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Eine Fernreise im Wohnmobil zu unternehmen und neue Länder kennenlernen – diesen Traum teilen wohl alle Camper. Anders als der Kurztrip zum Campingplatz im Nachbardorf verlangt die Fernreise im Wohnmobil jedoch einen wesentlich größeren Planungsaufwand.

Fernreisen im Wohnmobil dauern in der Regel mehrere Wochen und benötigen ein größeres Reisebudget. Deshalb beginnt die optimale Reiseplanung schon lange im Voraus und umfasst viel Abwägen, Schätzen und Kalkulieren. Um Sie beim Planen Ihrer Camping-Traumreise zu unterstützen, haben wir hier einen kleinen Leitfaden mit den wichtigsten Planungsschritten vorbereitet.

1. Die richtige Reisezeit finden

Mit der Entscheidung für den Reisezeitraum beginnt die eigentliche Planung, denn hiervon hängen die meisten anderen Planungsschritte ab. Wichtig ist vor allem, genügend Vorlaufzeit einzuplanen. Wir empfehlen, mindestens sechs Monate – besser sogar bis zu einem Jahr – vor Beginn der Reise mit der Planung zu starten. So bleibt genug Zeit, sich um alles zu kümmern. Wer früher bucht, reist außerdem auch günstiger.

Wichtig: Informieren Sie sich über die Besonderheiten in Ihrem Reiseland. Dazu gehören vor allem:

  • Ferien und Feiertage meiden: In dieser Zeit sind Campingplätze, Flüge, Wohnmobile und Co. wesentlich teurer als im restlichen Jahr. Sehenswürdigkeiten und Freizeitparks sind in dieser Zeit außerdem sehr überlaufen. Informieren Sie sich deshalb über nationale Feiertage und Ferienzeiten – diese weichen zum Teil völlig von den Ferienzeiten in Europa ab.

Als erster Planungsschritt steht das Finden der richtigen Reisezeit an

  • Jahreszeiten beachten: Dieser Punkt ist vor allem wichtig bei Reisen auf die Südhalbkugel, also beispielsweise Australien, Südamerika oder Südafrika. In diesen Ländern ist es Sommer, wenn in Europa Winter ist. Und umgekehrt. Möchten Sie also zum Beispiel in Australien am Strand entspannen, sollten Sie Ihre Reise nicht im Juli, sondern im Januar unternehmen.
  • Lokales Klima checken: Die beliebtesten Reiseziele liegen in der Regel an der Küste. Dort sind die Landschaften besonders schön, das Klima aber auch äußert extrem. Keinesfalls sollten Sie zum Beispiel während des Monsuns nach Asien oder in der Trockenzeit nach Afrika reisen. Informieren Sie sich außerdem über gesonderte Wetter-Phänomene, die nicht jährlich auftreten. Viele Küstenregionen leiden aktuell zum Beispiel unter dem Phänomen El Nino, welches nur alle fünf bis zehn Jahre auftritt.

Informationen zu Klima, Feiertagen und Co. finden Sie auf den Internetseiten der nationalen Reisebehörden. Manche Internetseiten bieten sogar für jedes Land eine praktische Übersicht der besten Reisezeiten an.

2. Die fixen Kosten im Reisebudget

Ein Campingurlaub in fernen Ländern ist ein einzigartiges Erlebnis, ohne Zweifel. Leider ist es aber nicht gerade kostengünstig. Deshalb steht vor der Reiseplanung eine erste Kostenplanung an. Haben Sie sich bereits auf einen Reisezeitraum geeinigt, lassen sich die meisten Kosten mit ein bisschen Recherche ganz gut kalkulieren.

  • Flug: Die Kosten für Hin- und Rückflug gehören zu den teuersten Kostenpunkten der Reise. Verschiedene Vergleichsseiten helfen Ihnen dabei, diese Kosten vorab schon einmal zu kalkulieren. Wir empfehlen, die Kosten für verschiedene Flughäfen im Reiseland zu checken und die Reiseroute an die günstigsten Orte anzupassen.
  • Wohnmobil: Der nächste entscheidende Kostenpunkt ist das Wohnmobil, das Sie im Urlaub begleiten wird. Hier gilt es vor allem, zwei Optionen zu vergleichen: mieten oder kaufen. Bei Touren, die weniger als sechs Wochen dauern, raten wir auf jeden Fall zur Mietoption. Die ungefähren Mietkosten finden Sie für Ihr Reiseland bei Campanda. Die Kosten für einen Wohnmobilkauf sind etwas schwerer zu kalkulieren und erfordern eine längere Such-Arbeit.

