am bekannten Zwieseler Waldhaus Rast. Es ist das älteste Wirtshaus im Bayerischen Wald.

Besuchen Sie die Top Ten Badeseen für Wohnmobilreisende in Deutschland

Von den eigenen vier Wänden direkt in den See springen, die herrliche Umgebung erkunden und romantische Nächte unterm Sternenhimmel genießen. In Deutschland finden sich dafür viele idyllische Seen. Wir starten unsere Beispiel-Rundreise im Süden des Landes und fahren Richtung Norden zu den Top Ten Badeseen mit dem Wohnmobil.

Alpencharme im Süden

Los geht es in München. Seen haben Sie dort eigentlich direkt vor der Nase. Die schönsten von ihnen sind aber wohl der Walchensee und der Chiemsee, etwas weiter entfernt. Haben Sie Ihr Surfbrett dabei, können Sie zwischen Baden und Sport wunderbar abwechseln.

Der Walchensee wird vom Wind und den Bergen definiert und ist schlichtweg als Bayerns beliebtester Surfsee bekannt. Das Wohnmobil können Sie dort gleich gegenüber der Surfwiese parken. Natürlich gehen Badende nicht leer aus: Auf der anderen Seite des Sees findet der Urlauber ruhigere und idyllischere Plätzchen.

Wem die 20 Grad Durchschnittstemperatur des Walchensees auch im Sommer zu frisch sind, kann alternativ hinauf zum Wandern auf den Herzogstand ins einmalige Gebirgspanorama oder aber weiter an den Chiemsee mit dem Wohnmobil fahren. Das bayerische Meer, wie es genannt wird, lädt durch seine Größe gerade zum Segeltörn ein. Auch ein Besuch des herrlichen Strandnaturbades Seebruch ist wärmstens zu empfehlen.

Nach den kleineren Seen der Alpen ist nun der Bodensee mit einer ganz anderen Größe an der Reihe. Jedem sein eigener Strandabschnitt – das ist hier am Ufer des Sees gut möglich, denn nirgendswo sonst gibt es so viele verträumte Buchten und Strandbäder wie am Fuße des Bodensees. In fast jedem Ort finden Sie einen kleinen Stellplatz für Wohnmobile. Anschließend geht es weiter Richtung Schwarzwald zum Schluchsee.

Paradies zu Wasser und zu Land in der Mitte Deutschlands

Der Schluchsee ist der größte See im Schwarzwald. Viele Familien tummeln sich hier im Sommer entlang der Badewiese oder im Spaß- und Freizeitbad aqua fun. Das Schöne am Schluchsee ist vor allen Dingen die herrlichen Natur der Gegend rundherum. Schon die Anfahrt über die Bodenseeregion lohnt sich, was für uns Wohnmobil-Besitzer ja auch wichtig ist.

Direkt an der Uferstraße finden Sie den „Campingplatz Donau“, einen der Top Ten Badeseen Wohnmobil Plätze. Mit 200 anderen mobilen Urlaubern mit fahrbarem Untersatz teilen Sie sich dort die schön abgegrenzten Stellplätze.

Vom Schwarzwald nach Hessen – Baden am Edersee

Der Edersee in Hessen verdient auf jeden Fall die Bezeichnung „Freizeitsee“. Schon bei der Anfahrt wird Ihnen bei schönem Wetter der dichte Verkehr auffallen.

Man sieht dort Wanderer, Schwimmer, Radler und viele Wassersportler, ohne dass es zu überlaufen wirkt. Sehr schön ist außerdem der Stellplatz auf der Halbinsel Scheid: dort versammeln sich die Wohnmobilfahrer. Die Betreiber haben sich große Mühe gegeben, auf dem groß angelegten Park ein wenig Almhütten-Atmosphäre entstehen zu lassen. Zum Wachwerden gibt es einen Frühstück- und Brötchenservice und mittags wird zünftig bayerische Küche serviert. Auf terrassenartigen Stellflächen können Sie Ihr Wohnmobil parken und den unverbauten Blick auf das Schloss Waldeck und davor den glasklaren Edersee genießen.

