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Die USA sind als Land der Superlative bekannt. Es ist nicht nur die unglaubliche Größe des Landes und Vielfalt der Natur, die eine ausgiebige Tour im Camper durch die Vereinigten Staaten lohnenswert machen. Auch seine uralte Geschichte und außergewöhnliche Kultur locken zu einem Besuch. Die vielen US-Nationalparks erstrecken sich auf einer riesigen Fläche. Hier könnt ihr die verschiedensten Facetten des Landes kennenlernen und seine einzigartige Schönheit mit eigenen Augen sehen.

Eine riesige Nation wie die USA lässt sich natürlich nicht so einfach komplett erkunden. Konzentriert euch stattdessen lieber auf ein Gebiet und ihr steht dennoch einem umfassenden Abenteuer gegenüber. Um euch einen Überblick zu verschaffen, stellen wir euch hier 50 US-Nationalparks für euren Wohnmobilurlaub vor. Zur besseren Übersicht haben wir sie nach Westküste, Rocky Mountains, Südwesten, mittleren Westen, Süden, Nordosten sowie Alaska und Hawaii geordnet.

Die unvergleichlichen Weiten der USA sind am Besten mit dem Wohnmobil zu erfahren. Über den großen Teich geht es zunächst mit dem Flugzeug, um dann vor Ort ein Wohnmobil nach eurem Geschmack zu mieten. Und schon kann es losgehen zu einem Abenteuer mit endlos wirkenden Straßen unter den Rädern und einem einmaligen Gefühl der Freiheit!

Unterwegs im wilden Westen: Mit dem Wohnmobil entlang der Westküste

1. Olympic National Park (Washington)

Der Sol Duc Falls-Pfad im Wald.
Der Sol Duc Falls-Pfad ist nur ein Highlights des Olympic Nationalpark.

Die wunderschöne Vielfalt der Landschaft und Natur auf 400 000 Hektar kann man im Nordwesten des Bundesstaates Washington erleben. Das macht den Olympic Nationalpark zu einem absoluten Muss für alle Naturliebhaber. Hier findet ihr mehrere besondere Ökosysteme. Von zerklüfteten Küsten, über gletscherbedeckte Berge, bis hin zu saftigen, gemäßigten Regenwäldern ist alles mit dabei.

Wenn ihr hier eine Übernachtungsmöglichkeit mit dem Wohnmobil sucht, solltet ihr die gute alte Regel „wer zuerst kommt, mahlt zuerst” im Hinterkopf behalten. Die meisten Campingplätze bieten Stellplätze für Wohnmobile unter sieben Metern an. Ab zehn Metern ist es dann nicht mehr ganz so einfach einen Platz zu finden, da Stellplätze nur limitiert verfügbar sind.

2. Mount Rainier National Park (Washington)

Der Alpensee Tipsoo Lake bei Sonnenuntergang.
Der pittoreske Alpensee Tipsoo Lake liegt in der Nähe des Passes der Chinook Gebirgskette.

Der Mount Rainier ragt fast 4300 Meter über dem Meeresspiegel und bildet folglich die dominierende Landmarke der Umgebung. Aufgrund des beeindruckenden Anblicks war dieser Nationalpark einer der ersten, die ins Leben gerufen wurden. Eine weitere Besonderheit: Bei dem Berg handelt es sich um einen aktiven Vulkan!

Schneebedeckte Gipfel, Flüsse, Wiesen voller Wildblumen, uralte Wälder und unberührte Wildnis erwarten Besucher hier. Ein Erlebnis, das man sich nicht entgehen lassen sollte.

Wenn ihr mit dem Wohnmobil eine Bleibe sucht, sind Reservierungen bei manchen Campingplätzen während der Saison möglich. Die zulässigen Maximalmaße variieren von Platz zu Platz: von acht bis zehn Meter für Wohnmobile und fünf bis acht Meter bei Wohnwagen.

3. John Day Fossil Beds National Monument (Oregon)

Bunt gestreifte Felshügel der Painted Hills.
Die farbenfrohen Hügel der Painted Hills haben Millionen Jahre alte Geschichte konserviert.

Die farbenfrohen Felsformationen der John Day Fossil Beds haben mehr als 40 Millionen Jahre Evolution der Tier- und Pflanzenwelt festgehalten. Drei geografisch unterscheidbare Gebiete sind in dem Monument vorzufinden: Hier trefft ihr auf Flüsse, Halbwüsten-Buschland und riesige, hoch aufragende Klippen. Das absolute Highlight sind natürlich die Painted Hills. Denn wie der Name (in deutsch etwa bemalte Hügel) schon verrät, erstrahlt die Landschaft hier in kräftigen Farben, was die meisten Besucher in diese Region lockt.

Innerhalb des Monuments ist Camping allerdings in keiner Weise gestattet. Jedoch gibt es in der Umgebung zahlreiche nahe gelegene Campingplätze. Manche akzeptieren sogar Wohnmobile mit einer Länge von bis zu 21 Metern!

4. Crater Lake National Park (Oregon)

Crater Lake mit schneebedeckten Bergen.
Der Crater Lake ist der tiefste See der USA und wird völlig aus Regenwasser und Schnee gespeist.

Crater Lake ist ein Naturwunder, das euch ins Staunen versetzen wird. Der namensgebende See liegt nicht nur im Krater eines einstigen Vulkans, er ist auch der tiefste See der Vereinigten Staaten und wirkt nahezu perfekt. Das gesamte Jahr hindurch glitzert das Wasser in einem schönen Blau. Ganz besonders beeindruckend wirkt das Nass jedoch im Winter, wenn es sich vom weißen Schnee absetzt.

Innerhalb des Nationalparks gibt es einen Campingplatz. Dieser nimmt sogar Reservierungen von Wohnmobilen bis zu 15 Metern zu allen Zeiten außer im Juni an. Wildcamping (dispersed camping oder boondocking) ist mit einigen Einschränkungen auch in manchen Gebieten gestattet.

5. Yosemite National Park (Kalifornien)

Das Yosemite Valley umringt von riesigen Granitfelsen.
Das Yosemite Valley ist von riesigen Granitmonolithen wie Half Dome, El Capitan und Bridalveil Fall umgeben.

Mamutbäume, Wasserfälle und hoch aufragende Granitklippen bilden die einmalige Landschaft von Yosemite, für die die USA bekannt sind. Der Yosemite Nationalpark liegt in der amerikanischen Sierra Nevada und damit nur drei Stunden von San Francisco entfernt. Somit bietet er sich auch für einen kürzeren Trip von der nicht weniger beeindruckenden Stadt an.

In dem Park gibt es insgesamt zehn Campingplätze die Stellmöglichkeiten für Fahrzeuge bis zu zwölf Metern anbieten. Allerdings sollten im Vorfeld Reservierungen gemacht werden.

6. Sequoia & Kings Canyon National Parks (Kalifornien)

Typischer Wald des Sequoia Nationalpark.s
Im Sequoia Nationalpark kann man den ältesten Baum der Welt, den General Sherman, sehen.