Für eine gute Budgetplanung braucht es eine gute Kostenübersicht und viele Schätzungen

  • Versicherungen: Auch im Urlaub geht die Sicherheit immer vor. Wir raten deshalb zu verschiedenen Versicherungen. Die Kosten hierfür lassen sich mit einem Anruf bei Ihrem Versicherer sehr gut beziffern.

3. Die variablen Kosten im Reisebudget

  • Campingplätze und Benzin: Diese Kosten lassen sich schlecht berechnen. Hier heißt es, großzügig zu schätzen. Rechnen Sie als Übernachtungspauschale etwa 20 Euro pro Nacht ein. Für die Benzinkosten empfehlen wir, mit etwa 200 Kilometern am Tag zu rechnen (planen Sie große Strecken, sollten Sie diese Zahl entsprechend ergänzen). Das entspricht einem geschätzten Benzinverbrauch von etwa 30 Litern pro Tag. Multiplizieren Sie diese Zahl mit der Anzahl an Reisetagen und dem durchschnittlichen Benzinpreis im Reiseland (diesen finden Sie hier). Wir empfehlen, zu dieser Schätzung 20% als Puffer dazuzurechnen (im Taschenrechner: mal 1,2).
  • Lebensmittel: Auch diese Kosten lassen sich nur grob schätzen. Wir empfehlen, Ihre Ausgaben für Lebensmittel zu Hause eine Woche lang zu beobachten und aufzuschreiben. Multiplizieren Sie diese Ausgaben mit der Anzahl an Reisewochen und addieren Sie nochmal 20% als Puffer hinzu. Viele Reiseländer sind natürlich sehr viel günstiger als Deutschland, schon in Europa gibt es große Schwankungen in den Lebensmittelpreisen. Allerdings sind vor allem Touristenorte besonders teuer – so ist eine Planung mit heimischen Kosten eine ganz gute Annäherung.
  • Eintrittspreise: Haben Sie den Besuch bestimmter Sehenswürdigkeiten oder Freizeitparks geplant? Auch die lassen sich im Voraus herausfinden und sollten in der Kostenplanung keinesfalls fehlen.
  • Sonstiges: Die Kosten für Souvenirs, Einkäufe und ungeplante Ausgaben für Arztbesuche oder den Verlust von Wertsachen sind der letzte Punkt in unserer Liste. Hier empfehlen wir, nochmal 20 Euro pro Person pro Reisetag als generellen Puffer einzurechnen.

Haben Sie einen ersten Überblick über Ihre Kosten gewonnen, schreiben Sie sich die Zahl auf einen Zettel und hängen Sie den an Ihr Sparschwein. Das motiviert nicht nur zum Sparen für den großen Trip – es befeuert auch schon mal die Vorfreude.

4. Die Reiseroute grob planen

Eine feste Reiseroute ist wohl der größte Spaß-Killer eines Campingurlaubes. Es geht schließlich darum, die Freiheit zu genießen und zu schauen, wo einen die Straße hinträgt. Trotzdem sollten Sie zu Beginn Ihrer Reiseplanung ein paar Reiseführer wälzen und sich einige Wegpunkte zurechtlegen. So stellen Sie sicher, dass Sie keine wichtige Sehenswürdigkeit vergessen. Wir empfehlen, eine kleine Karte anzulegen (mit vielen Online-Tools wie Google My-Maps geht das ganz hervorragend) und sich einen ersten Überblick zu verschaffen:

  1. Sehenswürdigkeiten: Was möchten Sie unbedingt besichtigen? Welche Orte wären außerdem interessant, aber kein Muss? Markieren Sie diese Orte am besten in unterschiedlichen Farben – nach Prioritäten geordnet – auf der Karte.
  2. Campingplätze: Können Sie in der Nähe übernachten? Suchen Sie auf Camping-Websites oder per Google nach Campingplätzen in der Umgebung der Sehenswürdigkeiten. Notieren Sie sich Adresse und Telefonnummer dieser Plätze auf Ihrer Karte.
  3. Etappen planen: Mit Online-Karten können Sie die schnellsten Routen, Fahrzeiten und Kilometeranzahlen automatisch berechnen lassen. Das gibt ein erstes Gefühl für die Distanzen in Ihrem Urlaubsland. Planen Sie keine zu langen Etappen. Hohe, tägliche Kilometerziele lassen den Urlaub nur zur Arbeit werden. Liegen manche Sehenswürdigkeiten zu weit außerhalb, sollten Sie abwägen, ob Sie diese wirklich besuchen möchten.
  4. Eine grobe Routenplanung ist ein wichtiger Bestandteil der gesamten Reiseplanung

