<iframe src="//www.googletagmanager.com/ns.html?id=GTM-5SZQR4" height="0" width="0" style="display:none;visibility:hidden"></iframe>

Wie man sich bettet, so schläft man. Bekanntermaßen – aber was habt ihr für Möglichkeiten, euren wichtigsten Komfortbereich zu gestalten? Bevorzugt ihr lieber ein Einzel- oder ein Doppelbett? Möchtet ihr lieber im Heck des Wohnmobils schlafen oder direkt unter dem Dach? Klar, nicht jeder Fahrzeugtyp bietet unendlich viele Möglichkeiten und hinzu kommen eure Ansprüche. In den meisten Fällen soll es die komfortabelste Kombination aus Bequemlichkeit und Stauraum sein. Die Möglichkeiten sind vielseitig und um euch die Entscheidung und vor allen den Überblick zu erleichtern, kommen hier die beliebtesten Standards.

Einzelbett

Ihr wollt frei und unabhängig sein und das gilt vielleicht auch für eure Bettroutine. Kein Partner der beim morgendlichen Frühaufstehen oder nächtlichen Toilettengang gestört wird. Zudem bietet euch die Variante der Einzelbetten noch weitere Vorteile. So habt ihr aufgrund des Mittelganges einen viel leichteren Zu- und Einstieg in euer Bett. Kombiniert man den Mittelgang mit einer Stufe, erleichtert euch dies außerdem das Zubettgehen und umgekehrt.

Das Einzelbett ist die beliebteste Variante in Deutschland und bietet euch außerdem den Vorteil des zusätzlichen Stauraumes unter dem Bett. Ebenfalls habt ihr fast immer die Möglichkeit die Lücke zwischen den beiden Einzelbetten zu schließen und somit im Handumdrehen ein Doppelbett zu erhalten.

Doppelbett

Doppelbettvarianten werden klassisch in drei verschiedene Kategorien unterteilt:

Das Querbett ist eine der am häufigsten vorkommenden Varianten. Das Bett wird quer zur Fahrtrichtung aufgestellt und befindet sich im Heck. Durch die quere Ausrichtung des Bettes steht euch somit auch mehr Platz in der Gesamtlänge zur Verfügung. Vor allem findet ihr das Querbett in Campervans und Wohnmobilen mit einer Gesamtlänge von bis zu 7 Metern. Nachteil bei dem Querbett ist, dass ein Partner immer über den jeweils anderen steigen muss.

Querbett mit extra Stauraum darunter*

Das Seitenbett (auch genannt Französisches Bett oder Längsheckbett) ist ebenfalls eine häufig eingebaute Variante. Das Bett ist im Einstieg freundlicher, da das Fußteil für den leichteren Zugang meist schmaler gehalten ist. Das Bett ist häufig mit einem Längsheckbad kombiniert. Ihr findet es hauptsächlich in teilintegrierten Wohnmobilen. Vor allem geeignet ist das Bett, aufgrund seiner geringen Breite, für schmal gebaute Personen.

Seitenbett im Heckbereich

Als dritte Variante gibt es das Queensbett. Dieses komfortable Doppelbett findet ihr ebenfalls im Heck. Ein großer Vorteil ist hierbei der bequeme Zugang von beiden Seiten. Außerdem verfügt das Queensbett meist über einen klappbaren Lattenrost für extra Stauraum. Manche Variationen sind für noch mehr Komfort sogar in der Höhe verstellbar. Das Queensbett gibt es in allen Wohnmobiltypen (außer in Campervans).

Luxuriös schlafen im Wohnmobil: Das Queensbett

Stockbett

Stockbetten findet ihr im Heckbereich oder quergestellt innerhalb der Wohnmobile. Sie sind hauptsächlich für Familien geeignet. Sie ermöglichen eine platzsparende Alternative für Kinder, anstelle von zwei weiteren Einzelbetten. Eine funktionelle Erweiterung des unteren Einzelbettes, ermöglicht euch dieses bei Bedarf umzuklappen, um so zusätzlichen Stauraum zu erhalten. Meistens findet ihr diese Variante in Kombination mit einem Alkovenbett für die Eltern. Ein Nachteil des Stockbettes ist, dass die Liegefläche in der Länge manchmal begrenzt ist und so eine Nutzung durch eine großgewachsene Person in den seltensten Fällen günstig ist.