Diese benachbarten Nationalparks werden seit den 40er Jahren gemeinsam gemanagt. Berge, tiefe Schluchten und eine vielfältige Tierwelt sind hier beheimatet. Und natürlich nicht zu vergessen: einige der größten Bäume der Welt. Genauer gesagt, sogar der größte Baum der Welt namens General Shermanv steht im Sequoia Nationalpark. Schätzungsweise hat er das stattliche Alter von ca. 2000 Jahren auf dem Buckel und bietet somit auch einen Anblick, den man so schnell nicht vergisst.

In den beiden Nationalparks gibt es insgesamt 14 Campingplätze, auf denen ihr nächtigen könnt. Einige werden mit Reservierungen betrieben, andere wiederum nach dem „First come, first served“-Prinzip. Es gibt keine Wohnmobil-Anschlüsse in den Parks und aufgrund der Straßenverhältnisse sind auf manchen Strecken keine Fahrzeuge erlaubt, die größer als sieben Meter sind.

7. Death Valley National Park (Kalifornien und Nevada)

Menschen auf einem Pfad im Death Valley.
Kahl und dennoch schön: Das Death Valley ist einer der größten Nationalparks der USA.

Dies ist mit 1,3 Millionen Hektar der größte Nationalpark außerhalb Alaskas. Und mit den Extremen hört es hier noch lange nicht auf. Auf diesem Gebiet gibt es Ödland, Berge, Salzebenen, Sanddünen und Badwater. Letzteres ist eine Senke, die den niedrigsten Punkt der Vereinigten Staaten markiert – und den zweitniedrigsten Punkt der westlichen Hemisphäre! Auch wenn der Name (Tal des Todes) anderes verspricht, so gibt es hier doch einiges an Tierleben zu entdecken.

Im Death Valley gibt es eine ganze Reihe an Campingplätzen mit und ohne Voranmeldung. Plätze mit Wohnmobil-Anschlüssen sind sehr begrenzt. Daher ist eine Reservierung auf jeden Fall ratsam. Außerdem sind auf manchen Plätzen keine Wohnmobile mit einer Länge von über acht Metern erlaubt.

8. Joshua Tree National Park (Kalifornien)

Felsen vor einem, von der untergehenden Sonne bunt erleuchteten, Himmel im Joshua Tree Nationalpark.
Joshua Tree ist berühmt für spektakuläre Himmel während des Sonnenuntergangs und bei Nacht.

Seinen Namen verdankt der Park den hier angesiedelten Bäumen. Einzigartige Landschaften, eine diverse Tierwelt und einen endlosen, strahlenden Sternenhimmel bei Nacht gibt es auch noch zu bewundern. Auch an Aktivitäten soll es nicht mangeln. Ob wandern, Vogelbeobachtung, Slacklinen oder Ausreiten ‒ es gibt ein breit gefächertes Angebot im Park.

Ihr findet hier Campingplätze mit und ohne Möglichkeit zur Reservierung. Allerdings sollte man im Hinterkopf behalten, dass der Nationalpark relativ nah an Los Angeles und San Diego gelegen ist und sich dementsprechend schnell mit Wochenend-Ausflüglern füllen kann. Darum ist eine Reservierung durchaus ratsam. Die meisten Campingplätze akzeptieren übrigens Camper mit bis zu zehn Metern Länge.

Fahren inmitten von Gipfelketten: Nationalparks in den Rocky Mountains

9. Glacier National Park (Montana)

Der türkisfarbene Cracker Lake mit umgebener Landschaft.
Dieser türkisfarbene See namens Cracker Lake erhält seine Farbe durch sogenannte Gletschermilch.

Der Glacier Nationalpark erstreckt sich entlang der kanadischen Grenze und beheimatet eine beeindruckend ursprüngliche Tierwelt. Das beinhaltet sowohl Grizzlybären, Elche, Bergziegen als auch Vielfraße. Glacier ist zudem das Quellgebiet für Gewässer, die durch die riesigen Gebiete der Vereinigten Staaten fließen. Daher stammt auch der Name der Crown of the Continent Ecosystem (auf Deutsch etwa Krone des Kontinents-Ökosystems), den sich das Gebiet wohl redlich verdient hat.

Camping ist hier nur in ausgewiesenen Gebieten möglich, die meist nach dem „First come, first served”-Prinzip funktionieren. Anschlüsse sind hierbei übrigens nicht vorhanden und Stellplätze für Wohnmobile, die größer als sechs Meter sind, gibt es kaum.

10. Yellow Stone National Park (Idaho, Montana und Wyoming)

Vulkanogene Landschaft im Yellowstone Nationalpark
300 Geysire sind nur ein Teil der vulkanogenen Landschaft des Yellowstone Nationalparks.

Dieser Nationalpark war der erste, der je in den Vereinigten Staaten – und vielleicht sogar weltweit – existierte. Er ist ein wahrhaftiges Paradies für alle Naturliebhaber. Jedes Jahr kommen Millionen Besucher in den Nationalpark, um seine berühmten Naturwunder wie Geysire, Wälder, Wasserfälle und auch die Tierwelt zu bewundern.

Auf zwölf Campingplätzen stellt es sicher kein Problem dar, einen Stellplatz für euer Wohnmobil zu finden. Denn die meisten der Plätze nehmen mit variierenden Größenbeschränkungen auch Camper auf.

11. Grand Teton National Park (Wyoming)

 Die berühmte Scheune T.A. Moulton Barn mit einer Gipfelkette im Hintergrund.
Eine der am häufigsten fotografierten Scheunen der USA steht in Grand Teton. Der Grund der Beliebtheit der T.A. Moulton Barn ist die wunderschöne Umgebung.

Kayaking, Tierbeobachtung oder Angeln – die Optionen für allerlei Abenteuer sind in diesem Nationalpark, gleich unterhalb von Yellow Stone – breit gefächert. Das alpine Gelände lädt zum Wandern ein. Außerdem trefft ihr hier auf 300 Kilometer Wanderwege, die erkundet werden möchten.

Es gibt fünf Campingplätze, auf denen auch Wohnmobile gern gesehen sind. Zwei davon sind ausgewiesene Wohnmobil-Dörfer, die mit kompletten Camper-Anschlüssen ausgestattet sind. Die Größenbeschränkung schwankt von zehn bis 14 Metern und auch hier sind Reservierungen anzuraten.

12. Rocky Mountain National Park (Colorado)

 Der Bear Lake bei Sonnenschein und mit schneebedeckten Bergen im Hintergrund.
Dieser See namens Bear Lake ist ein beliebter Ausgangspunkt für Touren im Rocky Mountain Nationalpark.

Der Park liegt nur vier Stunden von Denver entfernt und umfasst 1075 Quadratkilometer unvergleichliche Schönheit alpiner Landschaft. Unternehmungen sind hier vielfältig und lassen das Herz eines jeden Outdoor-Fans höher schlagen. Im Winter kann man Schneeschuhwandern und Rodeln, im Sommer verlocken Wandern und das Beobachten der aufregenden Tierwelt zu einem Aufenthalt in den Rocky Mountains.