    • Nicht immer sind die schnellsten Straßen die schönsten Straßen. Schmökern Sie ein wenig in Reiseführern und Online-Foren und schauen Sie sich die berechnete Route genauer an. Befinden sich unterwegs vielleicht schöne Landstraßen oder kleine Sehenswürdigkeiten?
    • Werfen Sie einen Blick auf den Mietvertrag Ihres Wohnmobils. Viele Vermieter haben dort Gebietseinschränkungen oder Kilometerbegrenzungen eingefügt. Passt Ihre Route zu diesen Einschränkungen?

Dieser Plan ist selbstverständlich nur eine grobe Orientierung – Sie sollten sich auf keinen Fall Stück für Stück daran halten. Das verursacht nur Stress und stört den Spaß am Campingurlaub. Eine Übersicht der Sehenswürdigkeiten, Routen und Campingplätze im Gepäck zu haben, ist aber auf jeden Fall Gold wert!

5. Einen günstigen Flug buchen

Bei Reisen in ferne Länder gehört der Flug ohne Zweifel zu den teuersten Kostenstellen. Doch auch dabei lässt sich mit einer guten Planung der ein oder andere Euro sparen.

  • Mehrere Vergleichsseiten nutzen: Das Internet ist voll von Flug-Vergleichsseiten. Schauen Sie sich auf mehreren davon nach günstigen Flügen um. Das erhöht Ihre Chancen auf ein Schnäppchen.
  • Flexibel in Ort und Zeit: Legen Sie sich nicht auf einen Tag und einen Flughafen fest. Vergleichen Sie die Angebote für unterschiedliche Reisetage, Abflugorte und Zielflughäfen. Je nach Kombination können die Preise um mehrere hundert Euro schwanken!

Hin- und Rückflug zählen mit zu den größten Kostenstellen bei der Reiseplanung

  • An günstigen Tagen fliegen: Generell sind Flüge an Feiertagen und während der Ferien teurer. Relativ günstig sind Flüge dagegen an Arbeitstagen, vor allem von Dienstag bis Donnerstag. Außerdem sind Flüge früh am Morgen oder spät am Abend besonders günstig.
  • Homepages checken: Manche Fluggesellschaften bieten Sonderangebote an. Bevor Sie einen Flug über ein Vergleichsportal buchen, werfen Sie einen Blick auf den offiziellen Preis auf der Internetseite der Gesellschaft. Vielleicht gibt es dort nochmal einen kleinen Rabatt obendrauf?

Mit diesen Tipps können Sie die Kosten für den Flug in Grenzen halten. Allerdings raten wir dazu, sich vorher über den Zielflughafen im Reiseland zu informieren. Gerade Flughäfen, die von Billig-Airlines angeboten werden, liegen oft weit außerhalb. Ein um 50 Euro günstigeres Flugticket kann so unter Umständen eine 100 Euro teure Taxifahrt bedeuten. Ein nicht unerheblicher Kostenpunkt sind übrigens auch die Parkgebühren am Flughafen. Suchen Sie deshalb rechtzeitig nach einem günstigen Parkplatz.

6. Die Suche nach dem Wohnmobil

Dieser Teil der Planung ist wohl mitunter der spannendste. Jetzt gilt es nämlich, sich für die Unterkunft zu entscheiden, die Sie während der Reise Ihr Zuhause nennen werden. Dieses Zuhause soll zwar nicht zu teuer sein, trotzdem darf es an einem gewissen Komfort aber nicht fehlen. Man möchte sich im Urlaub schließlich wohlfühlen.

Generell gilt: Das Wohnmobil sollte an die Art der Reise angepasst sein. Für Trips in Großstädte eignet sich ein Kastenwagen, den größten Komfort bieten Vollintegrierte.

