<iframe src="//www.googletagmanager.com/ns.html?id=GTM-5SZQR4" height="0" width="0" style="display:none;visibility:hidden"></iframe>

Ein Campingtrip ist immer eine besonders intensive Erfahrung: Das Besinnen auf das Wesentlichste, die Nähe zur Natur und natürlich die Menschen, die einen begleiten, machen ihn zu einem unvergesslichen Erlebnis. Da ein Wohnmobil relativ wenig Platz und Rückzugsmöglichkeiten bietet, ist solch ein Urlaub vor allem bei Familien oder Paaren beliebt. Dabei kann das Verreisen mit den Freunden und in einer größeren Gruppe mindestens genauso viel Spaß machen. Klar, umso mehr Beteiligte, desto schneller kann es zu Unstimmigkeiten kommen. Doch wir verraten einige Tipps, um Reibereien aus dem Weg zu gehen. So wird der gemeinsame Roadtrip zu einem einmaligen Abenteuer.

Als Gruppe im Wohnmobil verreisen? Das spricht dafür

Die Gründe, die für einen Wohnmobilurlaub als Gruppe sprechen, sind vielseitig und rangieren von der gemeinsam verbrachten Zeit bis hin zu finanziellen Vorteilen.

Im stressigen Alltag bekommt man Freunde und Bekannte höchstens beim gelegentlichen Abendessen oder bei einem Kaffee zu Gesicht. Ein gemeinsamer Roadtrip im Wohnmobil ist dagegen eine wunderbare Gelegenheit, um ausgiebig und intensiv Zeit miteinander zu verbringen. In einer größeren Gruppe wird der ganze Trip zu einer völlig neuen Erfahrung. Geteilte Erinnerungen und lustige Geschichten, die ihr noch Jahre später erzählen werdet, sind ganz sicher mit im Gepäck, wenn es wieder nach Hause geht.

Eine Frau sitzt am Steuer eines Campers. Auf der Rückbank sitzen weitere Menschen.
Mit guter Gesellschaft fliegt die Strecke geradezu dahin!

Auch der Preisvorteil als Gruppe ist nicht von der Hand zu weisen. Teilt ihr euch nämlich ein größeres Wohnmobil mit vielen Schlafplätzen, könnt ihr bares Geld sparen.

Tipps für harmonische Ferien mit Freunden

1. Klein Anfangen: Erstmal ein Wochenendausflug

Ihr habt Lust, einen Urlaub mit den Freunden zu verbringen, aber seid besorgt, dass es zu Konflikten kommen könnte? Dann fangt einfach klein an! Es muss ja nicht gleich ein ausgiebiger Campingurlaub über drei Wochen sein. Stattdessen könnt ihr erstmal die Chemie bei einem Kurztrip erproben. Funktioniert dies reibungslos, steht dem großen Unterfangen nichts mehr im Weg.

2. Das richtige Wohnmobil wählen

Wenn es als Gruppe in den Campingurlaub geht, heißt das nicht zwangsläufig, in einem Fahrzeug schlafen zu müssen. Es hängt ganz davon ab, was euch persönlich wichtig ist. Wollt ihr lieber Geld sparen oder legt ihr Wert auf Privatsphäre? Als größere Gruppe mit kleinem Budget lohnt es sich, ein geräumiges Wohnmobil zu mieten und die Kosten zu teilen. Ein weiterer Vorteil bei dieser Variante ist, dass sich auch lange Etappen ganz entspannt angehen lassen. Denn mit vielen Mitfahrern könnt ihr euch hinter dem Steuer abwechseln.

Zwei Alkoven Wohnmobile stehen neben einem VW-Campervan.
Mit welchem Fahrzeug soll es zum Campingtrip gehen? Bei Campanda habt ihr die Auswahl.

Seid ihr hingegen mit Paaren oder Familien unterwegs, fällt die Wahl wahrscheinlich auf mehrere Fahrzeuge. Dafür tut es aber auch ein kleinerer Camper, da meist weniger Menschen in einem Fahrzeug Platz finden müssen. Mietet die Wohnmobile ganz nach euren Wünschen und individuellen Bedürfnissen. Hauptsache ihr tut dies rechtzeitig, denn häufig sind Fahrzeuge schneller ausgebucht als gedacht.

3. Finanzen vorher klären

Häufig geht man automatisch davon aus, dass die Freunde in den meisten Belangen die Ansichten teilen. Doch plötzlich kommen im Urlaub völlig andere Meinungen etwa über das Budget oder die Art der Kostenteilung zu Tage. Um das zu vermeiden, ist ein Gespräch schon während der Urlaubsplanung sinnvoll. Wie viel Geld will jeder ausgeben? Sollen es kostenfreie Aktivitäten sein oder kann etwas tiefer in die Tasche gegriffen werden? Wollen die Beteiligten lieber ständig essen gehen oder in der Bordküche etwas zaubern? All das sind Faktoren, die schon vor der Abfahrt geklärt werden sollten.

Das gleiche gilt für die Aufteilung von anfallenden Ausgaben. Klar, bei Sprit- und Mietkosten für das Wohnmobil sind die Beträge leicht zu dividieren. Doch wie sieht es bei dem Lebensmitteleinkauf oder dem Restaurantbesuch aus? Soll jeder einen pauschalen Betrag beisteuern oder wird es ganz genau geteilt? Sich über diese Dinge zeitig Klarheit zu verschaffen, kann Konflikte vermeiden.