Mit dem Wohnmobil könnt ihr hier auf vier Campingplätzen unterkommen, die allerdings über keinerlei Anschlüsse verfügen. Limitierungen der Länge für Camper rangieren von neun bis zwölf Metern.

13. Great Sand Dunes National Parks & Preserve (Colorado)

 Riesige Sanddünen im Great Sand Dunes Nationalpark.
Einige der größten Sanddünen Nordamerikas gibt im Great Sand Dunes National Parks & Preserve zu sehen. Foto: NPS, Debra Miller

Wie der Name dieses Nationalparks vermuten lässt, sind hier einige große Dünen zu finden. Dabei ist „groß” noch eine Untertreibung. Tatsächlich könnt ihr hier mit einer Höhe von bis zu 230 Metern die größten Sanddünen Nordamerikas bestaunen. Dabei bleibt es jedoch nicht: Auch andere Landschaften, wie Bergseen, Wälder und Feuchtgebiete, schmücken diese Region. Hinter den wüstenähnlichen Dünen erscheinen in starkem Kontrast die schneebedeckten Gipfel der Rocky Mountains. Ein Anblick, der sich ganz sicher nicht überall bietet.

Ihr findet hier Plätze für Wohnmobile mit einer Länge von bis zu zehn Metern. Von Mai bis September, in der Zeit zu der am meisten Betrieb herrscht, müsst ihr mindestens vier Tage im Voraus eine Reservierung machen, um sicher einen Platz ergattern zu können.

14. Mesa Verda National Park (Colorado)

 Von den Anasazi gebauten Felsenwohnunen im Mesa Verda National Park.
Die indianische Kultur der Anasazi bauten diese Felsenwohnungen zur Zeit des europäischen Mittelalters.

Mesa Verda heißt „grüner Tisch” auf Spanisch. Und der Name ist in diesem Park Programm. Er enthält mehr als 5.000 archäologische Stätten, was ihn zum größten ökologischen Reservat der Vereinigten Staaten macht. Das Gelände des heutigen Parks war schon tausende Jahre bevölkert, bevor die ersten europäischen Kolonisten überhaupt Fuss auf dieses Land setzten. Dementsprechend reich ist die Geschichte, die es hier zu entdecken gibt.

In Mesa Verda könnt ihr nur einen Campingplatz ansteuern. Jedoch verfügt dieser über 267 Stellplätze, wodurch er nur selten ausgebucht ist. Einige der Plätze sind auch mit Anschlüssen ausgestattet, müssen allerdings im Vorfeld reserviert werden.

15. Arches National Park (Utah)

Ein Felsenbogen vor einem Sternenhimmel im Arches Nationalpark.
Der Arches Nationalpark bietet mit seinen tiefschwarzen Nächten perfekte Voraussetzungen, um die Sterne zu betrachten.

Nördlich von Moab gelegen, beherbergt dieser Nationalpark mehr als 2.000 Sandsteinbögen. Außerdem sind hier noch weitere Naturwunder zu finden, wie durch natürliche Erosion entstandene Hoodoos, d.h. turmartigen Felssäulen, sowie Wasserspeier und aufeinander balancierende Steine.

Hier könnt ihr nur in ausgewiesenen Gebieten campen. Von März bis Oktober, wenn besonders viel Betrieb herrscht, sind die Plätze schnell und nicht selten Monate im Voraus ausgebucht. Darum sollte rechtzeitig eine Reservierung gemacht werden. Außerdem gibt es keine Anschlüsse für Wohnmobile in dem Park und Fahrzeuge dürfen nicht länger als zwölf Meter sein.

16. Capitol Reef National Park (Utah)

Das Gifford-Gehöft vor riesigen Felswänden.
Das Gifford-Gehöft war einst eine betriebsame Ranch. Heute ist es ein Museum.

Capitol Reef liegt inmitten des Herzens von Red Rock County. Hoch hinausragende Monolithen, ebenso wie erstaunlich grüne Wiesen schmücken die Landschaft dieses Nationalparks. Letztere beheimaten außerdem historische Obstgärten mit über 2.700 Obstbäumen.

Der Fruita Campingplatz hat 64 Wohnmobilstellplätze und nimmt Camper jeglicher Art und Größe auf. Außerdem gibt es elf weitere Plätze, die weiter im Inneren des Parks gelegen sind. Hier könnt ihr allerdings keine Reservierungen machen, da auch hier zählt: „Wer zuerst kommt, mahlt zuerst“.

17. Bryce Canyon National Park (Utah)

Hoodoos aus rotem Fels im Bryce Canyon Nationalpark.
Die größten Hoodoos der Welt sind im Bryce Canyon Nationalpark zu sehen.

Dieser Fleck Erde ist derart außergewöhnlich, dass man ihn mit eigenen Augen gesehen haben muss, um seine Schönheit fassen zu können. Entweder ihr unternehmt eine Wanderung entlang der Hoodoos, geht schneeschuhwandern im Winter oder erfahrt die Landschaft schlicht, indem ihr durch den Park fahrt. Die Landschaft wird euch in jedem Fall umhauen.

In diesem Nationalpark könnt ihr zwei Campingplätze ansteuern. In der Hauptsaison, also von April bis Oktober, ist parken nur in bestimmten Arealen erlaubt. Außerdem gibt es eine Größenbeschränkung von knapp acht Metern.

18. Zion National Park (Utah)

Die roten Felsen des Zion Nationalparks thronen über der Landschaft.
Der Zion Nationalpark ist Utahs erster Nationalpark und der Traum eines jeden Wanderfreundes.

Steile, rote Felsen, Waldwege und Wasserfälle sind nocht nicht alles, was dieser Park in petto hat. Wie wäre es zum Beispiel mit einer Wanderung entlang des Flusses oder einem Besuch der hängenden Gärten? Im Zion Nationalpark gibt es landschaftliche Vielfalt und beeindruckende Natur zu erleben.Wenn ihr Orten wie Weeping Rock, den Temple of Sinawava, Emerald Pools und Angels Landing einen Besuch abstattet, könnt ihr außerdem auf den Spuren alter Völker und Pioniere wandeln.

Es gibt drei Campingplätze in dem Park, die mit und ohne Reservierung verfahren. Viele Orte haben hier außerdem Höhenbegrenzungen.

Ab ins Landesinnere: Nationalparks im Südwesten

19. Grand Canyon National Park (Arizona)

Panoramablick über die Flussbiegung Horseshoe Bend im Grand Canyon Nationalpark
Es sind Anblicke wie der über Horseshoe Bend, die den Grand Canyon zu einer Berühmtheit machen.

Der Grand Canyon genießt nicht grundlos weltweite Berühmtheit. Er ist bis zu knapp 30 Kilometer breit, ca. 450 Kilometer lang und bis zu 1,6 Kilometer tief. Seine Ausmaße und Schönheit sind wahrlich überwältigend.

Wie wäre es mit Wildwasserrafting in den Stromschnellen des Colorado Rivers? Lauft in 1.200 Metern Höhe auf dem gläsernen Skywalk. Oder wandert entlang des Randes des Canyons, um unvergleichliche Ausblicke zu genießen. Egal, wie ihr den Grand Canyon auf euch wirken lasst, es wird mit Sicherheit ein unvergessliches Erlebnis.

