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Geht es um einen familiengerechten Urlaub, kommt vielen sofort ein Campingtrip in den Sinn. Denn beim Reisen im Wohnmobil kann bestens auf die Bedürfnisse des Nachwuchses eingegangen werden: Es gibt viel Raum für Freiheit, man muss sich nicht an pingelige Hotelvorschriften halten und ist nicht an einen Ort gebunden. Weitere Pluspunkte sind die Nähe zur Natur und die vielen Möglichkeiten bei der Reiseplanung und den Aktivitäten. Vor allem Kleinkinder sind von dieser Art des abenteuerlichen Reisens schnell zu begeistern.

Zwei Kinder spielen gemeinsam, während im Hintergrund ein Paar vor einem Wohnmobil zu seheh ist.
Mit einigen Tipps wird der Wohnmobilurlaub ein voller Erfolg.

Doch mit zunehmendem Alter der Nachkömmlinge ändert sich nicht nur die Begeisterungsfähigkeit, sondern auch die Ansprüche an den Familienurlaub. Häufig spielen nun Freunde eine größere Rolle, gemeinsame Zeit mit den Eltern steht auf der Prioritätenliste nicht mehr ganz oben und die Vorstellung von Technik und Internet abgeschnitten zu sein, löst geradezu Panik aus. Dennoch: Auch ein Urlaub im Wohnmobil mit älteren Kindern und Jugendlichen kann die Familienbande zusammenschweißen und unvergessliche Erinnerungen schaffen. Wir verraten euch, was es zu beachten gilt und wie die Reise im Camper ein voller Erfolg wird.

Wohnmobil für den Familienurlaub finden

10 Tipps für den Wohnmobilurlaub mit großen Kindern und Teenagern

1. Eine Sache der inneren Einstellung: Empathie aufbringen und die Perspektive anpassen

Kleine Persönlichkeiten entwickeln sich stetig weiter. Doch wenn sich das Alter des Kindes dem zweistelligen Bereich nähert, sind Eltern plötzlich nicht mehr die Größten und wildes Herumtoben im Freien löst weniger Begeisterung aus, als vielleicht noch vor einigen Jahren. Auch wenn die Sprößlinge jetzt lieber am Smartphone hängen oder es etwas Überredungskunst braucht, um Motivation für die Wanderung aufzubringen: Immer die Ruhe bewahren und Verständnis für sich weiterentwickelnde Charaktere zeigen! Nehmt ihre Wünsche ernst. Mit Geduld und Empathie bleibt die Stimmung dann auch im Urlaub entspannt und alle kommen auf ihre Kosten.

2. Aktiv einbeziehen: Gemeinsam den Urlaub im Wohnmobil planen

Geht es um die Planung des Wohnmobiltrips, ist es stets ratsam, alle Familienmitglieder aktiv einzubeziehen. So kann jedes Familienmitglied das Urlaubsprogramm mit Aktivitäten aus seinem Interessengebiet bereichern.

Zwei Paar Hände auf einer Straßenkarte.
Die gemeinsame Urlaubsplanung ist der erste Schritt in den Familienurlaub.

Hierfür holt ihr am besten die gute alte Straßenkarte heraus. Gemeinsam kann diese von der ganzen Familie studiert werden. Wo soll es lang gehen? Welche Zwischenstopps möchtet ihr einlegen? Welche Stationen und Attraktionen sind besonders wichtig? Somit kann nicht nur jeder seine Wünsche einbringen. Kinder wissen es auch zu schätzen, wenn sie als ebenbürtiges Familienmitglied mit Mitbestimmungsrecht geschätzt werden. Außerdem lernen sie im gleichen Zug, wie man Straßenkarten liest und können sich geographisches Wissen aneignen.

3. Ich packe meinen Koffer: Lasst Kinder selbst ihre Sachen packen

Wie kann man schon früh Verantwortungsbewusstsein trainieren und zugleich Kinder in die Vorbereitungen einbeziehen? Lasst sie selbst die Koffer für die Wohnmobiltour packen!

