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Der Urlaub ist die schönste Zeit des Jahres. Ausschlafen, entspannen, Sonne, frische Luft und gutes Essen gehören dazu. Doch auch in den Ferien kann etwas Unvorhergesehenes passieren, das Dein Wohlbefinden beeinträchtigt. Bei starken oder lang anhaltenden Beschwerden solltest Du unbedingt einen Arzt aufsuchen. Für kleine Notfälle bist Du mit unseren Empfehlungen für eine praktische Reiseapotheke auch beim Camping bestens gerüstet.

Von A wie Aspirin bis Z wie Zeckenzange

Eine gute Reiseapotheke sollte frei verkäufliche Arzneien für die häufigsten Beschwerden bereithalten. Falls Du regelmäßig Medizin einnehmen musst, gehören diese Tabletten oder Tropfen ebenfalls mit ins Urlaubsgepäck. Bei Allergikern kann ein Notfall-Set, zum Beispiel gegen einen anaphylaktischen Schock, lebensrettend sein. Je nach Reiseziel erweisen sich Mittel gegen Seekrankheit, Sonnenbrand, Zecken und Mücken als nützlich. Deine Medikamenten-Tasche sollte bei diesen Wehwehchen Linderung bringen:

1. Schmerzen

Sonnenstich, Regelschmerz, „Kater“ oder Zahnschmerzen sind kleine, nervende Übel, die Dir einen ganzen Urlaubstag vermiesen können. Selbst wenn Du am nächsten Morgen mit Deinem verstauchten Knöchel den Arzt aufsuchen willst, verhilft Dir ein Schmerzmittel zu einer erholsamen Nachtruhe. Bedenke, dass verschiedene Schmerzarten unterschiedliche Arzneien erfordern. Sowohl entzündungshemmende als auch fiebersenkende Medikamente und äußerlich anzuwendende Schmerzcreme solltest Du in kleiner Packungsgröße dabei haben.

2. Verdauungsbeschwerden

Andere Länder, anderes Essen. Manches davon schlägt im wahrsten Sinne des Wortes auf den Magen. Gegen Übelkeit, Erbrechen, Sodbrennen, Durchfall, Verstopfung und Bauchschmerzen hat jeder seine eigenen Mittelchen, auf die er schwört. Die müssen unbedingt mit in den Campingurlaub. Bitte die Kohletabletten nicht vergessen!

3. Erkältung

Auch in der heißen Jahreszeit kann es passieren, dass Du Dich erkältest. Du hast nur einmal verschwitzt in kühlender Zugluft gesessen und schon läuft die Nase, tun Hals und Glieder weh. Die sogenannte Sommergrippe ist lästig, aber meist schnell überstanden. Bis dahin kannst Du den gängigen Beschwerden mit der passenden Medizin begegnen. Dazu gehören: fiebersenkende Medikamente, Husten- und Schnupfenmittel, Lutsch Dragees oder Tropfen gegen Halsschmerzen, ein Universalmittel gegen Grippesymptome, Fieberthermometer und genügend Taschentücher. Auch Deinen Lieblingstee solltest Du mit in den Camping- oder Wohnmobilurlaub nehmen. Er wärmt, tröstet und beruhigt.

4. Wunden

Sommerfrische, Leichtigkeit, Barfußlaufen und Abenteuer gehören zum Campingurlaub dazu. Da passiert schnell ein Missgeschick. Du stößt Dir den Fuß, stolperst über eine Zeltschnur, trittst in einen Dorn. Autsch! Nach dem ersten Schreck will jede leichte Schürf-, Schnitt- oder Stichwunde gut versorgt sein, damit sie sich nicht entzündet. Darum gehört ein Wunddesinfektionsmittel unbedingt ins Reisegepäck. Ebenso Pflaster, auch Blasenpflaster, Schere, Verbandspäckchen, Wund- und Heilsalbe. Falls die Blutung anhält oder Du befürchten musst, dass der Knochen in Mitleidenschaft gezogen wurde, wirst Du auch im schönsten Wohnmobilurlaub um einen sofortigen Arztbesuch nicht herumkommen. So stellst Du sicher, dass aus einer leichten Verletzung kein dauerhafter Schaden wird.