Bei zwei der drei Campingplätze des NPS (National Park System) könnt ihr Reservierungen vornehmen. Allerdings hat keiner der drei Wohnmobil-Anschlüsse. Als Alternative könnt ihr den privat betriebenen Wohnmobilpark in Grand Canyon City ansteuern, der über Anschlüsse verfügt und Fahrzeuge bis zu 15 Metern Länge aufnimmt.

20. Canyon de Chelly National Monument (Arizona)

Blick aus der Vogelsperspektive auf Spider Rock und die umgebende Landschaft im Canyon de Chelly National Monument
Spider Rock ist eine Felsnadel aus Sandstein, die fast 230 Meter hoch hinaus ragt. Der Fels ist ein wichtiger Teil der Mythologie der amerikanischen Ureinwohner.

Dieser Nationalpark liegt innerhalb der Grenzen der Navajo Nation, ein Gebiet der amerikanischen Ureinwohner. In Zusammenarbeit mit den Navajo schützt der Park eine der am längsten besiedelten Regionen Nordamerikas. Es sind diese lang zurückreichende Geschichte, die archäologischen Stätten und unverwechselbaren geologischen Strukturen, die diesen Park zu einer außergewöhnlichen Erfahrung werden lassen.

Die Navajo Nation managt einen für Wohnmobile geeigneten Park innerhalb des Monuments, wo Camper mit einer Länge von maximal zwölf Metern aufgenommen werden. Hier werdet ihr allerdings keine Anschlüsse und nur begrenzte Anlagen vorfinden.

21. Saguaro National Park (Arizona)

Saguaro Kakteen in der Wüste des Saguaro Nationalpark.
Die Saguaro-Kakteen sind im gleichnamigen Nationalpark beheimatet. Sie sind ein Symbol des amerikanischen Westens, das die Zeit überdauert hat.

Habt ihr ein gewisses Bild im Kopf, wenn es um den Westen der USA geht? Sollten Kakteen Teil dessen sein, schwebt euch höchstwahrscheinlich der Saguaro-Kaktus vor dem inneren Auge. Bei der Pflanze, die nur in einem kleinen Teil des Landes aufzufinden ist, handelt es sich um das Symbol des amerikanischen Westens. Der Saguaro Nationalpark besteht aus zwei Teilen zu beiden Seiten der Stadt Tucson. Er beherbergt Landschaften der Rincon Mountains sowie der Sonoran Desert, außerdem eine einzigartige Tierwelt und – natürlich – die riesigen Kakteen.

Parken mit dem Wohnmobil ist allerdings innerhalb des Parks nicht gestattet. In der Umgebung gibt es jedoch eine Auswahl an Campingplätzen, die ihr mit dem Wohnmobil ansteuern könnt.

22. White Sands National Monument (New Mexico)

Schneeweiße Dünen im White Sands National Monument.
Die Dünen des White Sands National Monument bestehen aus Gips. Daher haben sie ihr schneeweißes Antlitz.

Weißer Sand ist ein wahres Naturwunder. In der Chihuahuan Wüste situiert, sind in diesem Monument die größten weißen Sanddünen der Welt zu finden. Reiten, picknicken oder auf dem Sand rodeln sind einige der beliebten Aktivitäten, denen ihr hier nachgehen könnt.

Es gibt keine Möglichkeit hier zu campen. Allerdings habt ihr weitere private und öffentliche Campingplätze außerhalb des Monuments zur Auswahl, die ihr in nur einer Stunde erreichen könnt.

23. Guadalupe Mountains National Park (Texas)

Der Gipfel von El Capitan im Guadalupe Mountains Nationalpark.
Die außergewöhnliche Höhe und Form machen El Capitan zu einer Landmarke. Sein Gipfel ist der zehnthöchste im US-Bundesstaat Texas.

In der westlichsten Ecke von Texas gelegen, sind die Berge dieses Parks die höchsten Punkte des Bundesstaats. Hierbei handelt es sich außerdem um einen Ort, der sich ausgezeichnet dazu eignet, einen umwerfenden Sternenhimmel zu betrachten und die heimische Tierwelt zu beobachten. Und das ohne viel Tourismus-Trubel. Denn dieser Park gehört zu den weniger besuchten des National Park Systems. Somit kann es gut sein, dass ihr die wilden Wanderwege und Ausritte für euch allein habt.

Ein weiterer Vorteil ist die Nähe zum Carlsbad Caverns Nationalpark in New Mexico, der nur knapp 50 Kilometer entfernt liegt. Hier könnt ihr 119 faszinierende Höhlen besichtigen.

In Guadalupe Mountains könnt ihr zwei Campingplätze ansteuern, jedoch ohne Reservierung. Außerdem gibt es weder Anschlüsse noch Möglichkeit zur Abwasserentsorgung.

24. Big Bend National Park (Texas)

Hohe, grüne Berge entlang des Rio Grande im Big Bend Nationalpark.
Der Rio Grande windet sich durch den Big Bend Nationalpark. Auf beeindruckende Weise hat der Fluss tiefe Schluchten in die Landschaft gezogen und einen einmaligen Anblick kreiert.

Texas, der Staat der Superlative. Big Bend kann mit hoch herausragenden Kalksteinklippen, einem überwältigendem Nachthimmel und vor allem mit dem Rio Grande aufwarten. Dieser Nationalpark ist einer der größten und zugleich am wenigsten besuchten seiner Art.

In dem Park liegt darüber hinaus das größte geschützte Gebiet der Chihuahuan Desert des gesamten Landes. Obwohl dort ein raues Klima herrscht, ist eine vielfältige Tier- und Pflanzenwelt mit insgesamt 2.000 Spezien in Big Bend beheimatet. Internationale Bekanntheit verdankt der Park seinem tiefschwarzen Nachthimmel. Häufig kann man an jenem sogar die Milchstraße sehen.

Dieser Nationalpark ist sehr gut für Wohnmobilreisende geeignet. Es gibt jede Menge Stellplätze mit und ohne Reservierungen, die über ausreichend Anschlüsse verfügen. Aufgrund der Straßenverhältnisse sind manche Plätze jedoch nicht für Camper geeignet, die länger als sieben Meter sind.

Zwischen Geschichte und Natur: Nationalparks im Mittleren Westen

25. Scotts Bluff National Monument (Nebraska)

Scotts Bluff mit Planwagen im Vordergrund.
Der gigantische Fels namens Scotts Bluff diente bereits den Siedlern als wichtige Landmarke.

Scotts Bluff thront knapp 250 Meter über der Prärie. Am bekanntesten ist die Klippe dafür, dass sie eine wichtige Landmarke für die Einwanderer war, die den Oregon und Mormon Trails auf ihrem Weg gen Westen folgten. Lange bevor Scotts Bluff den europäischen Siedler beim Navigieren durch das Land half, war die Felsformation als “Me-a-pa-te” unter den Ureinwohnern bekannt. Dies bedeutet so viel wie “Der Fels, der schwer zu umrunden ist”.