Platzsparendes Stockbett im Fahrzeugheck

Alkovenbett

Diese Variante der Betten findet ihr im Alkoven Wohnmobil. Es ist das klassische Familien-Reisegefährt. Das Bett findet ihr im großen Dachteil direkt über dem Fahrerhaus. Es ist kein weiterer Aufbau notwendig und aufgrund seiner Lage platzsparend. Sowohl in der Länge, als auch in der Breite habt ihr im Alkovenbett ausreichend Platz. Aufgrund seines kuscheligen Charakters ist es aber durchaus auch bei Kindern sehr beliebt.

Alkovenbett über dem Fahrerhaus

In einigen Modellen lässt sich das Alkovenbett für mehr Stehhöhe im Cockpitbereich nach oben fahren. Ein Nachteil des Alkovenbettes ist der höhere Spritverbrauch (1,5 Liter mehr auf 100 Kilometer). Bei älteren Personen könnte sich außerdem der Ein- und Ausstieg als problematisch erweisen. Einen ausführlichen Artikel zum Alkovenbett findet ihr hier. In Kombination mit zwei Einzelbetten bietet sich diese Variante als Wohnmobil mit vier Schlafplätzen an.

Hubbett

Hubbetten können von der Decke herabgelassen werden und befinden sich im vorderen Bereich des Wohnmobils. Sie sind quer oder längs unter dem Dach gelegen. Die Anbringung geschieht meist direkt und zentral über dem Cockpit. Eine weitere Möglichkeit ist die Lage des Hubbettes über einem Fensterbett. Diese Art der Betten findet ihr hauptsächlich in vollintegrierten Wohnmobilen. Das sind die Flaggschiffe, welche eine Länge von 6 bis 9 Metern, ein hohes Dach, sowie eine volle Breite des Wohnbereiches aufweisen.

Hubbett für zwei Personen

Das Hubbett ist für Kinder als auch für Erwachsene gleichermaßen geeignet. Es handelt sich hierbei um ein Doppelbett (in den seltensten Fällen ein Einzelbett). Als kleiner Nachteil ist die Eigenschaft anzusehen, dass das Bett täglich aus- und wieder eingeklappt werden muss. Dies ist aber mittels Scherenmechanik, elektrisch oder manuell, relativ einfach zu handhaben. Wichtig hierbei ist, umso länger der Hubweg ist, desto leichter gestaltet sich für euch das Einsteigen. Durch das Hochfahren des Bettes habt ihr mit dem Hubbett eine platzsparende Variante und auch hier eine komfortable Kombination, um zusammen mit Einzelbetten vier Schlafplätze zu erhalten.

Ihr seht also, je nach Art des Wohnmobiles und eurer Vorstellung, habt ihr verschiedene Möglichkeiten zur Auswahl. Es gibt eine Vielzahl von Wohnmobil Modellen und somit kann auch eure Schlafkonfiguration variieren. Je nachdem ob ihr als Familie, zu zweit oder mit Freunden reist, passen die Schlafsysteme unterschiedlich gut. So könnt ihr beispielsweise verschiedene Varianten miteinander kombinieren, um ein Wohnmobil mit vier Schlafplätzen zu erhalten. Auch die Möglichkeiten der Alkoven- und Hubbetten bieten durchaus ihre Vor- und Nachteile. Ein Aspekt der Entscheidung sollte neben dem Komfort und der Bequemlichkeit auch der Stauraum sein, um all eure Erwartungen zu erfüllen.

*Alle Bilder mit freundlicher Unterstützung von unserem Vermieter Just Go Campers