Hinzu kommen weitere Fragen, zu denen Sie sich schon vor der Suche ein paar Gedanken machen sollten. Wie viele Schlafplätze benötigen Sie und möchten Sie eine Nasszelle mit Toilette an Bord haben? Möchten Sie sich an befestigte Straßen halten oder das Land auch Offroad erkunden? Welche zusätzliche Ausstattung (z.B. Markise, Fahrradträger, Navi) sind Ihnen wichtig?

Nur das perfekte Wohnmobil macht einen perfekten Urlaub. Diese Tipps helfen bei der Auswahl

An dieser Stelle kommt auch Ihre Reiseplanung wieder ins Spiel. Viele Wohnmobilvermietungen besitzen mehrere Zweigstellen und ermöglichen so die sogenannte One-Way Miete. Das heißt: Sie nehmen Ihr Wohnmobil in einer Stadt in Empfang und geben es in einer anderen wieder ab. So sparen Sie sich den Rückweg, wenn Sie von einem anderen Flughafen aus nach Hause fliegen. Eine solche One-Way Miete ist zwar etwas teurer, aber lohnt sich auf jeden Fall bei längeren Touren.

Mit diesen Punkten im Hinterkopf finden Sie bei Campanda im Handumdrehen das passende Reisemobil. Einfach Suchkriterien eingeben und Sie finden verfügbare Camper in der Nähe Ihres Zielflughafens.

Obwohl viele Vermietungen einen Abholservice vom Flughafen anbieten, möchten wir Ihnen bei einer Reise in weit entfernte Länder raten, die erste Nacht im Hotel zu verbringen. Ein Flug von fünf oder mehr Stunden ist sehr anstrengend. Hinzu kommt das Jetlag, welches jedem Reisenden zu Beginn Probleme macht. Kommen Sie erst einmal richtig im Reiseland an, bevor Sie sich ans Steuer setzen.

7. Wohnmobil mieten oder kaufen?

Häufig stellt sich die Frage, ob es sich nicht lohnt, im Reiseland ein Wohnmobil zu kaufen statt zu mieten. Gerade bei einem längeren Aufenthalt von fünf oder mehr Wochen sind Kaufpreise auf den ersten Blick wesentlich günstiger als die Wohnmobil-Miete.

Auf diese Frage gibt es leider keine generelle Antwort. Welche Variante am Ende günstiger und angenehmer ist, hängt nämlich von vielen Faktoren ab. Nicht zuletzt sind die eigenen Präferenzen hinsichtlich Komfort und Risiko entscheidend.

Ein Wohnmobil zu kaufen und nach dem Urlaub wieder zu verkaufen, ist nämlich mit einigen Risiken verbunden. Unter Umständen lässt sich das Wohnmobil nicht verkaufen, oder es findet sich nur ein Käufer etwas entfernt von Ihrer Abreisestadt. Eventuell kann die Übergabe auch nicht am Abreisetag stattfinden und Sie müssen noch ein paar Tage im Hotel verbringen. All das kann mitunter hohe zusätzliche Kosten verursachen, die Sie mit einrechnen sollten.

Bei längeren Touren kann es sich lohnen, ein Wohnmobil zu kaufen. Wir versuchen, bei dieser Entscheidung zu helfen

Ein weiteres Risiko: Als Wohnmobil-Käufer werden Sie zum Inhaber und sind somit für alles selbst verantwortlich. Das heißt, Sie müssen selbst die nötigen Versicherungen abschließen und das Fahrzeug anmelden. Beides braucht Zeit und kostet Geld.

Ein letztes Risiko ist die mangelnde Betreuung. Als Wohnmobil-Mieter haben Sie mit dem Vermieter einen verlässlichen Ansprechpartner, beispielsweise im Schadensfall. Bei einer Panne kümmert sich der Vermieter um die Reparatur und ein Ersatzfahrzeug. Als Wohnmobil-Besitzer dagegen haben Sie keine Absicherung. Nimmt das Wohnmobil einen Schaden, müssen Sie selbst für die Reparatur aufkommen oder im schlimmsten Fall einen neuen Camper kaufen.

Fazit: Das Wohnmobil zu mieten lohnt sich auf jeden Fall bei einer Reisezeit von weniger als fünf Wochen. Dauert der Urlaub länger als drei Monate, ist der Wohnmobil-Kauf mit Sicherheit die bessere Entscheidung. Für alles dazwischen gilt es, die eigenen Risiko-Präferenzen und Komfort-Wünsche gegeneinander abzuwägen.