Campen innerhalb des Monuments ist nicht erlaubt. Aber es gibt einige Campingplätze in der Nähe. Robidoux RV Park verfügt zum Beispiel über 42 Stellplätze mit Anschlüssen und Blick auf das Monument.

26. Badlands National Park (South Dakota)

Erodierte Zinnen, Türme und Hügel im Badlands Nationalpark.
Im Badlands Nationalpark bieten sich wahrlich Anblicke, die wirken wie aus einer anderen Welt.

Erodierte Zinnen, Türme und Hügel formen die Kulisse der Badlands und ragen hoch über einer der größten Grasprärien der USA. Dieser Nationalpark ist die Heimat einer großen tierischen Varietät – und zwar vorzeitlich und zeitgenössisch. In dem Park ist eines der reichsten fossilen Vorkommen gelegen, das unter anderem die Überreste von Tieren wie Säbelzahntigern beinhaltet. Heute beherbergt es Tiere wie Bisons, Stachelschweine und Kojoten.

Es gibt zwei Campingplätze in dem Park. Einer der beiden ist mehr erschlossen und verfügt über einige Anschlüsse für Wohnmobile, während der andere abgelegener ist. Hier kann es beispielsweise passieren, dass auch mal ein Bison durch die Anlage spaziert.

27. Theodore Roosevelt National Park (North Dakota)

Eine Herde Bisons grast in und an einem Fluss im Theodore Roosevelt Nationalpark.
Bisons können in großen Herden im Theodore Roosevelt Nationalpark gesehen werden. Meistens kann man sie bei der Fahrt mit dem Wohnmobil durch den Park mit eigenen Augen bewundern.

Es mag ironisch erscheinen, dass der Namensgeber dieses Parks und einstige Präsident Roosevelt ein passionierter Jäger der Bisons war, die der Nationalpark heute schützt. Die schroffe Landschaft und die wilde Tierwelt faszinierte Roosevelt in jungen Jahren. Folglich setzte er sich während seiner Zeit als Präsident für die Erhaltung der Schönheit und Ressourcen Amerikas ein. Wer diesen Park besucht, kann sich mit der Geschichte und Verbindung zu Roosevelt auseinandersetzen – oder ganz schlicht Flora und Fauna dieses Ortes genießen. Das beinhaltet Bisons, Luchse, Wildpferde und Kojoten.

Es gibt drei Campingplätze in dem Nationalpark, die auch Wohnmobile aufnehmen; teils mit, teils ohne Reservierung.

28. Apostle Islands National Lakeshore (Wisconsin)

Eine Person in einer, von riesigen Eiszapfen verzierten, Höhle.
Im Winter gefrieren bei den richtigen Witterungsbedingungen Wasserfälle und lassen solche einmaligen Eisskulpturen in Höhlen entstehen.

Apostle Islands besteht aus 21 Inseln und knapp 30.000 Hektar Küstenstreifen entlang Lake Superior. Besonders beliebt ist der Park bei Kajakern, Wanderern und allen, die ein leidenschaftliches Interesse für Leuchttürme haben.

In den wärmeren Monaten kann man die verschiedenen Inseln mit dem Kajak ansteuern oder auf dem Festland eine ausgiebige Wanderung unternehmen. Wenn in den Wintermonaten das Wetter mitspielt, kann man über den gefrorenen See zu den spektakulären Eishöhlen gelangen, die sich entlang des Ufers bilden.

Innerhalb des Parks ist Camping nur mit dem Zelt möglich. Aber in seiner unmittelbaren Umgebung gibt es zahlreiche Möglichkeiten, auch mit dem Wohnmobil eine Bleibe zu finden.

29. Isle Royale National Park (Michigan)

Ein Leuchtturm. Im Vordergrund sind kleine Felsinseln im Wasser zu sehen.
In dem Park existieren einige Leuchttürme. Sie wurden im 19. und 20. Jahrhundert gebaut, um Schiffe durch das von Felsen durchsetze Gewässer zu leiten.

Zugegebenermaßen – dieser Park ist das Gegenteil von geeignet, um einen Trip mit dem Wohnmobil zu unternehmen. Tatsächlich ist er nicht mal mit dem Auto zu erreichen, sondern lediglich mit dem Boot oder Wasserflugzeug. Dennoch oder genau aus diesem Grund ist er einen Besuch überaus wert. Hier kann man nämlich noch unberührte Wildnis und Natur wahrhaftig erleben. Man muss lediglich das Fahrzeug vor dem Besuch abstellen.

Ist man schließlich auf der Insel, begrüßen zerklüftete Küsten, Wälder der Northwoods und eine wilde Tierwelt den Besucher. Dank seiner Abgeschiedenheit ist der Park außerdem sehr wenig frequentiert, was das Erlebnis noch außergewöhnlicher macht. Das perfekte Ausflugsziel für Outdoor-Enthusiasten und Naturliebhaber.

30. Pictured Rocks National Lakeshore (Michigan)

Blick von oben auf Miner's Caste, eine Felsformation, die in das türkise Wasser des Lake Superior hervorsticht.
Miners’s Castle ist eine Felsformation, die tatsächlich wie ein Schloss anmutet, das in das blaue Wasser des Lake Superior hervorsticht.

Picture Rocks liegt am südlichen Ufer des Lake Superior. Sein Name geht auf die vielfarbigen Sandsteinklippen und Felsformationen zurück, die man hier finden kann. Auch Sanddünen, Strände, Wasserfälle, Waldwanderwege und vielzählige Outdoor-Aktivitäten sind einige der Aspekte, die den Nationalpark so attraktiv machen.

Da hier alle Campingplätze nach dem „Wer zuerst kommt, mahlt zuerst”-Prinzip verfahren, lohnt es sich, bei Zeiten anzukommen. Außerdem ist von Wohnmobilen mit einer Länge über elf Metern abzuraten.

31. Cuyahoga Valley National Park (Ohio)

Ein kleiner Wasserfall inmitten eines Waldes im Cuyahoga Valley Nationalpark.
Die Blue Hen Falls sind nur ein Teil der zahlreichen Wasserfälle, die im Cuyahoga Valley Nationalpark zu finden sind.

Unweit von Akron und Cleveland befindet sich Cuyahoga Valley, der einzige Nationalpark im Staat Ohio. Er schützt die satte Landschaft rund um den Cuyahoga River: Wälder, Hügellandschaft und Ackerland liefern Tieren wie Waschbären, Füchsen, Biebern, Falken und Kanadareihern eine Lebensgrundlage.

Mit dem Wohnmobil in dem Park zu nächtigen, ist nicht erlaubt. Allerdings könnt ihr am Tage an ausgeschriebenen Orten parken.

32. Ozark National Scenic Riverways (Missouri)

Ein von Bäumen gesäumter Fluss bei Sonnenaufgang im Ozark National Scenic Riverways.
Die Flüsse in diesem Nationalpark sind kühl und klar. Sie sind perfekt zum Angeln, Schwimmen und Kanufahren.