Für einen Tagesausflug empfiehlt sich das Schiff oder die kleine Elektrofähre auf die andere Uferseite. Dort werden die Wanderschuhe ausgepackt oder das Mountainbike in Betrieb genommen. Den Abend können Sie bei einem Lagerfeuer unten am See unterm Sternenhimmel in Campnähe ausklingen lassen, bevor es am nächsten Tag Richtung Berlin weitergeht.

Etwas versteckt und darum noch als Geheimtipp zu werten, liegt der Sacrower See bei Berlin. Auf der Wohnmobilreise zu den Top Ten Badeseen ist er als Sightseeing-Magnet zur Millionenmetropole und Erholungsoase nahe der Großstadt sowie erstklassiger Wasserqualität natürlich kaum zu überbieten. Zudem liegt er im Naturschutzgebiet Königswald.

Wohnmobilurlaub an der Seenplatte

An der Mecklenburgischen Seenplatte haben Sie nicht nur einen See, sondern gleich zwei der Top Ten Badeseen für Camper zur Auswahl. Dort gibt es zahlreiche Campingplätze für jede Art von Urlauber und je nach Vorlieben. Sehr einladend sind unter anderem der Stellplatz zwischen Woblitz See und Müritz See beim Dorf Wesenberg: Kleine Wälder und Felder umringen den Wohnmobilplatz auf dem Gelände der Marina im gleichnamigen Ort.

Allerlei Wassersportarten werden hier angeboten. Sie können zum Beispiel vom Wohnmobil auf das Motorboot umsteigen und von der Hafenanlage auf den schönen Woblitz See hinausfahren. Außerdem kann man dort ein Kanu leihen und paddeln, soweit man kann. Wer gerne nackt badet, findet mehrere FKK-Abschnitte.

Gewässer in der Nähe des Meeres

In Schleswig-Holstein nahe der Stadt Plön findet sich der gleichnamige Plöner See. Dort gibt es zahlreiche Badestellen auszuprobieren, darüber hinaus werden Wasserwandern, Segeln, Tauchen und Angeln angeboten.

Für den letzten Stop geht es dann ans Meer. Zumindest heißt der größte See in Niedersachsen so: Steinhuder Meer. Das Gewässer gibt sich mit künstlich angelegter Badeinsel und pulverartigem Sandstrand auch viel Mühe, Südsee-Flair aufkommen zu lassen und ist für einen Tag Meerfeeling genau das Richtige.

Im Wohnmobil zum Tauchurlaub in Deutschland

Es muss ja nicht immer das weite Meer sein. Wer sich gerne mit dem Wohnmobil auf Tauchexpedition begibt, findet auch in Deutschland viele Möglichkeiten, seinem Hobby nachzugehen.

Vom Baggerloch bis zum natürlichen See, die Auswahl kann sich wirklich sehen lassen. Während der eine vor allen Dingen eine abwechslungsreiche Unterwasserwelt vorfinden will, sind dem anderen Sichtweite, Temperatur oder Abgeschiedenheit besonders wichtig.

Wen es generell unter die Wassersportler treibt, der hat am See natürlich viele Chancen, jede Menge Spaß etwa beim Wasserski oder Surfen zu erleben.

Einfach abtauchen in Deutschlands besten Seen

Der Kulkwitzer See im Sächsischen Seenland südwestlich von Leipzig, von Einheimischen auch Kulki genannt, ist eines der besten Tauchgewässer in Deutschland. Was ihn ausmacht: eine atemberaubende Flora und Fauna unter Wasser. Und das bei sehr guter Sicht bis zu zwölf Meter.

Mehrere Tauchbasen liegen direkt am Wasser, wo Sie das nötige Tauchequipment besorgen können. Besonders interessant ist dor das Wrack einer einmotorigen Piper auf etwa 25 Metern Tiefe.

Der See ist bestens geeignet für Camper und ihr Portemonnaie, denn ein kostenloser Stellplatz für Wohnmobile befindet sich in Markranstädt. Zudem ist der Kulkwitzer See dank der Nähe zu Leipzig auch für eine Stadtbesichtigung äußerst günstig gelegen.

Wir bleiben in Sachsen und fahren mit dem Wohnmobil zum Tauchen im Großen Teich Torgau. Der Steinbruchsee beim Ort Wildschütz zählt zu den schwierigsten Tauchgewässern Deutschlands und ist daher nur Fortgeschrittenen zu empfehlen.