8. Das Visum beantragen

Bei Reisen in ferne Länder darf der Einreiseantrag nicht fehlen. Die meisten Länder bieten spezielle Reise-Visa für einen Aufenthalt bis zu drei Monaten an. Diese lassen sich meist ganz einfach online beantragen, brauchen aber ein wenig Vorlauf. Wir empfehlen Ihnen deshalb, sich schon mindestens sechs Monate vor Reisebeginn mit dem Thema Visum zu beschäftigen.

Zu Beginn ist ein Blick auf Ihre Dokumente wichtig. Sind Reisepass und Ausweis über den gesamten Reisezeitraum gültig? Falls nicht, sollten Sie sofort einen Neuen beantragen. Das Ausstellen eines neuen Reisepasses zum Beispiel dauert bis zu zwei Monate.

Für jedes Reiseland wird ein Visum benötigt - dieses sollten Sie rechtzeitig beantragen

Alle Informationen zum Visum in Ihrem Reiseland finden Sie auf der Homepage des Auswärtigen Amtes. Beachten Sie, dass Sie jedes Reiseland ein eigenes Visum benötigen. Vor allem bei Reisen in Mittelamerika und anderen Regionen mit vielen Kleinstaaten kann das viel Papierkram bedeuten.

Auch Ihr Führerschein sollte im Reiseland gültig sein. Der deutsche Führerschein wird in den meisten Ländern anerkannt. Prüfen Sie dennoch bei der nationalen Reisebehörde Ihres Reiselandes nach, ob Sie eine gesonderte Fahrerlaubnis oder eine Übersetzung Ihres Führerscheines beantragen müssen. Falls Sie sich unsicher sind, steht Ihnen sicher auch Ihr Wohnmobil-Vermieter als Ansprechpartner zur Verfügung.

Haben Sie alles beisammen, legen Sie zwei Mappen an. In einer Mappe führen Sie das Original Ihrer Dokumente mit, in der Zweiten alle Dokumente als Kopie. So haben Sie alles auf einen Blick und müssen nicht verzweifeln, sollte eine Mappe verloren gehen.

9. Wichtige Versicherungen für die Reise

Zwar mag bei der Urlaubsplanung niemand an das Schlimmste denken, dennoch ist es wichtig, für den Fall der Fälle vorzusorgen. Für Ihre große Reise mit dem Wohnmobil raten wir vor allem zu vier wichtigen Versicherungen:

  • Reisekrankenversicherung: Diese Versicherung können Sie in der Regel über Ihre Krankenkasse abschließen. Die Reise-Zusatzversicherung kostet meist nur ein paar Euro, kann im Fall der Fälle aber Gold wert sein. Ärztliche Behandlungen sind sehr teuer und müssen im Ausland häufig vor Ort bezahlt werden. Eine Zusatzversicherung übernimmt diese Kosten für Sie und bietet zusätzlich eine wertvolle Betreuung im Krankheitsfall an.
  • Reiserücktrittsversicherung: Fernreisen planen wir mehrere Monate im Voraus und in dieser Zeit kann viel passieren. Ob ein neuer Job, unerwarteter Nachwuchs oder ein gebrochenes Bein – es gibt gute und schlechte Gründe, den Urlaub doch noch abzusagen. Damit zumindest ein Teil des Geldes für Flug und Co. nicht verloren ist, sollte eine Reiserücktrittversicherung keinesfalls fehlen.

Wichtige Versicherungen sorgen im Urlaub für die nötige (finanzielle) Sicherheit

  • KfZ-Versicherung: Eine Haftpflichtversicherung ist in den meisten Reiseländern für Fahrzeughalter Pflicht, eine KfZ-Versicherung allerdings nur selten. Fragen Sie deshalb den Vermieter Ihres Wohnmobils nach Ihrem Versicherungsschutz. Viele Vermieter weißen direkt bei der Buchung auf mögliche Zusatzversicherungen hin, die zum Beispiel Schäden nach einem Unfall decken.
  • Reisegepäckversicherung: Diese Versicherung funktioniert ähnlich wie eine Hausratversicherung. Und wie eben diese lohnt sie sich nur in bestimmten Fällen. Wenn Sie mit teurem Laptop, teurem Handy und teurer Kamera verreisen, macht diese Versicherung auf jeden Fall Sinn. Sollte sich in Ihrem Gepäck aber keine teuren Gegenstände befinden, können Sie auf die Reisegepäckversicherung aber auch verzichten.