Dieser Park wurde ins Leben gerufen, um ein Flussnetz zu schützen. Und zwar handelt es sich hierbei um die Current and Jacks Fork Rivers, die sich super zum Angeln, Kajaken und Baden eignen. In dem Nationalpark gibt es außerdem hunderte Süßwasserquellen, Höhlen, historische Stätten und Wanderwege, die einen Besuch lohnenswert machen.

Campingmöglichkeiten gibt es in dem Park ähnlich zahlreich. Sie variieren von einfachsten Plätzen bis hin zu gut Ausgestatteten mit ausreichend Anschlüssen.

Ab in die Südstaaten: Nationalparks im Süden

33. Buffalo National River (Arkansas)

Ein Mann im Kajak auf dem Buffalo River, vor einem felsigen Steilufer.
Die riesige Gesteinsklippen, die den Buffalo River umgeben, lassen sich mit dem Kajak aus einer anderen Perspektive betrachten.

Für knapp 220 Kilometer fließt der Buffalo River ungehindert durch diesen Nationalpark. Er ist damit einer der letzten Flüsse der Vereinigten Staaten, der von keinem Damm gestaut wird. Neben den naheliegenden Aktivitäten, wie etwa Kanu fahren, können Besucher auch kleine Gehöfte besichtigen, ausreiten, Wanderungen unternehmen oder ganz einfach den sternenreichen Nachthimmel bewundern.

In dem Park gibt es eine Reihe von Campingplätze mit verschiedenen Annehmlichkeiten. Camping ist allerdings nur an gewissen, dafür vorgesehenen Stellen erlaubt.

34. Chickasaw National Recreation Area (Oklahoma)

Heilquelle im Wald in der Chickasaw National Recreation Area.
Entspannt in einer der zahlreichen Heilquellen in Chickasaw.

Dieser Park, direkt am Fuße von Oklahomas Arbuckle Mountains gelegen, ist ein wahres Paradies für Wasserratten. Er ist bekannt für seine Heilquellen, Flüsse sowie Seen und somit der perfekte Ort für Schwimmer, Wasserski-Liebhaber als auch passionierte Angler – und für alle anderen, die sich an einem heißen Tag nach Erfrischung sehnen.

Ihr habt die Auswahl zwischen sechs öffentlichen Campingplätzen. Dabei sind auch Einige, die Wohnmobile mit einer Länge mit bis zu zwölf Meter aufnehmen und mit vollen Anschlüssen ausgestattet sind.

35. Jean Lafitte National Historical Park & Preserve (Louisiana)

Waldstück  des Barataria Preserve, gelegen im Jean Lafitte National Historical Park & Preserve.
Das Barataria Preserve gehört zu Jean Fafitte und schützt das einmalige Ökosystem des Mississippi River Deltas. Haltet hier Ausschau nach Schlangen, Schildkröten und Alligatoren!

Wusstet ihr, dass es einen Nationalpark gleich bei New Orleans gibt? Namensgeber ist der berühmte französische Pirat Jean Lafitte, der 1815 dabei half, die Stadt gegen die Briten zu verteidigen. Der Park besteht aus insgesamt sechs Stätten, die die einzigartige natürliche und kulturelle Landschaft der Region bewahren.

Da der Nationalpark so nah an größeren Städten gelegen ist, eignet er sich ausgezeichnet für einen Tagesausflug.

Camping ist hier nicht möglich. Aber außerhalb des Parks gibt es zahlreiche öffentliche sowie private Campingplätze, auf denen ihr sicher eine Stellmöglichkeit findet.

36. Everglades National Park (Florida)

Fluss im Everglades Nationalpark.
Der Everglades Nationalpark ist mit seiner Größe und Diversität an Ökosystemen etwas ganz Besonderes in den Vereinigten Staaten.

Die Everglades sind nicht nur das größte wilde Gebiet östlich des Mississippis, sie sind auch Weltkulturerbe, Biosphärenreservat und Feuchtgebiet von internationaler Bedeutung.

Als das größte tropische Wildgebiet des Landes ist dieser Nationalpark etwas ganz Besonderes. Denn er umfasst ein riesiges Netz bestehend aus Wäldern und Feuchtgebieten, das die Grundlage eines sensiblen Ökosystems bildet. Insgesamt sind hier neun Ökosysteme und dutzende bedrohte Arten beheimatet.

Es gibt im Everglades Nationalpark zwei Campingplätze, die über eine begrenzte Anzahl von Stellplätzen für Wohnmobile verfügen. Vor allem während den betriebsamen Wintermonaten solltet ihr auf jeden Fall eine Reservierung vornehmen.

37. Timucuan Ecological & Historical Preserve (Florida)

Sumpfland unter einem beeindruckenden Wolkenhimmel im Timucuan Ecological & Historical Preserve.
Unweit von Jacksonville, bewahrt Timucuan nicht nur diese wunderschöne Natur, sondern ebenfalls einen Teil der Geschichte Floridas. Foto: Will Dickey

Bei Timucuan handelt es sich um ein 17.000 Hektar großes Reservat, das sich durch historischen und ökologischen Reichtum auszeichnet. Es bewahrt tausende Jahre Menschheitsgeschichte als auch eines der letzten unversehrten Feuchtgebiete der Ostküste.

Neben seiner Naturschönheit umfasst der Park auch die Überreste einer ehemaligen französische Kolonie, Plantagen aus dem 16. Jahrhundert und einen Strand aus der Zeit der Segregation, der für Afroamerikaner vorgesehen war – interessante und ernüchternde Erinnerungsstätten der ambivalenten Geschichte der Vereinigten Staaten.

In dem Park gibt es keine Campingplätze, die von dem NPS betrieben werden. Nichtsdestotrotz gibt es zwei ortsansässige sowie staatliche Plätze, die verschiedene Aufnahmemöglichkeiten für Wohnmobile haben.

38. Cumberland Island National Seashore (Georgia)

Ein Wanderweg in einem Wald. Durch das Blätterdach brechen Sonnenstrahlen.
Dieser mystisch anmutende Wanderweg ist nur eine Teil von insgesamt 80 Kilometern Wanderstrecke auf Cumberland Island.

Cumberland Island ist die größte Barriereinsel, d.h. eine längliche, dem Festland vorgelagerte Insel, des Staates Georgia. Hier findet ihr unberührte Wälder, Sümpfe und knapp 30 Kilometer unerschlossenen Strand, auf dem Wildpferde frei herumlaufen und Meeresschildkröten ihre Nester bauen. Spektakuläre Naturbilder sind nicht die einzigen Sehenswürdigkeiten der Insel: Es gibt auch die Ruinen zweier Villen des Gilded Ages des späten 19. Jahrhundert zu besichtigen.

Der Park selbst ist wenig erschlossen und nur mittels der Fähren des NPS erreichbar. Allerdings gibt es Campingplätze auf dem Festland, nahe des Fährhafens.

39. Congaree National Park (South Carolina)

Der hochgelagerte Fußweg, Boardwalk Loop, im Congaree Nationalpark.
Der Boardwalk Loop ist ein hochgelagerter Fußweg, der die delikate Fauna im Congaree Nationalpark schützt.

