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Den Sommer in der freien Natur genießen und jeden Tag an einem neuen Ort aufwachen – darauf freuen sich Camper weltweit Jahr für Jahr. Dank neuer, barrierefreier Wohnmobile können nun auch Menschen mit einer Gehbehinderung diesen Traum vom Urlaub im Freien problemlos genießen.

Wer in der Bewegung eingeschränkt ist, benötigt in seinem Fahrzeug bestimmte Sonderausführungen. Deshalb reicht es nicht, einfach irgendein Wohnmobil zu mieten.

Doch zum Glück haben diverse Hersteller in den letzten Jahren rund um barrierefreie Wohnmobile entwickelt. Darüber hinaus wächst der Markt an privaten Anbietern, welche ihr selbst umgebautes Campingmobil zur Vermietung anbieten. Auch im großen Sortiment von Campanda finden sich einige Angebote zum Mieten behindertengerechter Reisemobile, sogar für Selbstfahrer. In diesem Artikel haben wir zusammengefasst, welche Ausrüstungen ein barrierefreies Freizeitfahrzeug mitbringen muss und wie man mit dem Suchfilter von Campanda schnell und einfach das nächste in Frage kommende Modell in der Nähe finden kann. Rollstuhlfahrer am Strand

Diese Einbauten machen ein Wohnmobil behindertengerecht

Eine große Herausforderung stellt vor allem für Rollstuhlfahrer schon der Einstieg ins Reisemobil dar. Nicht nur machen die Treppen den Innenraum schwer zugänglich, auch ist der Eingangsbereich oft viel zu klein. Das macht es nahezu unmöglich, mit einem Rollstuhl hinein zu fahren. Den Zugang zum Campingbus hat man daher in zwei Weisen modifiziert. Ein größerer Eingangsbereich lässt genug Platz, damit der Rollstuhl dort hindurch passt. Eine zusätzliche, elektrische Hebebühne macht den Einstieg noch einfacher. Diese lässt sich bei den meisten Modellen sogar mit einer Fernbedienung steuern.

Weiter geht es im Innenraum des Wohnmobils. Bei gängigen Reisemobilen ist der verfügbare Wohnraum meist eher begrenzt. Dinette, Küche und andere Ausstattungen nehmen einigen Platz weg, sodass nur wenig Bewegungsfreiheit bleibt. In einem behindertengerechten Camper hält man die Innenausstattung dagegen eher klein, damit genügend Platz für den Rollstuhl bleibt – zum Fahren und Wenden. Außerdem spart man an Stufen und Hindernisse, zum Beispiel am Eingang zum Bad, damit jede Ecke des Fahrzeugs gut und einfach zu erreichen ist.

Auch die Ausstattung selbst muss rund um verfügbar und zugänglich sein. Zur Grundausstattung eines behindertengerechten Wohnmobils gehören eine Küchenzeile mit Kühlschrank, Spüle und Kochmöglichkeit, die auch von Rollstuhlfahrern erreicht werden können. Dasselbe gilt für die Nasszellen – hier werden eine ebenerdige Dusche und eine behindertengerechte Toilette mit einem Umsetzgriff eingebaut. Im gesamten Fahrzeug sind alle Steuerungen und Bedienelemente außerdem in Reichweite für Rollstuhlfahrer angebracht.