Die Aussicht unter Wasser ist abwechslungsreich: Viele Wracks, darunter sogar ein Kiosk, aber auch Bäume unter Wasser werden Sie sogleich in den Bann ziehen. In etwa 40 Metern Tiefe können sie durch den Ästedschungel tauchen, während Sie Forellen, Barsch und Co. auf Ihrem Weg zum Ausstieg begleiten.

Wohnmobil parkt am Meer
Foto:Die_Iry/pixabay/CC0

Die Tauchbasis Buder vor Ort regelt Genehmigungen für Tauchgänge im Teich Torgau, ohne die Ihnen die Unterwasserwelt sonst verschlossen bliebe.

Die Tauchreise geht am Kreidesee in Niedersachsen weiter. Ideal für Anfänger und Fortgeschrittene gleichermaßen bietet das Gewässer bei Hemmoor insgesamt fünf Taucheinstiege. Anfänger üben sich zunächst im hinteren Teil des Sees, denn er führt wie eine Treppe ins Wasser. Die Tauchbasis Kreidesee liegt dort inmitten eines Ferienparks und ist zentraler Punkt am Gewässer.

Hier werden für Sie Flaschen aufgefüllt, geführte Tauchgänge oder -kurse angeboten und Übernachtungsmöglichkeiten organisiert. Für Tauchcamper ist der Ferienpark gegen eine kleine Standgebühr auch eine gute Adresse zum Übernachten.

Tauchferien am Bodensee mit dem Reisemobil

Ausgesprochen ideal für Wohnmobiler mit Taucherambitionen ist der Campingpark Überlingen am Bodensee, an einem der schönsten Gewässer Deutschlands.

Der Platz verfügt direkt am See über einen optimalen Einstieg mit Treppe, der etwa vier Meter oberhalb der Wasserfläche liegt und bis auf zehn Meter Tiefe reicht. Daher sind keine langen Anfahrten oder Vorbereitungen für den Gang unter Wasser nötig. Für den Bodensee brauchen Sie generell eine kaltwassertaugliche Ausrüstung, da Sie mit Temperaturen von 4 bis 6 Grad Celsius unter Wasser – auch im Sommer – rechnen müssen.

Sonnenuntergang Bodensee
Foto:xuuxuu/pixabay/CC0

Unter Wasser warten Höhlen mit einem alten Spiegel und einer Schatztruhe auf Sie. Ein Highlight für alle Tauchfans, die am Bodensee residieren, ist der Teufelstisch. Mit dem Wohnmobil können Sie ganz nah ans Ufer heranfahren. Sehr selten und nur bei extremem Niedrigwasser ist das Wahrzeichen des Bodensees vom Ufer aus zu sehen. Es trägt das Seezeichen 22.

Nur als erfahrender Taucher können Sie den Teufelstisch mit einer Sondergenehmigung ergründen. Die Felsformation hat eine Fläche von insgesamt 160 Quadratmetern und reicht senkrecht bis etwa 90 Meter in die Tiefe.

Die frei stehende Felssäule gilt unter Tauchern als einmaliger Unterwasseranblick.

Mit dem Kanu zum Camping – Aktivurlaub am See

Ein Wohnmobil bietet viele Vorteile: Unabhängige Urlaubsplanung, wahres Freiheitsgefühl und – der einfache Transport eines Kanus. Oben auf einem Reisemobil ist viel Platz, und auch in den Stauraum unterhalb des Wohnbereichs passen Kanu und Ruder.

Fahren Sie mit einem kleineren Modell in den Urlaub, finden Kanu und Zubehör auch im Wohnraum Platz. Nur sollten sie nicht direkt hinter der Tür liegen.

Ein Wohnmobil für Kanuten: Ein Urlaub am Rhein

Der Rhein gehörte wegen der Landschaften zu den Favoriten oder den Kanuten. Also packen Sie Ihr Wohnmobil mit Lebensmitteln, Ihren Kanus, den Rudern und Ihrer Ausrüstung und fahren Sie los. Vergessen Sie beim Packen der Bekleidung nicht den Neoprenanzug, eine Paddeljacke, eine Schwimmweste, Neoprenschuhe sowie natürlich Helme.