Wenn dann die Badesachen und der kuschelige Pullover ihren Weg ins Gepäck finden, steigt bereits vor der Abfahrt die Vorfreude auf stundenlanges Baden am Strand und gemütliche Abende am Lagerfeuer. Außerdem wird hier das Verantwortungsgefühl für die eigenen Sachen gestärkt. Natürlich solltet ihr einen letzten Blick darauf werfen, ob auch wirklich alles Wichtige dabei ist.

4. Erwartungen im Vorfeld klären

Um endlose Diskussionen während des Urlaubs zu vermeiden, sollten beiderseitige Erwartungen klar abgesprochen sein. Beispielsweise kann hier schon vorher festgelegt werden, ob und in welchem Ausmaß elektronische Geräte während des Urlaubs genutzt werden dürfen. Wie verhält es sich mit Bettzeiten, dem Gucken von Filmen und vielem mehr?

Ein Kind liegt in einer Hängematte und hat ein Tablet in der Hand.
Am besten ihr besprecht schon vorher, wie viel Zeit mit Tablet und Co verbracht werden darf.

Erklärt auch die gängigen Regeln, die auf Campingplätzen herrschen. Ältere Kinder müssen natürlich nicht mehr ständig beaufsichtigt werden, machen gern eigene Bekanntschaften und bewegen sich selbstständig auf dem Campingplatz. Darum sagt ihnen deutlich, was von ihnen erwartet wird, wenn es um die Gepflogenheiten geht.

5. Verantwortung: Jeder leistet einen Beitrag beim Wohnmobilurlaub

Verständigt euch außerdem über die eventuellen Erwartungen in Sachen Verantwortungen und Hilfe. Haben die Kinder etwa zugewiesene Aufgabenbereiche, für die sie zuständig sein werden, wie zum Beispiel bei der Ankunft bzw. Abfahrt? Sie können etwa überprüfen, ob auch wirklich alle Schränke gut verschlossen sind. Denn auch die Kleinen können schon einfache „Jobs” übernehmen. Sie finden es häufig im Gegenzug sogar toll, wenn man ihnen Verantwortlichkeiten überträgt und sie sich als ebenbürtiges Familienmitglied wertgeschätzt fühlen.

Das darf übrigens auch bei der Planung der Mahlzeiten Eingang finden. Alle können zusammen überlegen, was in der Bordküche, auf dem Grill oder über dem Lagerfeuer zubereitet werden soll. Jeder kann Wünsche äußern und dann schließlich beim Kochen mithelfen. Beim Gemüse schnippeln mit den Kindern zu plaudern und schließlich ein gemütliches Familienessen zu genießen, stärkt zugleich die Bindung und gewährt vielleicht sogar ganz neue Erkenntnisse über die gar nicht mehr so Kleinen.

6. Rückzugsorte für jedes Familienmitglied beim Camping sicherstellen

Ob ältere Kinder oder Teenager: Junge Menschen brauchen persönliche Rückzugsorte, um sich zu erholen und die Batterien wieder aufzuladen. Dieses Bedürfnis wird mit zunehmendem Alter immer stärker. Stellt darum von vornherein sicher, dass genügend Möglichkeiten für persönlichen Freiraum bestehen — vor allem, wenn es ein längerer Trip ist! Sucht euch zum Beispiel gemeinsam ein Wohnmobil nach eurem Geschmack aus und besprecht schon bei der Auswahl des Fahrzeuges auf Campanda, wo welches Familienmitglied unterkommt.

Drei Menschen bauen ein kleines Zelt auf. Im Hintergrund ist ein Wohnmobil zu sehen.
Einfach ein kleines Zelt neben dem Wohnmobil aufschlagen und schon ist ein privater Rückzugsort geschaffen.

Was hier ebenfalls schnell Abhilfe schaffen und für Kinder besonders abenteuerlich sein kann, ist ein zusätzliches kleines Zelt. Das kann ganz einfach neben dem Wohnmobil aufgestellt werden. Hat der Nachwuchs dann mal keine Lust, das Wohnmobil mit den Eltern zu teilen, kann man sich in den kleinen Rückzugsort verkrümeln.