5. Insektenstiche

Camping ist primär wegen der Nähe zur Natur so beliebt. Du bist den ganzen Tag draußen, genießt Sonne, frische Luft und das Grün ringsum. Wenn da bloß die lästigen Insekten nicht wären. Mücken, Zecken, Bremsen, Grasmilben & Co. sorgen nicht nur für juckende Quaddeln und Hautreizungen. Die auffällig schwarz-weiß gemusterte asiatische Tigermücke breitet sich vermehrt in Südeuropa aus und wurde bereits im Süden Deutschlands, aber auch in Jena, Fürth und anderen Orten gesichtet. Sie kann verschiedene Krankheitserreger übertragen, wie Zika-Virus und Dengue-Virus. Zecken sind als Überträger von Borreliose und FSME gefürchtet. Vorbeugend kannst Du lange Kleidung tragen und Insektenschutzspray oder Räucherspiralen verwenden. Citronella-Kerzen erzeugen am Abend eine romantische Stimmung und halten stechende Plagegeister fern. Falls Du dennoch gestochen wirst: Zecken sofort vorsichtig entfernen. Eine Juckreiz stillende Salbe oder ein kühlendes Gel sollten auf jeden Fall in Deiner Reiseapotheke zu finden sein. Vorsicht bei Bienen- und Wespenstichen. Sie können lebensbedrohlich werden, wenn Hals oder Mundbereich von außen oder gar innen betroffen sind. Das ist ein Notfall, in dem Eile geboten ist – sofort ab zum Arzt! Wer weiß, dass er auf diese Stiche allergisch reagiert, wird wahrscheinlich immer sein Notfall-Set dabeihaben.

Die Reiseapotheke für Kinder

Wenn Kinder mitreisen, ist es selbstverständlich, dass Du gut verträgliche, kindergerechte Fieber- und Schmerzmittel, Hustensaft, Sonnen- und Insektenschutzmittel einpackst. Ein kühlendes After-Sun-Gel mit Aloe vera beruhigt die zarte Kinderhaut, falls es doch zu einem Sonnenbrand gekommen sein sollte. Bunte Pflaster mit Superman, Katzen oder Zauberfeen helfen bei kleinen Verletzungen. Ein magen-beruhigender Tee, zum Beispiel Fenchel- oder Kamillentee, sollte ebenfalls mit in den Camping- oder Wohnmobilurlaub kommen. Den besten Trost jedoch spenden Mama oder Papa und natürlich das Lieblingskuscheltier, das unbedingt mit muss.

Verpackung

Es ist sinnvoll, alle Medikamente in ein Gefäß zu packen. Bewährt haben sich Behältnisse mit verschiedenen Fächern. Dort kannst Du alles übersichtlich ordnen und hast es im Notfall schnell zur Hand. Das kann ein kleiner (Kosmetik-)Koffer sein, eine Werkzeugbox oder sogar eine Kühltasche. Letztere ist besonders sinnvoll, wenn Ihr Campingurlaub im Süden macht oder im heißen Sommer in Deutschland unterwegs seid. Viele Medikamente dürfen keiner starken Hitze ausgesetzt sein. Gerade beim Wohnmobilurlaub oder Campingurlaub hast Du viel zu packen und mitzunehmen. Eine optimal gefüllte Reiseapotheke gehört unverzichtbar dazu. Damit kannst einen kleinen Notfall selbst versorgen und musst nicht am späten Abend und gar im Ausland einen Arzt oder eine Apotheke suchen.

Fazit

Die beste Apotheke ist jene, welche gar nicht benötigt wird. Natürlich wünschen wir Dir und Deinen Lieben, dass Ihr gesund und unverletzt Euren Campingurlaub genießen könnt. Doch für den Fall der Fälle solltet Ihr Tabletten, Tropfen, Salben und Pflaster dabei haben. Regelmäßig einzunehmende Medikamente wie die „Pille“, Insulin und Ähnliches müssen ebenfalls unbedingt mit in die Camping-Apotheke.