In der Region rund um Köln gibt es viele Campingplätze. Besonders praktisch für Ausfahrten mit dem Kanu ist die Anlage am Niehler Hafen. Diese ist allerdings recht klein und bietet nur 40 Plätze für Wohnmobile. Der Weg zum Hafen beträgt dafür nur wenige Meter.

Kanuten unter Brücke
Foto:skeeze/pixabay/CC0

Wenn Sie vorher reservieren, bekommen Sie aber meistens problemlos einen Stellplatz. Der Platz am Rheinufer bietet sogar selbst Touren mit Kanus an. In der Nähe des Niehler Hafens fahren vor allem private Boote, deshalb sollten Kanuten die Augen stets offen halten.

Für Kanuten ist diese Strecke wahrlich ideal. Es gibt anspruchsvolle Abschnitte und ruhige Passagen, in denen man sich treiben lassen kann.

Das nächste Ziel der Rundreise: Wildwasser auf der Rur

Der Rhein ist für seinen eher ruhigen Verlauf bekannt. Ausfahrten im Wildwasser sind dagegen unter anderem bei Heimbach möglich. Die Fahrt dorthin dauert nur knapp 20 Minuten vom Kölner Campingplatz aus.

Sie können dort direkt am Ufer parken, die Kanus ins Wasser lassen und eine Strecke auf der Rur entlang fahren.

Rheinufer Köln
Foto:akufersoft/pixabay/CC0

Es gab herrliche Stromschnellen, Sie müssen aus dem Wasser ragenden Baumstämmen ausweichen und an Kiesbänken vorbeisteuern. Beobachten werden Sie dabei einige Zuschauer von den vielen Brücken aus. Der Rückweg auf der Rur ist aufgrund der Stromschnellen wirklich anspruchsvoll und nur etwas für geübte Fahrer. Solch ein Gewässer ist eine gute Vorbereitung auf den Schwierigkeitsgrad, den etwa ein wilder Bach bietet.

Letzter Stopp: Mit dem Kanu die Erft entlang

Hier noch ein weiterer Tipp für Kanuten, die gerne im Wildwasser Kanu fahren: Die Erft in Köln-Neuss ist vom Campingplatz aus ebenfalls in knapp 20 Minuten erreichbar.

Dort erleben Sie eine etwa 45-minütige Fahrt in Richtung Rhein, die viel Spaß macht. Die Strömung ist stark, es geht um viele Kurven, und auch ein gewisses Gefälle ist vorhanden.

Oberrheintal
Foto:Unsplash/pixabay/CC0

Wenn das Wasser wieder ruhiger fließt, haben Sie den Rhein erreicht. Sie paddeln vorbei am Neusser Hafen und sehen in der Distanz den Rheinturm.

Von dort aus können Sie gleich bis zum Campingplatz rudern. Dann muss bloß jemand das Wohnmobil vom Startpunkt wieder abholen.

Eindrucksvolle Wanderreisen mit dem Wohnmobil in Europa erleben

Campen und einfach loswandern. Der Traum vieler Wohnmobilfahrer kann wahr werden: In Europa gibt es einige letzte unberührte Fleckchen, wo Wanderreisen mit dem Wohnmobil noch ursprünglich erlebbar sind und wo die Natur auf eigene Faust erobert werden kann. Das Wohnmobil stellt man dort ab, wo es hinpasst und einem am besten gefällt. Hier finden Sie Tipps zum Wanderurlaub mit dem Wohnmobil in den Alpen, in den Pyrenäen sowie auf der Insel Korsika.

Der Berg ruft: Auf zum Alpenwandern

Die schönsten Alpenpässe finden Sie unter anderem auf der kurvenreichen, 450 km langen Deutschen Alpenstraße. Sie verläuft vom Bodensee bis an den Königssee. Dies sind die schönsten Wanderorte unterwegs:

  • Füssen im Allgäu: Dort lohnt sich für Camper eine Fahrt entlang der Tegelberg-Runde. Dieser herrliche Weg erstreckt sich auf etwa 17 km Länge und führt zur ehemaligen Jagdhütte des bayerischen „Märchenkönigs“ Ludwig II. Der Weg dorthin bietet die schönsten Ausblicke. Von der Marienbrücke blicken Sie hinüber zur Pöllatschlucht und können das Prachtschloss Neuschwanstein so nah wie noch nie erleben.
  • Pfaffenwinkel in Oberbayern: Das Wohnmobil lässt sich angenehm über den Ettaler Sattel mit 8 Prozent Gefälle hinunter ins Werdenfelser Land lenken. Dabei haben Sie das Wettersteinmassiv mit Alp- und Zugspitze immer im Blick.
  • Garmisch-Partenkirchen: Am Fuße der Zugspitze finden Sie eine Vielzahl von Stellplätzen für das Wohnmobil. So können Sie den Dreitausender in Angriff nehmen. Ideal ist unter anderem der Platz „Alpencamp am Wank“. Zum „Einwandern“ ist der 1.340 Meter hohe Wank Hausberg genau richtig – die Wege sind teilweise steil, aber gut ausgebaut. Das ursprüngliche Skigebiet existiert nicht mehr, wohl aber die Seilbahn, die für einige Monate im Sommer und auch in den Weihnachtsferien fährt.
  • Rottau und Grassau: Dorthin führt Sie der Weg entlang der ältesten Pipeline der Welt. Auf halber Strecke stehen das Museum Salz & Moor und die Soleleitung, welche die Bergwerke im Berchtesgadener Raum mit Rosenheim verbindet.
  • Thumsee: Bereits nach Inzell beginnt mit den Berchtesgadener Alpen und einem Wanderparadies von über 150 km Länge die Schlussetappe der Deutschen Alpenstraße. Rund um Inzell gibt es zahlreiche Campingplätze. Direkt an der Thumseestraße können Sie kostenlos parken und loswandern zum Höllenbachalm hinauf. Wer weitere Anregungen für Wanderreisen mit dem Wohnmobil sucht, findet Informationen zu den schönsten Wanderungen und Spazierwegen im Info-Büro von Schneizlreuth.

Wanderweg in den Pyrenäen

Wer die Alpen als Wanderparadies schätzt, wird die spanischen Pyrenäen auf jeden Fall lieben. Die landschaftlichen Reize dort sind nicht weniger überwältigend als in den Alpen. Außerdem ist die Wandersaison in den Pyrenäen länger als in den Alpen: bis in den Spätsommermonat September. Für eine Hochtour im Gebirge müssen Sie ohnehin warten, bis der letzte Schnee geschmolzen ist. Dann erst ist die Erkundung des Aragontals sicher. Ein idealer Ausgangspunkt ist Jaca, ein entzückendes Städtchen im gleichnamigen Tal. Es liegt direkt an der Gebirgskette der Pyrenäen, nahe der französischen Grenze. Dort finden Sie kostenfreien Stellplatz am Bergpass Puerto del Oroel. Herausfordernd ist die Strecke von Jaca bis nach Somport. Der Gipfel Col de Somport markiert die Grenze zu den französischen Pyrenäen und ist Teil des Jakobswegs. Auf etwa halbem Weg bei Canfranc Pueblo können Sie günstig in dem rustikalen Pilger-Bruchsteinhaus Rifugio Sargantana übernachten. Auch Frühstück und Abendessen werden dort serviert.

Herausfordernd schön: Korsikas Küste

Nun sind Sie gut gerüstet für die große „GR Grande Randonnée 20“, einen Fernwanderweg in Korsika, von dem viele sagen, er sei der anspruchsvollste in Frankreich und der schönste unter den Trekkingtouren Europas. Und er sei nur für Geübte geeignet. Vor allem geht es dort aber organisiert zu. Am nördlichen Endpunkt der GR 20 in Calenzana haben die meisten Wohnmobilfahrer ihre Basis. Am Ortsausgang nach Calvi, gleich in der Nähe, gibt es einen Zeltplatz und Informationen zum Wandergebiet, dem regionalen Naturpark Korsikas. Eine Kombination aus Bade- und Wanderurlaub ist überhaupt die ideale Wohnmobilroute für Korsika. Besonders zu empfehlen ist das einmalige Wandererlebnis durch die Felslandschaften Calanche und Capu Rossu im Süden des Golfs von Porto: Wer eine Pause einlegen möchte, dem bietet die Plage d´Arone herrliche Bademöglichkeiten.
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