7. Chaos im Wohnmobil vermeiden mit persönlichem Stauraum

Mit dem vorherigen Punkt einhergehend, sollte auch jeder Mitreisende seinen ganz privaten und eigenen Stauraum haben. Damit ist jedes Kind — ebenso wie die Erwachsenen — selbst für seine Sachen zuständig. Somit ist nicht nur das Gefühl eines persönlichen Bereichs, was auf kleinem Raum häufig zu kurz kommen kann, gesichert. Auch mögliches Chaos wird damit etwas vermieden. Denn wo nicht viel Platz ist, entsteht schnell Unordnung. Wählt dementsprechend ein Wohnmobil, das euren Bedürfnissen als Familie gerecht wird.

8. Gemeinsam mit anderen Familien in den Wohnmobilurlaub fahren

Für ältere Kinder und Teenager ist es besonders schön, mit Gleichaltrigen Bindungen aufzubauen und neue Freundschaften zu schließen. Auf Campingplätzen ist natürlich schnell Anschluss gefunden. Noch schöner mag es allerdings sein, wenn es mit einer befreundeten Familie in den Urlaub geht, die Kinder in einem ähnlichen Alter hat. So sind immer Verbündete da und die Freunde zu Hause werden nicht so schnell vermisst.

Alternativ dazu freut sich jedes Kind, wenn es einen guten Freund oder Freundin in den Urlaub mitnehmen darf. Denn ab einem bestimmten Alter sind die Eltern nicht mehr das Nonplusultra. Noch mehr Vergnügen herrscht, wenn man die besten Freundin oder den besten Freund dabei hat, mit dem man die großen Reiseabenteuer teilen kann.

9. Die Unterhaltung nicht vergessen!

Selbstverständlich geht es beim Wohnmobilurlaub mit der ganzen Familie nicht nur um Regeln und Restriktionen. Solch ein Campingtrip ist eine einmalige Möglichkeit, intensiv Zeit als Familie zu verbringen. Also, packt die Gesellschaftsspiele ein!

Eine Gruppe von Menschen sitzt um ein Lagerfeuer herum.
Gemütliche Abende am Lagerfeuer werden der ganzen Familie in langer Erinnerung bleiben.

Überlegt euch genau, was ihr als gemeinsame Aktivitäten erleben wollt. Und dabei müssen es nicht immer die aufwändigsten Ausflüge sein. Nehmt dementsprechend genügend Brett- und ein paar Kartenspiele mit, packt die eine oder andere DVD für den Filmabend ein und bringt alle Zutaten für Stockbrot, das am Lagerfeuer gebacken wird, mit in die Bordküche. Es sind diese gemeinsamen Auszeiten, die euren Kindern noch Jahre später glückliche Erinnerungen bescheren.

10. Zeit zusammen wertschätzen

Last but not least: Wisst die intensiven Tage und Wochen zusammen zu schätzen und nehmt sie ganz bewusst wahr. Denn wenn man den Kindern in diesem Alter die Freiräume gewährt, die sie sich wünschen, hat man bereits deutlich weniger von ihnen als zum Beispiel als Kleinkind: Sie formen zunehmend ihr eigenes Leben und sozialen Kreise aus, werden immer selbstständiger und die Zeit mit den Eltern wird dementsprechend knapper. Kostet solch ein aufregendes Erlebnis also voll und ganz aus. Statt euch über Unordnung und eine festen Plan zu sorgen, lebt den Moment und genießt die gemeinsame Zeit. Mietet jetzt ein passendes Wohnmobil und macht euch schon bald auf zum Familiencamping! Ein gelungener Urlaub bleibt für die ganze Familie unvergesslich.

Camping mit älteren Kindern: So gelingt der Wohnmobilurlaub mit den kleinen großen Persönlichkeiten
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