4. Prioritäten abstecken

Ganz ähnlich verhält es sich übrigens, wenn es um die persönlichen Prioritäten eines jeden geht. Entspannen und ausschlafen oder früh aufstehen, um eine große Etappe zu schaffen? Wo wollt ihr Zwischenstopps einlegen, welche Orte besichtigen und was für Aktivitäten unbedingt erleben? Kleinigkeiten, die eventuell banal erscheinen, stören schneller als man vermutet. Schließlich verbringt ihr bei einer Wohnmobiltour sehr viel Zeit gemeinsam. Steckt ganz klar ab, wie alle Prioritäten verteilt sind. Dann wisst ihr woran ihr seid und könnt euch auf alles einstellen.

Geht es mit mehreren Wohnmobilen in den Urlaub, sollte Einigkeit über die Route bestehen.
Geht es mit mehreren Campern in den Urlaub, solltet ihr schon vorher über Vorstellungen in Sachen Strecke und Prioritäten sprechen.

5. Kompromisse eingehen

Wie in vielen Lebenslagen gilt auch im Urlaub mit einer größeren Gruppe: Ohne Kompromisse funktioniert es nicht. Mehrere Beteiligte bringen viele verschiedene Ansichten und Interessen mit sich. Natürlich könnt ihr nicht immer euren Willen durchsetzen und müsst euch hin und wieder an die Wünsche der Mehrheit anpassen. Im Gegenzug wird an anderer Stelle bestimmt auf euch Rücksicht genommen.

6. Freiräume lassen und flexibel sein

Selbstverständlich muss auch nicht immer und auf Teufel komm raus ein Kompromiss geschlossen werden. Denn mindestens genauso wichtig ist es, sich gegenseitig Freiräume zu gewähren. Gibt es etwa Meinungsverschiedenheiten über Zwischenstopps auf der Route, könnt ihr euch einfach wieder im Etappenziel zusammenfinden.

Zwei Personen stehen auf einer Klippe im Gebirge.
Lasst euch Freiräume! Ein Teil der Gruppe geht wandern, der Rest fährt an den See.

Häufig kommt bei einem gemeinsamen Urlaub der Irrglaube auf, dass man jeden Tag gänzlich miteinander verbringen muss. Doch das ist nicht der Fall. Gestaltet verschiedene Unternehmungen und erzählt euch am Abend von den Erlebnissen.

7. Schlafsituation vorher festlegen

Teilt ihr euch mit mehreren Leuten ein Wohnmobil, ist es ratsam die Verteilung der Schlafplätze wenigstens vorher anzusprechen. Denn Wohnmobile sind meistens auf Familien oder Paare ausgerichtet. Das heißt die Übernachtungsmöglichkeiten rangieren meistens von Doppel- über Stock- bis hin zu umbaubaren Betten. Mancher legt besonderen Wert auf Komfort und die große Matratze, ein anderer weniger ‒ das sollte allerdings im Vorfeld abgeklärt werden.

Zwei Paar Füße gucken aus der offenen Heckklappe eines Retro-Campervans.
Zu zweit im Camper oder doch lieber mit allen im großen Wohnmobil? Am besten man macht sich schon vorher über die Schlafsituation Gedanken.

8. Aufgaben klar verteilen

Ähnliches gilt für unliebsame Aufgaben. Ob es ums Kochen oder Putzen geht: Nicht selten entwickelt sich eine Gruppendynamik, bei der sich einige um alles kümmern, andere um nichts. Sprecht eventuell schon zu Beginn des Wohnmobiltrips ab, wer welche Verantwortlichkeiten lieber übernehmen möchte und wer genau für was zuständig ist. So kommt gar nicht erst Frust auf.

9. Legt eine geteilte Liste für Equipment an

Nicht nur die Aufgaben können aufgeteilt werden, sondern auch das Equipment. Legt eine Liste an, in der alle eintragen, was sie an Ausstattung mitbringen können. Als Vorlage könnt ihr die Campanda Packliste nutzen! Damit vermeidet ihr, Dinge doppelt mitzunehmen und unnötiges Gewicht an Bord zu haben. Außerdem wisst ihr so rechtzeitig woran es noch fehlt und könnt gegebenenfalls das Nötige leihen oder anderweitig besorgen.

Eine Packliste liegt auf einer Landkarte.
Ihr habt den Grill doppelt dabei? Vermeidet überflüssiges Gepäck, indem ihr eine geteilte Packliste anlegt.

10. Als große Gruppe zeitig den Campingplatz buchen

Seid ihr als große Gruppe und mit mehreren Fahrzeugen unterwegs, ist zeitiges Buchen von Wohnmobilstellplätzen ratsam. So könnt ihr sicher gehen, dass ihr auch wirklich zusammen stehen könnt. Reserviert rechtzeitig vor allem bei den Campingplätzen, auf denen ihr länger verweilen wollt und die in beliebten Touristenregionen liegen.

Eine Reihe Wohnmobile auf einem Campingplatz.
Am besten man macht schon zeitig einige Reservierungen. Dann könnt ihr auch garantiert zusammen auf dem Campingplatz stehen.

Unvergessliche Erinnerungen, lange gesellige Abende und ausgelassene Erlebnisse: Es gibt viele Aspekte, die für einen Wohnmobiltrip mit Freunden sprechen. Mit der richtigen Gesellschaft und dem passenden Camper kann nicht viel schief gehen. Bucht jetzt ein Wohnmobil und freut euch auf den nächsten Urlaub ‒ gemeinsam mit euren liebsten Menschen.

Camping als Gruppe ‒ Tipps für den Wohnmobilurlaub mit Freunden
5 (100%) 4 votes