Der Congaree Nationalpark wahrt den letzten großen Bestand von im Sumpfgebiet wachsenden Hartholzwäldern der US-Ostküste. Er ist Heimat für ein vielseitiges Ökosystem mit Ottern, Luchsen, Gürteltieren, Rehen und einigen der größten Bäume des östlichen Teils der Vereinigten Staaten.

Innerhalb des Parks könnt ihr nicht mit dem Wohnmobil campen. Aber ihr könnt einen der Plätze außerhalb anpeilen, die mit dem Auto leicht zu erreichen sind. Hier wechseln die Annehmlichkeiten und Ausstattungen von Ort zu Ort.

40. Great Smoky Mountains National Park (Tennessee-North Carolina)

Pittoreske Landschaft im Great Smoky Mountains Nationalpark: Baumwipfel und Bergketten sind vor einem golden strahlenden Himmel zu sehen.
Great Smokey Mountains ist nicht grundlose der meistbesuchte Nationalpark der USA: Er liefert unvergleichliche Anblicke wie diesen.

Great Smoky Mountains ist der meistbesuchte Nationalpark der gesamten Vereinigten Staaten. Dieser über 2.100 Quadratkilometer große und die Grenze der Staaten North Carolina und Tennessee umfassende Park hat einige der beispielhaftesten und eindrucksvollsten Bergansichten des Landes in petto. Dazu kommen noch eine unberührte Tierwelt, spektakuläre Wanderwege und eine reiche Geschichte – schon hat man ein perfektes Ausflugsziel.

Innerhalb des Parks gibt es neun NPS-Campingplätze, die für Wohnmobile zugänglich sind. Ob eine Reservierung notwendig ist und es eine Längenbeschränkung gibt, hängt vom jeweiligen Platz ab.

41. New River Gorge National River (West Virginia)

Die Stahlbrücke New River Gorge Bridge.
Diese eindrucksvolle Brücke, die New River Gorge Bridge, gibt es in dem gleichnamigen Nationalpark zu sehen.

Ganz entgegen dem Namen – auf Deutsch Neuer Fluss – handelt es sich beim New River um einen der ältesten Flüsse des Kontinents. Der Park umfasst knapp 30.000 Hektar des Landes entlang dieses Flusses. Jener ist außerdem besonders für die ausgezeichneten Wildwasserrafting-Bedingungen und seine beeindruckende Stahlbrücke bekannt.

Alle Campingplätze in dem Nationalpark verfahren ohne Reservierungen. Darüber hinaus solltet ihr gut vorbereitet sein, da die Plätze sehr simpel gehalten sind und weder über fließend Wasser noch über Wohnmobil-Anschlüsse verfügen.

42. Shenandoah National Park (Virginia)

Malerische Hügellandschaft vor einem strahlenden Himmel im Shenandoah Nationalpark.
Dank der Panoramastraße Skyline Drive kann man die Schönheit vom Shenandoah Nationalpark direkt vom Fahrersitz aus erleben.

Shenandoah liegt nur 120 Kilometer von Washington, D.C. entfernt und erstreckt sich entlang eines langen und schmalen Stückes der Blue Ridge Mountains. Besondere Berühmtheit wird dem Park vor allem für seinen Skyline Drive zuteil, einer 170 Kilometer langen Panoramastraße. Weitere Sehenswürdigkeiten sind Wasserfälle, Wildnis und ruhige Höhlen.

Die Campingplätze sind hier nur saisonal betrieben. Das heißt sie öffnen im Frühjahr und schließen im Herbst. Vier der Plätze sind für Wohnmobile geöffnet, allerdings ohne Anschlüsse. Reservierungen sind vor allem während der Hochsaison dringend anzuraten.

43. Assateague Island National Seashore (Maryland-Virginia)

Eine Herde Wildpferde auf der Assateague Isalnd.
Laut einer Legende stammen die Wildpferde der Assateague Island National Seashore von spanischen Pferden ab, die im 16. Jahrhundert durch Schiffbruch auf die Insel kamen.

Raue Wildnis, in der Pferde wild leben und eine Sturm mit seiner schieren Kraft die Landschaft innerhalb von Minuten neu modellieren kann – das erwartet euch in Assateague Island. Der Nationalpark ist eines der am besten erhaltenen Küstenbiotope der Ostküste.

Auch hierbei handelt es sich um eine Barriereinsel. Sie ist von Winden und Wellen des Atlantiks umtost, weshalb sich das Land auf der Insel stetig verändert. Obwohl sie lediglich drei bis fünf Autostunden von den größten Städten der Ostküste entfernt liegt, fühlt man sich hier wie in einer völlig anderen Welt.

Im Park gibt es zwei Campingplätze für Wohnmobile. Hier könnt ihr es euch an Picknicktischen und Feuerstellen gemütlich machen, müsst aber auf Anschlüsse verzichten. Reservierungen sind notwendig.

44. Delaware Water Gap National Recreation Area (New Jersey & Pennsylvania)

Blick über das Durchbruchstal Water Gap
Das Durchbruchstal wurde über Millionen Jahre gebildet, in denen der Delaware River durch die Appalachian Bergkette schnitt.

Der Nationalpark hat seinen Namen nicht etwa vom Bundesstaat Delaware. Sondern er verdankt ihn dem Delaware River auf der Grenze von New Jersey und Pennsylvania – unweit von New York City entfernt. In diesem Erholungsgebiet kann man so ziemlich jede Outdooraktivität betreiben, die das Herz begehrt: angeln, reiten, Kanufahren bis hin zu Skilanglauf. 160 Kilometer Wanderweg kann man ebenfalls ablaufen, wenn die Füße so weit tragen. Dazu kommen nochmals so viele Straßenkilometer, die malerische Ansichten liefern.

Es gibt zwei gut erschlossene Campingplätze, die Wohnmobile aufnehmen. Diese sind entweder vom Staat oder privat und nach NPS-Richtlinien betrieben.

45. Cape Cod National Seashore (Massachusetts)

Landschaft und Häuser in Cape Cod.
Cape Cod hat noch viel mehr im Angebot als nur Eisstände und Segelboote: Auch ein außergewöhnliches Ökosystem ist hier beheimatet.

Über 60 Kilometer malerischer Sandstrand, Salzwiesen, Teiche und die sogenannten pine barrens unterstützen das lokale Ökosystem und locken Besucher nach Cape Cod. Die Region ist bestens für Familien und alle geeignet, die ein wenig Entspannung beim Radeln und Wandern entlang des Meeres suchen, historische Bauten besichtigen wollen oder sich ganz einfach an den zahlreichen Sand- und Badestränden austoben möchten.

Es gibt keine vom NPS betriebenen Campingplätze in Cape Cod. Allerdings könnt ihr in den nahe gelegenen Nickerson State Park fahren, wo Camping mit dem Wohnmobil gestattet ist.

46. Acadia National Park (Maine)

Ein Leuchtturm thront auf der felsigen Küste vor der untergehenden Sonne.
Verträumte Leuchttürme, felsige Küsten und waschechte Buckelwale hat der Acadia Nationalpark in petto.