Bei längeren Reisen empfehlen wir Ihnen, Kontakt zu Ihrem Versicherer aufzunehmen. Vielleicht beinhalten einige Ihrer bereits bestehenden Versicherungen (zum Beispiel Haftpflicht) schon wichtige Details für den Urlaub.

10. Der finale Planungsschritt: Koffer packen

Nun beginnt nun das Finale der Vorbereitung: Koffer packen! Für einen längeren Trip mit dem Wohnmobil dürfen einige wichtige Dinge nicht fehlen.

  • Bargeld: Nur wenige Wohnmobile enthalten einen Tresor, dennoch sollten Sie ausreichend Bargeld mit sich führen. Wir empfehlen, das Bargeld an mehreren Orten zu verteilen. Bauchtasche, Sockenschublade, Keksdose – seien Sie einfallsreich. Jedes zusätzliche Versteck mindert das Diebstahl-Risiko.
  • Reiseapotheke: Eine gute Reiseapotheke darf nicht fehlen. Neben Pflastern und Verbandsmaterial sollten Sie unbedingt Tropfen und Tabletten gegen Reisekrankheiten wie Übelkeit und Kopfschmerzen einpacken.
  • Kleidung: Im Wohnmobilurlaub werden die Nächte kühl – packen Sie deshalb auch im Sommer ein paar dicke Pullis ein. Allerdings sollten Sie Ihre Koffer nicht mit zu viel Kleidung überladen. Denn die meisten Campingplätze bieten günstige Waschmöglichkeiten an. Unser Tipp: Packen Sie lieber zwei Wäscheleinen statt einer zu umfangreichen Garderobe ein. Das spart Platz im Koffer.

Einige wichtige Dinge wie ein CEE Adapter sollten Sie auf keinen Fall vergessen. Allerdings brauchen Sie nicht zu viel Kleidung einzupacken

  • Taschenlampen: Die Nächte im Wohnmobil sind dunkel – eine Taschenlampe pro Person muss deshalb unbedingt ins Gepäck. Wer am Abend noch etwas lesen oder nachts die Camping-Toilette aufsuchen möchte, sollte eine Taschenlampe stets griffbereit haben.
  • CEE Stecker: Dieser Adapter ist unbedingt notwendig, um Ihr Wohnmobil auf dem Campingplatz mit Strom zu versorgen. In vielen Miet-Reisemobilen ist der Stecker bereits enthalten. Informieren Sie sich bei der Buchung, ob Sie noch einen CEE Adapter einpacken müssen.
  • Bettzeug und Geschirr: Auch das gehört meistens zur Ausstattung eines gemieteten Wohnmobils, doch es gibt immer Ausnahmen. Werfen Sie einen Blick auf Ihren Mietvertrag und fragen Sie im Zweifel bei Ihrem Vermieter nach, ob Sie Geschirr und Bettlaken selbst mitbringen sollten oder nicht.
  • Desinfektionsspray: Als Camper halten Sie sich vor allem an öffentlichen Plätzen auf. Ein regelmäßiges Desinfizieren und Händewaschen beugt vielen Reisekrankheiten vor.

Außerdem dürfen die wichtigen Reisedokumente im Gepäck nicht fehlen. Wir empfehlen, jedes Dokument im Original und als Kopie mitzuführen.

11.Wichtige Reisedokumente

Dringende Dokumente, die im Reisegepäck nicht fehlen dürfen, sind:

  • Reisepass
  • Personalausweis
  • Impfpass
  • Versicherungsnachweise
  • Kreditkarte
  • Flugtickets
  • Miet-Bestätigung von Campanda mit der Anschrift des Vermieters
  • Visum zugehörige Dokumente
  • Internationaler Führerschein

Mit diesen Tipps sollte der Planung für Ihren großen Campingtrip nichts mehr im Wege stehen? Haben wir einen wichtigen Punkt vergessen? Dann vervollständigen Sie unsere Liste mit einem Kommentar und helfen Sie anderen Campern dabei, ihren Traum vom Campingurlaub zu verwirklichen!