Acadia ist der älteste Nationalpark östlich des Mississippis und wurde allein im Jahr 2017 von 3,5 Millionen Menschen besucht. Viele dieser Urlauber kommen nach Acadia, um die felsigen Landzungen, grüne Waldgebiete oder die berühmte Küste mit eigenen Augen sehen zu können. Letztere hat auch noch mehrere kleine, atlantische Inseln im Angebot.

Aufgrund der ausgesprochenen Diversität der Natur sind hier ebenfalls die verschiedensten Tiere anzutreffen. Von Elchen und Luchsen, über Schwarzbären, bis hin zu vielerlei Meeresbewohnern ist alles vertreten. Besonders beliebt ist der Park bei Wanderern, Bootsfahrern und Strandgutsammlern.

In diesem Nationalpark gibt es einige privat und vom NPS betriebene Campingplätze, die ihr mit dem Wohnmobil anfahren könnt. Da sie jedoch schnell ausgebucht sind, ist eine Reservierung auf jeden Fall zu empfehlen.

Regionen der Extreme: Nationalparks in Alaska und Hawaii

47. Denali National Park & Preserve (Alaska)

Der schneebeckte Gipfel des Bergs Denali.
Mit beeindrucken 6.2000 Metern ist der Denali der höchste Berg Nordamerikas.

Auf einer einzigen, knapp 150 Kilometer langen Straße könnt ihr euch hier den Weg durch 2,5 Millionen Hektar alaskischer Wildnis bahnen. Tundra, Taiga, Gletscher und die höchste Bergspitze Nordamerikas namens Denali sind in der unberührten Landschaft der Arktis zu erleben. Dieser Nationalpark ist ein außergewöhnlicher Ort, der Outdoor-Liebhaber aller Art anlockt.

Camping ist hier nur auf dafür eingerichteten Plätzen möglich. Es gibt insgesamt drei Campingplätze ohne Anschlüsse, die Wohnmobile unter zwölf Metern annehmen. Zwei davon sind allerdings nur in den Sommermonaten geöffnet.

48. Wrangell-St Elias National Park & Preserve (Alaska)

Blick aus der Vogelperspektive auf den Wrangell-St Elias Nationalpark: Es sind Bergketten,ein Tal und Flüsse zu sehen.
Abgesehen von seiner Schönheit beeindruckt dieser Nationalpark auch besonders mit seiner Größe: Wrangell-St Elias ist der größte Park der Vereinigten Staaten.

Auch mit dem Vergleichswert, dass dieser Nationalpark sechsmal so groß ist wie Yellowstone, ist seine schiere Weite nicht vorstellbar, hat man sie nicht mit eigenen Augen gesehen. Mit einer Größe von über fünf Millionen Hektar beheimatet der Park neun der 16 höchsten Berggipfel Nordamerikas und einige der größten Gletscher der Welt. Darüber hinaus rangiert seine Landschaft von gemäßigtem Regenwald, über Tundra, bis hin zu Küstengewässern.

Es gibt hier nur einen NPS-betriebenen Campingplatz sowie einige Private mit verschiedenen Beschränkungen. Aufgrund des riesigen Ausmaßes des Parks und der nur limitierten Versorgung, solltet ihr hier stets im Voraus planen.

49. Glacier Bay National Park & Preserve (Alaska)

Bergketten und Gewässer im Glacier Bay Nationalpark.
Die Landschaft und das Ökosystem des Glacier Bay Nationalparks werden von der Erderwärmung bedroht.

Dieser Park ist nicht mit dem Wohnmobil zu erkunden. Denn es gibt keine Straßen, die durch Glacier Bay führen. Nichtsdestotrotz haben im letzten Jahr eine halbe Million Besucher sich nicht davon abhalten lassen, mit dem Boot oder Flugzeug die Insel zu besuchen.

Im Südosten Alaskas gelegen, ist der Nationalpark für seine namensgebenden Gletscher, schneebedeckten Berge und seine mysteriöse Tierwelt bekannt: Wölfe, Bären, Rentiere und Buckelwale sind hier keine Seltenheit.

Für Wohnmobile ist der Park nicht zugänglich. Allerdings gibt es Campingplätze, auf denen man problemlos und ohne Reservierung sein Zelt aufschlagen kann.

50. Hawai’i Volcanoes National Park (Hawaii)

Ein Vulkan beim Ausbruch.
Die Vulkanlandschaft der Insel zieht jährlich zahlreiche abenteuerlustige Urlauber an.

In Hawai’i Volcanoes trifft Feuer auf Wasser. Denn hier sind zwei Vulkane der Superlative beheimatet. Zum einen Kilauea, einer der weltweit aktivsten Vulkane, sowie Mauna Loa, der größte seiner Art.

Der Park umfasst außerdem verschiedene Biotope vom tropischen Regenwald bis zur kargen Wüste. Neben Aktivitäten wie wandern, Radfahren und Autotouren wartet natürlich ein absolutes Highlight auf euch: Lava-Viewing.

Es gibt zwei Campingplätze ohne Anschlüsse, die kleine Wohnmobile und Campervans akzeptieren.

Entdeckt die USA im Wohnmobil!

Gut zu wissen: Unterschiede der NPS-Nationalparks

Das National Park System (NPS) nimmt eine breite Unterscheidung von insgesamt 19 Kategorien der verschiedenen Parks vor, die ganz schön für Verwirrung sorgen können. Vom National Battlefield bis zur National Seashore ist so einiges dabei. Wissenswert ist, dass es sich bei all diesen Stätten um Nationalparks handelt.

Wem dies nicht ausführlich genug ist, sollte wissen, dass Nationalparks sehr große Flächen Land sind, die aufgrund ihres außergewöhnlichen Wertes am stärksten geschützt werden. National Monuments sind dagegen etwas kleiner und bewahren meist kulturell, geschichtlich oder wissenschaftlich wertvolle Orte. National Preserves schützen wiederum gewisse Ressourcen. Bergbau oder Jagd ist in diesen Gebieten erlaubt, solange sie die Natur nicht gefährden.

National Seashores und National Lakeshores erstrecken sich entlang von Küstengebieten sowie Inseln, während National Rivers und National Scenic Riverways Flüsse und die umliegenden Gebiete bewahren. Geschützte Regionen mit einem besonders großen geschichtlichen und kulturellen Wert findet ihr in National Historical Parks. Eine weitere Art des Nationalparks, die in diesem Artikel erwähnt wurde, sind die National Recreation Areas. Sie wurden ursprünglich Gebieten um Reservaten zugewiesen. Nun gehören hierzu allerdings auch Regionen, die für Erholungs- und Outdooraktivitäten wie wandern, kajaken oder angeln genutzt werden.

Habt ihr Lust bekommen, ganz in die unverwechselbare Natur und Kultur der Vereinigten Staaten abzutauchen? Unter einem strahlenden Sternenhimmel schlafen, in nahezu unberührter Landschaft aufwachen, um dann die Wanderschuhe zu schnüren oder sich ins Kajak zu schwingen – all das ist in greifbarer Nähe. Mietet einfach mit Campanda ein passendes Wohnmobil in Amerika und auf geht’s!

Amerikas wilde Seite im Wohnmobil erleben – Die Top 50 Nationalparks der USA
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